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Samstag, 30. November 2019

Monatsbericht statt Wochenberichte KW 45 bis KW 48

Für diesen November lohnt es sich wirklich nicht, Wochenberichte zu verfassen. Zuerst fing er gar nicht so schlecht an, ich habe mir für die kommende kalte Zeit Stirnbänder gestrickt, und auch einen etwas handlicheren Geldbeutel genäht.





















Die restliche Gartenarbeit (ein paar Stauden müssen noch abgeschnitten werden) wurde gedanklich auf besseres Wetter verschoben, da sich bei uns der typische Ulmer Novembernebel breit gemacht hatte. In der 2. Novemberwoche war von Mittwoch bis Samstag ein Besuch bei den Enkeln eingeplant, mit Plätzchen Backen und Basteln für den Advent. Nur kam dann mal wieder alles anders als geplant. Am Samstag vorher rief die Tochter an und fragte nach, ob ich nicht bereits am Sonntag kommen könnte, denn Enkel 1 habe hohes Fieber und hustet wie verrückt. Da mir klar war, dass dann auch Enkel 2 krank wird, habe ich zugesagt und mir eine neue Fahrkarte gekauft. Und so kam es dann auch...

Ich war nur froh, dass Enkel 1 am Montag wieder soweit fit war, dass er in den Kindergarten gehen konnte und ich tagsüber nur den kranken Enkel 2 zu versorgen hatte. Dessen Lieblingsworte waren in diesen Tage: 'Oma Arm oder Oma Schoss' und 'möchte ich nicht'. Wir haben in diesen Tagen viel gespielt, Bücher angeschaut und vorgelesen und er hat wenig bis nichts gegessen, aber zum Glück ausreichend getrunken. Am Freitag ging es dem Kleinen endlich wieder gut und ich konnte dann am Samstag mit einem auf die Minute erstaunlich pünktlichen ICE zurück nach Ulm fahren. Den Virus habe ich leider mitgenommen und bin jetzt seit letztem Sonntag selber krank, was irgendwie zu erwarten war. Zwar bin ich inzwischen das Fieber wieder los, aber verschleimt bin ich immer noch ziemlich.

Nun aber genug gejammert, morgen ist der 1.Advent, die ersten Plätzchen sind gebacken und wir werden wie geplant in der nächsten Zeit unsere traditionellen Weihnachtsmarktausflüge zusammen mit Freunden unternehmen. Der Garten bleibt halt zunächst mal so, wie er ist, der Rest wird halt im Frühjahr zurück geschnitten.

Montag, 2. September 2019

Wochenbericht 34+35 / 2019

Nachdem es vor dem letzten Wochenende zeitlich für einen Bericht nicht mehr gereicht hatte, hole ich es jetzt aus dem Süden Frankreichs nach. Aber der Reihe nach.

Da sowohl mein Sohn als auch ich ja am Wochenende 21. / 22. August bei den Leichtathletikmeisterschaften mitgearbeitet hatten, wurde der 2. Geburtstag des kleinen, kleinen Enkels nachgefeiert. (So konnte er mehrfach Geburtstag feiern...)

Ich bin dann am Mittwoch schon mal mit dem ICE voraus gefahren, mein Mann hat dann den Sohn am Freitag Nachmittag abgeholt und die beiden sind nachgekommen.

Eigentlich wollte die Tochter mit mir in den beiden Enkeln am Donnerstag Nachmittag einen Ausflug machen und ich habe mittags im Lippstädter 'Grünen Winkel' auf sie gewartet.



Da aber ihr Auto eine Fehlermeldung wegen fehlendem Kühlwasser anzeigte, musste das Auto zunächst in die Werkstatt. Wir bekamen zwar einen Ersatzwagen, aber für den Ausflug war es dann zu spät, so dass wir den restlichen Nachmittag im Garten verbrachten.

Am späten Freitagabend war dann der Rest der Familie  da, so dass zumindest der geplante Ausflug am Samstag nach Rietberg stattfinden konnte.


Dieser wunderschöne Park, der aus der NRW-Landesgartenschau 2008 entstanden ist, kostet zwar Eintritt, lohnt sich aber sehr. Es gibt dort mehrere Spielplätze und die Enkel hatten viel Spaß.

Am Sonntag ging es dann zurück nach Ulm. Leider mussten wir noch auf eine Beerdigung fahren, ehe ich für den Südfrankreichurlaub packen konnte. Ein Freund aus der Schulzeit meines Mannes, zu dem wir immer noch regelmäßig Kontakt hatten, war gestorben.

