Sonntag, 19. Mai 2019

Wochenbericht 20 / 2019

Nachdem ich an mehreren Buchsbäumen im bodennahen Bereich den Zünsler entdeckt hatte und wir keine Lust haben, mehrmals im Jahr die Pflanzen zu spritzen, haben wir uns entschieden, den Buchs komplett aus dem Garten zu verbannen.

Wir waren damit mehrere Tage beschäftigt, da wir einen alten großen Buchs, 2 mittlere Kugeln und 3 noch kleinere Pflanzen im Garten hatten. Die meiste Arbeit machte natürlich die große Pflanze.



Hier ist die eine Hälfte bereits entfernt. Eigentlich waren es 2 Pflanzen, die zusammen optisch eine Einheit bildeten. Entsprechend viele Wurzeln mussten beseitigt werden. Es ist durch die Mauer zum unteren Garten eine schattige Stelle, daher  wissen wir noch nicht, was wir dort neu anpflanzen werden. Zumindest diese alte Mauer sollte wieder verdeckt werden. Thuja und Eiben stehen an dieser Mauer schon genug, wir sind noch auf der Suche nach einer anderen Lösung.



Oben im Beet neben der Einfahrt war es einfacher zu entscheiden, da es dort sonnig ist. Hier haben wir anstatt der Buchskugel inzwischen eine Kolkwitzie (oder auch Perlmuttstrauch) gepflanzt. Ich hoffe, dieser Standort gefällt der Pflanze, denn ich freue mich schon auf die vielen rosa Blüten in den kommenden Jahren.








An den anderen Stellen, an denen noch Buchs wuchs, wurde Euonymus (Spindelstrauch) gepflanzt. Ich hoffe mal, dass der Zünsler nicht auch noch diese Pflanzen mag.

Damit wir nicht nur im Garten werkeln, haben wir die sonnigen, aber recht kühlen Tage zwischendurch auch für kleine Radtouren in die Umgebung genutzt. Seit ich nun weiß, wie vom Zünsler befallene Stellen an den Buchsbäumen aussehen, sehe ich unterwegs viele solche Problembuchse... 

Ich bin gespannt, ob der angekündigte Regen heute Nacht wirklich kommt, denn sonst muss ich morgen früh wieder die neuen Pflanzen gießen gehen.

Samstag, 11. Mai 2019

Wochenbericht 18 + 19 / 2019

Die 18. Kalenderwoche begann mit kühlem, regnerischen Wetter, so dass ich die Zeit genutzt habe, um wieder einmal ein bisschen zu nähen. Zum 1. Mai war endlich wieder besseres Wetter angesagt und wir waren bereits am planen, wohin wir mit den Rädern einen Ausflug machen können.

Dazu kam es aber nicht, denn die Tochter meldete sich, dass ein schlimmer Magen-Darm-Virus (aber kein Noro) den  großen kleinen Enkel erwischt hat und er für Infusionen in die Klinik muss. Daher haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zur Unterstützung nach Lippstadt gefahren. So konnten sich Mama und Papa im Krankenhaus abwechseln und die Tochter konnte nachts bei dem Kleinen in der Klinik bleiben. Der kleine, kleine Enkel fing dann eine Nacht später ebenfalls an zu spucken, insgesamt hat er das Ganze aber besser (und ohne Klinik) bewältigt als sein großer Bruder. Am Samstag ist dann der Gatte wieder nach Hause gefahren und am Nachmittag durfte der kleine Patient aus dem Krankenhaus auch wieder nach Hause.

Ich bin dann noch bis Mittwoch in Lippstadt geblieben, denn dann konnten beide Enkel wieder in die Kita. Die Bahnfahrt nach Hause verlief dieses Mal problemlos, scheinbar ist der Mittwoch ein guter Reisetag.

Von uns Erwachsenen hat der Virus lediglich die Tochter noch erwischt, der es aber inzwischen auch wieder gut geht. Ich hoffe, dass sich so eine Woche nicht so schnell wiederholt.

Leider war die restliche Woche wieder sehr regnerisch, aber heute Vormittag hat es endlich aufgehört zu regnen und ich konnte mal eine Runde durch den Garten drehen.

Die Ritzenköniginnen:





Die Akeleien säen sich an den unmöglichsten Stellen im Garten aus, aber sie sind wunderschön.





















Bei den Pfingstrosen dauert es auch nicht mehr lange, da muss es nur noch ein bisschen wärmer werden und die Sonne scheinen. Jedenfalls freue ich mich schon auf meine Lieblingsblüten.


Allen, die Wert auf diesen Tag legen, wünsche ich morgen einen schönen Muttertag. Ich fand diesen Tag früher, als die Kinder klein waren und extra gemalt und gebastelt haben, sehr schön, heute halte ich so einen 'Muss sein' - Tag für überflüssig und für reine Geldmacherei. Zufällig kommt aber gerade morgen (wir haben schon länger nach einem möglichen gemeinsamen Termin gesucht) mein Bruder vorbei und bringt die Fotoalben unserer verstorbenen Mutter mit. Wir werden sie durchschauen und in Erinnerungen schwelgen.