Am Samstag ging es dann endlich los Richtung Süden, wie in letzter Zeit immer zunächst bis Vichy und am Sonntag dann nach Marseillan-Plage auf unseren Lieblingscampingplatz am Mittelmeer.

Empfangen wurden wir zwar mit einem bewölkten Himmel, aber heute strahlt die Sonne wieder.



Es wurde wieder so Einiges renoviert, wir müssen uns aber erst einmal umschauen, was es in der Umgebung Neues gibt.

Sonntag, 7. Juli 2019

Wochenbericht 25+26+27 / 2019

In Woche 25 haben wir zunächst im Freundeskreis einen 70. Geburtstag gefeiert, unter der Woche direkt auf der Terrasse und dann am Samstag noch einmal mit einem leckeren Essen. Da große Hitze angekündigt wurde, haben wir parallel beschlossen, unseren Wohnwagen zu packen und direkt am Sonntag Morgen in den Norden an die Ostsee zu fahren.


Nachdem wir zuletzt vor fünf Jahren dort oben waren und es uns auf dem Campingplatz in Kühlungsborn sehr gut gefallen hatte, war dies auch dieses Mal unser Ziel. Auf der Homepage des Platzes gibt es die Möglichkeit, direkt online einen Platz auszusuchen und zu reservieren. Nachdem es kaum noch freie Plätze gab, habe ich das schnell noch vor der Abreise erledigt und für eine Woche gebucht. Diese Entscheidung war genau richtig, denn der Platz war wirklich nahezu ausgebucht.







Die Temperaturen waren angenehm und die Sonne schien die ganze Woche. Besser kann man es dort oben im Norden Deutschlands nicht erwischen.


Der Campingplatz hat einen direkten Strandzugang und liegt noch im Ortsbereich, so dass man schnell an der Promenade ist.


Kühlungsborn liegt direkt am Ostseeradweg, so dass wir einmal Richtung Westen nach Rerik bis zum Salzhaff


und einmal Richtung Osten bis Warnemünde geradelt sind.


Dort liegen in der Regel die großen Luxusschiffe im Hafen, im Moment waren es dieses beiden, aber auch für die Fähren ist Warnemünde eines der wichtigsten Ziele auf der Ostsee. Wenn ich mir diese riesigen Kreuzfahrtschiffe so anschaue, habe ich Zweifel, ob mir so eine Art Urlaub überhaupt gefallen würde...

Die Ostseewoche ging so schnell vorbei. Da die Temperaturen wieder erträglicher wurden, haben wir dann die erste Juliwoche in der Nähe der Tochterfamilie verbracht. Auch auf diesem Campingplatz in der Lippstädter Seenplatte am Albersee waren wir schon mal.



Den Enkeln gefällt es dort auch, nur mit im Wohnwagen schlafen wollten sie noch nicht, dafür sind sie dann doch noch zu klein. So wurde also zwischen Wohnung, Kita und Wohnwagen gependelt. Jeder Enkel durfte dann einen Tag mit Oma und Opa verbringen. 

Mit dem älteren kleinen Enkel haben wir einen Ausflug zur Tropfsteinhöhle (Bilsteinhöhle) bei Warstein gemacht. Zunächst war ihm diese Höhle etwas unheimlich, da aber ein Führer alles erklärt hat und auch noch andere Kinder dabei waren, ist er an Opa's Hand den 400 m langem Weg durch die Höhle mitgegangen und hat hinterher allen erklärt, dass es 'cool' war.


An einem anderen Tag waren wir dann mit dem kleineren Enkel im Heimat-Tierpark Olderdissen bei Bielefeld.



Inzwischen sind wir wieder daheim und nun mit Waschen und Aufräumen beschäftigt.

Samstag, 11. Mai 2019

Wochenbericht 18 + 19 / 2019

Die 18. Kalenderwoche begann mit kühlem, regnerischen Wetter, so dass ich die Zeit genutzt habe, um wieder einmal ein bisschen zu nähen. Zum 1. Mai war endlich wieder besseres Wetter angesagt und wir waren bereits am planen, wohin wir mit den Rädern einen Ausflug machen können.

Dazu kam es aber nicht, denn die Tochter meldete sich, dass ein schlimmer Magen-Darm-Virus (aber kein Noro) den  großen kleinen Enkel erwischt hat und er für Infusionen in die Klinik muss. Daher haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zur Unterstützung nach Lippstadt gefahren. So konnten sich Mama und Papa im Krankenhaus abwechseln und die Tochter konnte nachts bei dem Kleinen in der Klinik bleiben. Der kleine, kleine Enkel fing dann eine Nacht später ebenfalls an zu spucken, insgesamt hat er das Ganze aber besser (und ohne Klinik) bewältigt als sein großer Bruder. Am Samstag ist dann der Gatte wieder nach Hause gefahren und am Nachmittag durfte der kleine Patient aus dem Krankenhaus auch wieder nach Hause.

Ich bin dann noch bis Mittwoch in Lippstadt geblieben, denn dann konnten beide Enkel wieder in die Kita. Die Bahnfahrt nach Hause verlief dieses Mal problemlos, scheinbar ist der Mittwoch ein guter Reisetag.

Von uns Erwachsenen hat der Virus lediglich die Tochter noch erwischt, der es aber inzwischen auch wieder gut geht. Ich hoffe, dass sich so eine Woche nicht so schnell wiederholt.

Leider war die restliche Woche wieder sehr regnerisch, aber heute Vormittag hat es endlich aufgehört zu regnen und ich konnte mal eine Runde durch den Garten drehen.

Die Ritzenköniginnen:





Die Akeleien säen sich an den unmöglichsten Stellen im Garten aus, aber sie sind wunderschön.





















Bei den Pfingstrosen dauert es auch nicht mehr lange, da muss es nur noch ein bisschen wärmer werden und die Sonne scheinen. Jedenfalls freue ich mich schon auf meine Lieblingsblüten.


Allen, die Wert auf diesen Tag legen, wünsche ich morgen einen schönen Muttertag. Ich fand diesen Tag früher, als die Kinder klein waren und extra gemalt und gebastelt haben, sehr schön, heute halte ich so einen 'Muss sein' - Tag für überflüssig und für reine Geldmacherei. Zufällig kommt aber gerade morgen (wir haben schon länger nach einem möglichen gemeinsamen Termin gesucht) mein Bruder vorbei und bringt die Fotoalben unserer verstorbenen Mutter mit. Wir werden sie durchschauen und in Erinnerungen schwelgen. 

Sonntag, 17. März 2019

Wochenbericht 10 + 11 / 2019

Schwups! Schon wieder sind 2 Wochen vergangen und wir haben bereits Mitte März.
Ich muss schon im Kalender nachsehen, was es aus der  vorletzten Woche zu berichten gibt. Ach so, da war ja Karneval oder Fasching oder wie es sonst je Region heißt.

Wir haben damit eigentlich nichts am Hut außer, dass wir ab und zu (d.h. der Gatte) eine Fernsehsitzung im Fernsehen anschauen. Deshalb gehöre ich zu den seltenen Menschen, die ausgerechnet am Rosenmontag einen Termin zur Zahnreinigung machen.




Selten geht es bei einem Zahnarzt so ruhig zu...
Außerdem sind bei uns in dieser Woche ja auch noch Faschingsferien.







Am Sonntag Nachmittag kam dann schon wieder ein Hilferuf von der Tochter. Der Dreieinhalbjährige hat hohes Fieber, ob ich nicht doch noch einmal kommen kann. Draußen tobte der Sturm, in NRW waren bereits die ersten Bäume wieder umgefallen und Züge fielen aus oder waren ziemlich verspätet. Aber was macht man als Oma? Man schaut, wie man irgendwie ohne viele Umstiege zur Tochterfamilie kommt. Und so bin ich am Montag mit dem ersten ICE, der wieder nach Plan fuhr zunächst nach Dortmund und von dort mit der nächsten Möglichkeit nach Lippstadt gefahren. Zum Glück hatte ich im letzten Wagen so ziemlich den letzten freien Sitzplatz ergattert. Am Flughafen in Frankfurt wurde es dann noch einmal kritisch, denn eigentlich war der ICE so überfüllt, dass er nicht weiterfahren durfte. Per humorige Durchsage des Zugpersonals wurde aber erreicht, dass sich die Menschen in den Gängen über alle Wagen verteilten und sich nicht alle in die mittleren Wagen gequetscht haben und so ging es dann mit fast 30 Minuten Verspätung weiter. (Es gab für die wartenden Fahrgästen zeitnah auch keine andere Fahrtmöglichkeit nach NRW).

Ich bin schon so ein Spezialist für besondere Bahnfahrten, entweder streikt die Bahn oder es gibt ein Unwetter.

Mit im Koffer waren für die Enkel dieses Mal ein paar Legomännchen aus unseren Altbeständen.


Das Fieber war übrigens schnell wieder besser und am Mittwoch konnte er wieder mit in die Kita. Ich bin dann ins Thermalbad und habe geplant, am Donnerstag heim zu fahren. Pustekuchen, am Nachmittag kam der Eineinhalbjährige mit über 39 Fieber aus der Kinderbetreuung, also musste ich noch einmal verlängern. Wie bei seinem Bruder war er aber auch am nächsten Tag wieder fieberfrei, musste aber natürlich den Tag daheim verbringen. Was war das nur für ein seltsamer Virus...
Am Freitag bin ich dann zurück nach Ulm und sicherheitshalber wieder über Dortmund, da dieser ICE dort startet und nicht in Hamburg oder Berlin, wo es schon wieder ziemlich stürmisch war.


Diese Fahrt verlief problemlos und ich war sogar pünktlich in Ulm, was bei der Bahn bekannterweise ja eine Ausnahme ist.

Jetzt am Wochenende wurde das Wetter immer besser, die Sonne scheint und ich habe die Rosen geschnitten, auch wenn noch einmal eine Kaltfront durchziehen wird.



Samstag, 2. März 2019

Wochenbericht 08 + 09 / 2019

Sonntag Abend nach der Leichtathletikveranstaltung hat sich dann die Tochter erneut gemeldet, Enkel 2 hat schon wieder 40 Grad Fieber... (und dabei ging es ihm die ganze Woche doch richtig gut)

Der Arztbesuch am Montag ergab dann eine bakterielle Bronchitis, zu behandeln mit einem Antbiotikum, und für die restliche Woche ein Kita-Verbot.

Was tun? Dieses Mal haben sich Oma und Opa am nächsten Morgen ins Auto gesetzt und sind zusammen nach Lippstadt gefahren. Das Medikament hat schnell gewirkt und so war es eine angenehme Woche mit dem Kleinen. Es wurde viel mit Duplosteinen gebaut und viele Bilderbücher wurden 'gelesen' . Der große Bruder (3 1/2) ist zum Glück nicht auch noch krank geworden und durfte am Freitag dann ebenfalls zuhause (also bei Oma und Opa) bleiben. Am späten Freitagnachmittag ging es dann zurück nach Ulm, da das Wochenende bereits schon länger anderweitig verplant war.

Langweilig wird es uns derzeit wirklich nicht. Ich hoffe nur, dass die beiden kleinen Enkel nun mal wieder eine Zeit lang gesund bleiben...

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Die aktuelle Woche herrschte ja ein Traumwetter, ich glaube, so früh im Jahr haben wir noch nie den Garten für das Frühjahr vorbereitet. Einiges an Laub war im Herbst (wegen des maladen Knies)  liegen geblieben, musste also aus Beeten und Rasen entfernt werden und auch die Ziergräser haben wir bereits abgeschnitten. So einige Säcke voll mit Gartenabfällen wurden zur Sammelstelle im Recyclinghof gefahren.

Durch die hohen Februartemperaturen blühen nun auch in Ulm die Frühlingsblümchen, ich vergesse nur immer, ein paar Bilder davon zu machen. Das muss sich aber bald ändern, denn sonst gibt es hier gar nichts mehr zu zeigen...


Was war sonst noch diese Woche? Ach ja, der dringend notwendige und immer wieder verschobene Friseurtermin ist endlich erledigt und beim Sport war ich trotz Gartenarbeit auch zweimal.

Sonntag, 17. Februar 2019

Wochenbericht 05+06+07 / 2019

Es sind schon wieder 3 Wochen vergangen, ohne dass ich hier etwas geschrieben habe.
Zunächst haben auch wir hier in Ulm etwas von dem Schneefallgebiet  im Januar abbekommen, auch wenn es natürlich lange nicht so viel Schnee war wie in den Bergen. Aber immerhin war es so viel, dass der Gatte auch in der Umgebung zum Langlaufen gehen und wir Winterspaziergänge machen konnten.



In Ulm gibt es seit neuestem eine zweite Straßenbahnlinie in Nord-Süd-Richtung, also zwischen Eselberg und Kuhberg.

Endschleife beim Schulzentrum oben auf dem Kuhberg

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Lange hat es auch nicht gedauert, bis ich das zweite L*i*d*l-Ticket einsetzen musste. Da der kleinere Enkel am Wochende 9./10. Januar ziemlich hohes Fieber hatte, kam ein Hilferuf der Tochter und ich habe mich noch direkt am Sonntag Mittag in den Zug gesetzt. Übrigens ist diese Fahrt ohne die sonst häufigen Probleme bei der Bahn verlaufen. 




Im Verlauf des Montags ging das Fieber dann langsam zurück und am Dienstag konnte ich den Kleinen dann in den Kinderwagen setzen und eine Runde durch die frische Luft drehen. Unterwegs konnte ich dann sehen, dass hier bereits die Vorarbeiten für das Frühjahr in Gange sind.
 

Am Mittwoch bin ich dann wieder nach Hause gefahren. Dabei gab es direkt am Bahnhof in Lippstadt ein unschönes Ereignis.

Genau als ich die Treppe zum Bahnsteig zu Gleis 2 hoch ging, hörte ich eine Bahn laut hupen und bremsen und sah oben dann, dass eine Person im Kiesbett zwischen Gleis 1 und 2 lag. Die ersten waren schon unterwegs zu der Stelle, konnten aber nicht hinunter, da in diesem Moment der regionale Gegenzug auf Gleis 2 in den Bahnhof einfuhr, wo aber ein geplanter Halt war. Die junge Frau ist dann zum Glück wieder aufgestanden und langsam hinten um die stehende Bahn zum Bahnsteig von Gleis 1 gegangen. Mitwartende haben sofort Krankenwagen und Polizei angerufen, die auch sehr schnell vor Ort waren. Sie haben mir dann auch erzählt, dass die Bahn die junge Frau trotz Vollbremsung noch an der Schulter erwischt hat. Ich konnte noch sehen, dass das Unfallopfer zum Krankenwagen geführt wurde, aber klar war auch, dass Gleis 1 nun länger für die polizeiliche Aufnahme gesperrt bleibt. Das war alles ein ganz schön großer Schreck. Mein ICE muss direkt außerhalb des Bahnhofs bereits gewartet haben, denn er kam schnell, nachdem an unserem Gleis die Regionalbahn weiterfuhr und ein verspäteter IC in Gegenrichtung durch war. Du sitzt dann kurz darauf im Zug und musst das Gesehene erst einmal verarbeiten und überlegst natürlich, was die junge Frau da auf den Gleisen wollte...
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Am letzten Wochenende und zusätzlich gestern und heute war ich wieder bei den Leichtathleten im Einsatz als Kampfrichter. Leider habe ich da trotz des schönen Wetters die Zeit in der Halle

In der Halle kann sogar Stabhoch gesprungen werden.                    Die letzte Disziplin beim Mehrkampf ist dann bei 
den weiblichen Teilnehmern  der 800-m-Lauf.
verbringen müssen und bin auch wegen der hohen Teilnehmerzahlen an den beiden letzten Tagen kaum von der Hochsprunganlage weg gekommen. Eine Kaffeepause war dann erst am späten Nachmittag möglich.


Heute Abend bin ich ziemlich müde...

Sonntag, 27. Januar 2019

Wochenbericht 03 + 04 / 2019

Am Ende der 2. Woche des Jahres war ich noch der Meinung, dass es gerade recht ruhig zugeht. So etwas kann sich aber schnell ändern. Gleich am Sonntag Morgen hat sich die Tochter gemeldet, dass der kleinere Enkel Fieber hat und sowohl sie als auch ihr Mann am Montag wichtige Termine haben und ob ich nicht kommen könnte, da unklar ist, was der Kleine ausbrütet und ich hätte doch extra Lidl-Tickets gekauft...

Also habe ich schnell gepackt, mich nach dem Mittagessen in den Zug gesetzt und bin nach Lippstadt gefahren. Zum Glück war der fiebrige Infekt nicht so heftig, ab und zu leichtes Fieber und ein heftiger Husten, so dass wir zusammen auch viel Spaß hatten. Es hat aber dann doch länger gedauert als zunächst erwartet, da das Fieber abends immer wieder zurück kam und er daher bis einschließlich Donnerstag nicht in die Kita gehen konnte. Da mit dem Lidl-Ticket freitags nicht gefahren werden darf, bin ich dann erst am Samstag wieder nach Hause gefahren. (Zum Glück habe ich einen Ehemann, der sich auch mehrere Tage selbst versorgen kann!)

Trotzdem war ich dann froh, als ich nach einer ganzen Woche wieder zuhause war.
Die Bahnfahrten hin und zurück sind übrigens dieses Mal problemlos und nahezu pünktlich verlaufen.


Zu Beginn dieser Woche war dann zunächst Hausarbeit angesagt, da ja so Einiges liegen geblieben war. Ansonsten war es dann wieder eine eher ruhige Woche mit Kälte und Schnee und regelmäßigem Sport. Nur beim Langlaufen war ich nicht mit, da ich im Moment nicht wieder auf das Knie fallen möchte und erst wieder eine stabilere Muskulatur brauche. Da war der Gatte dann an den Vormittagen, während ich zuhause gewerkelt habe, alleine unterwegs. Da ich dieses Jahr mit dem Winterwetter nicht so viel anfangen kann, habe ich persönlich nichts dagegen, wenn es schnell wieder Frühling wird. Die ersten Tulpen mussten beim Einkaufen jedenfalls schon mal mit.


Dienstag, 11. Dezember 2018

Verreisen, wenn bei der Bahn gestreikt wird

Da schon länger geplant war, dass ich am 10.12. zur Tochterfamilie nach Lippstadt fahre und der Streik bei der Deutschen Bahn nur bis 9 Uhr dauern sollte, habe ich mich trotzdem auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Die Zugbindung war ja aufgehoben und in Augsburg sollte laut Ankündigung auf der Seite der Bahn direkt um 9 Uhr der von München kommende gestoppte Nachtzug weiter nach Dortmund fahren.


Natürlich fuhr dieser Zug nicht, da das notwendige Personal nicht vor Ort war, aber der nächste fahrplanmäßige Zug eine Stunde später kam dann  wirklich. Alles gut dachte ich, aber in Stuttgart gab es dann ein technisches Problem (was aber nichts mit dem Streik zu tun hatte). Alternative Züge gab es nicht, da noch sehr viele Fahrten als Folge des Streiks am Morgen abgesagt wurden. Der Lokführer hat uns Reisende aber immer auf dem Laufenden gehalten und nach 1 Stunde ging es dann doch weiter. Die Stimmung im Waggon war gut, obwohl viele in den Gängen stehen mussten, denn alle waren froh, Richtung Norden überhaupt weiter fahren zu können. Vor jedem Halt gab es natürlich Probleme mit den Umsteigemöglichkeiten, aber ich habe selten in einem ICE erlebt, dass sich die Mitreisenden gegenseitig helfen und informieren. Ohne Smartphone wäre man in so einer Situation wirklich hilflos, da zunächst kein Bahnpersonal greifbar war und die Information, ob ein bestimmter Zug nun fährt oder nicht, ständig geändert wurde.

Statt bis Dortmund fuhr der ICE dann kurzfristig (wegen der Verspätung von 1 Stunde) nur bis Essen, aber meine Weiterfahrt  Richtung Lippstadt war auch von hier möglich zumindest bis Hamm. Hier ging es dann nicht mehr weiter, da es auf der Strecke einen Oberleitungsschaden gab. (Was auch wieder nichts mit dem Streik zu tun hat). Die Informationspolitik war eine Katastrophe, denn wir saßen fast eine halbe Stunde im abfahrtsbereiten Zug, bis bekannt gegeben wurde, dass die Regionalbahn nicht fährt und alle wieder aussteigen mussten. Weitere Informationen bitte am Schalter in der Halle holen, wo sich dann eine lange Schlange gebildet hat.

Ich habe die Tochter angerufen, die mich dann mit den beiden kleinen Enkeln im Auto in Hamm abgeholt hat (einfache Strecke 45 km und es war bereits dunkel). Die Alternative wäre ein Umweg von Hamm mit Umstieg in Unna nach Soest gewesen und anschließend ein Schienenersatzverkehr, also ein Bus bis Lippstadt.  Das mag für ortskundige Pendler funktionieren, normale Reisende tun sich da bei Dunkelheit und ohne Unterstützung von Bahnpersonal schwer.

Wenn es nur der Streik gewesen wäre, hätte alles wirklich noch ganz gut funktioniert, aber zusätzlich noch das sonst auch übliche Chaos bei der Bahn mit technischer Störung und dem Oberleitungsschaden war dann für einen Reisetag doch ein bisschen viel. Ich war jedenfalls froh, als ich am Ziel war und werde wohl wieder einmal die Fahrgastrechte bemühen, was ich vermutlich nur wegen des (berechtigten) Streiks nicht gemacht hätte.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

KW 37 bis 40 / 2018 und immer noch Knie...

Nun muss ich mich aber endlich mal wieder hier melden. Die Kniegeschichte ist nämlich immer noch nicht ausgestanden und sorgt für Blogunlust, aber der Reihe nach ...

Eigentlich wollten wir im September mit dem Wohnwagen nach Südfrankreich fahren, aber wegen der Knie-OP ist das ja nicht möglich gewesen. Aber zum Glück war ja das Wetter auch daheim überwiegend schön, auch wenn ich die meiste Zeit in Haus und Garten verbracht habe.


Am Anfang hat sich das Knie gut entwickelt, der Orthopäde, der nach eine Woche die Fäden gezogen hat, war mit der Entwicklung genauso zufrieden wie ich selber. Danach habe ich angefangen ohne Krücken zu gehen, zunächst im Haus und dann auch Stück für Stück draußen. Natürlich war das Knie noch etwas dick, aber ich hatte keine Schmerzen und wurde immer mutiger.

In der letzten Septemberwoche (ziemlich genau 3 Wochen nach der OP) habe ich mit Freunden meinen Geburtstag gefeiert und obwohl das Knie noch nicht ganz beschwerdefrei war, wie geplant endlich wieder mit leichter sportlicher Betätigung begonnen.


Das hat sich gut angefühlt und ich habe mich gefreut mal wieder gemütlich mit dem Rad an die Donau zu fahren. Nur wurde das Knie dicker statt dünner, aber ich hatte die Hoffnung, dass sich das wieder normalisiert.

Wie geplant sind wir letztes Wochenende dann zur Tochterfamilie gefahren, um den 3. Geburtstag des großen Enkels nach zu feiern. Wir sind bis zum Feiertag in Lippstadt geblieben und haben bewusst nur kurze Ausflüge gemacht, da sich das Knie leider nicht wieder beruhigt hat.

Sonntag in Lippstadt
Paderborn am Montag
Lange waren wir nicht in Paderborn, da das Wetter immer regnerischer wurde und wir keine Lust hatten, lange im Regen herum zu laufen, was aber für mein Knie gut war. Insgesamt habe ich die Tage das Bein viel hochgelegt und nicht mit den Enkeln am Boden gespielt, aber etwas bewegen muss man sich ja schließlich.

Direkt am Montag Nachmittag habe ich aber für heute einen Termin beim Orthopäden ausgemacht, mit dem Ergebnis, dass mein Knie punktiert werden musste. Wenigstens war die Gelenkflüssigkeit klar, so dass keine akute Entzündung vorliegt. Nun ist also weiter Schonung angesagt und ich habe keine Ahnung, wie lange das Ganze noch dauern wird. Habe ich mich nun zu viel oder zu wenig bewegt? Der Orthopäde meinte nur, zu viel Schonhaltung...

Da diese Woche nun nicht mehr viel passieren wird, betrachte ich diesen Wochenbericht bereits als abgeschlossen.

Sonntag, 12. August 2018

KW 31 + 32 / 2018

Gleich zu Beginn der letzten Woche war ich dann doch beim Orthopäden, der mich nach einer Untersuchung und einer Röntgenaufnahme vom Knie mit einer Überweisung zum MRT geschickt hat. Sein Verdacht ist ein Defekt des Innenminiskus oder des Knorpels. Falls sich das bestätigt, käme ich um einen operativen Eingriff nicht herum. Es wird also spannend...

Bei der Hitze in dieser Woche konnte man sowieso nicht viel unternehmen, also wurde das Knie geschont, das aber die meisten Probleme beim Treppengehen macht. Sonst geht es ganz gut, wenn auch alles etwas langsamer.

Am Samstag bin ich dann wie geplant zur Tochterfamilie nach Lippstadt gefahren und das Bahnfahren  ist ja bei dieser Wetterlage nicht ohne Überraschungen. Nachdem mein Zug in München schon 10 Minuten später losgefahren war (Meldung: verspätete Bereitstellung des Zuges) und mir klar war, dass das Umsteigen bei vorgesehenen 4 Minuten in Mannheim nicht klappen wird, habe ich nach Alternativen gesucht und festgestellt, dass die Strecke über Köln und Hamm besser ist als über Frankfurt und Kassel, da man von Hamm nach Lippstadt 2x in der Stunde kommt, von Kassel aber nur 1x die Stunde. Also habe ich schnell daheim noch meinen Sitzplatz entsprechend umgebucht und mir dann am Bahnhof die Zugbindung für meine Fahrkarte aufheben lassen.

Das war genau richtig, denn in Mannheim hatten wir 15 Minuten und in Köln bereits 30 Minuten Verspätung. Das Umsteigen in Köln und dann in Hamm hat dann dank der vorgesehenen Zeitpuffer genau gepasst (rennen mit kaputtem Knie und Koffer wäre nicht möglich gewesen) und so bin ich nur 20 Minuten später als ursprünglich geplant in Lippstadt angekommen. 

Die Tage in Lippstadt waren wieder schön aber recht heiß und wir waren mit den Kindern daher wenig unterwegs. Einmal sind wir gleich vormittags zum Albersee  gefahren und und zum Mittagschlaf wieder nach Hause.


Letzten Donnerstag ging es dann wieder zurück nach Ulm. Und als ob ich geahnt hätte, dass von Westen Unwetter herangezogen kommen, hatte ich die Strecke über Kassel, Würzburg und Augsburg gebucht  und kam gut und pünktlich nach Hause, während in Frankfurt sogar der Flughafen kurzfristig geschlossen werden musste. Allerdings muss man bei der Bahn bei Temperaturen über 30 Grad zur Zeit davon ausgehen, dass mindestens ein Wagen je ICE verschlossen bleibt und daher die Züge  rappelvoll sind. Entweder versagen da vereinzelt die Klimaanlagen oder es ist eine Maßnahme, um die Stromversorgung für die restlichen Wagen sicher zu stellen.  Ich habe das sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt so erlebt.

Wieder daheim, habe ich einfach mal beim Radiologen angerufen und gefragt, ob nicht doch noch ein MRT-Termin vor dem 23. August möglich ist. (Ich bin nämlich gesetzlich versichert und nicht privat) Und siehe da, für den Freitag Nachmittag hatte jemand abgesagt und so konnte ich direkt kommen. Jetzt liegt also die  CD hier und ich muss nur noch warten, dass der Orthopäde aus dem Urlaub (noch eine Woche) zurück ist. Ich hoffe, dass ich dann den vereinbarten Termin ebenfalls noch vorverlegen kann. Ich will endlich wissen, was mit meinem Knie los ist...

Sonntag, 8. Juli 2018

Das T in die neue Woche am 8.Juli


Für Nova habe ich aus Ostwestfalen mal wieder ein Tor mitgebracht.


Hier geht es in den Kurpark von Bad Waldliesborn (genannt Walibo), einem Ortsteil von Lippstadt. Bei diesen hohen Temperaturen ist es dort dank der vielen hohe Bäume ideal für eine Runde mit dem Kinderwagen, wenn der kleine Enkel schlafen soll.


Im Kurpark gab es früher einmal eine Bahn, Reste der Gleise liegen noch im Boden. Heute gibt es ein Kurbähnchen auf Rädern, das hier am 'Bahnhof' der Therme hält und ein Runde durch den Ort fährt.


Da dieses Bähnchen nicht so häufig fährt, habe ich es aber nicht aufnehmen können.

Samstag, 7. Juli 2018

KW 26 +27 / 2018

Am Sonntag Morgen ging es mit dem Wohnwagen los Richtung NRW in die Nähe der Tochterfamilie an die Lippstädter Seenplatte, wo es direkt neben dem Strandbad am Albersee einen recht ordentlichen Campingplatz gibt.

Am Albersee




Vormittags waren wir mit den Fahrrädern unterwegs und nachmittags waren die Enkel an der Reihe.









Da die Tochter und ihr Mann am Samstag auf eine Hochzeit in Hannover eingeladen waren, sind wie am Freitag für 2 Nächte in das Gästezimmer der Tochter umgezogen. Die Kinder waren darauf vorbereitet, dass Mama und Papa von Samstag Morgen bis Sonntag Mittag wegfahren und dafür Oma und Opa da sind, so dass diese Zeit ohne große Probleme über die Bühne ging.

Gemüsebrei für den 'Kleinen' war vorgekocht und der 'Große' liebt Maultaschen.





 Das Wetter war gut, so dass wir viel draußen sein konnten.










Am Montag ging es dann mit dem Wohnwagen wieder nach Hause.

In der ganzen Woche, in der wir unterwegs waren, hatte es natürlich nicht geregnet, so dass es im Garten entsprechend aussah.  Nachdem wir ja zunächst mit Aufräumen und Gießen beschäftigt waren, hat es dann zum Glück erst am Donnerstag wenig und dann gestern etwas mehr geregnet, so dass nun das Wasserfass wieder gut gefüllt ist.

Inzwischen wurde bei uns in Ulm das 11. internationale Donaufest gestartet, 10 Donauländer, die 10 Tage zusammen feiern.



Wir sind mit den Fahrrädern auf der bayerischen Seite in Neu-Ulm unterwegs gewesen und werden uns die einzelnen Verkaufsstände (Kunstgewerbe und Gastronomie) bei Gelegenheit sicher noch einmal genauer anschauen.

In Anbetracht der aktuellen politischen Situation in Europa, ist es schön, dass es so ein Fest  mit unseren östlichen europäischen Nachbarn gibt. Es gibt parallel etliche kulturelle Veranstaltungen und auch ein internationales Jugendlager.