Mittwoch, 30. Juni 2021

Urlaub in Waging am See - Teil 1

Nachdem nun nach dem Gatten auch ich als vollständig geimpft gezählt zähle und die Inzidenzwerte immer stärker sinken, haben wir unseren Wohnwagen gepackt und konnten tatsächlich noch kurzfristig für 10 Nächte auf einem sehr guten Campingplatz einen Stellplatz reservieren. Ursprünglich wollten wir noch einmal auf den Platz am Rhein fahren, wo es uns letztes Jahr recht gut gefallen hatte. Da dort aber bereits alles ausgebucht war, haben wir uns für den Strandcamping in Waging am See (Chiemgau) entschieden. Im Nachhinein war diese Entscheidung genau richtig, da wir dort im südöstlichen Zipfel Deutschlands mit dem Wetter sehr viel Glück hatten und lediglich nachts von den vielen Unwettern der letzten Tage etwas mitbekommen haben.

Am Sonntag, den 20. Juni ging es los und nach gut 3 Stunden waren wir vor Ort.

Da wir zu zweit immer nur das Nötigste einpacken, also ohne Vorzelt und damit verbundener Innenausstattung unterwegs sind, geht der Auf- und Abbau immer sehr fix. An diesem Tag war es noch bewölkt, aber den See mussten wir uns schon noch anschauen.



Direkt neben dem Campingplatz liegt das Strandkurhaus mit einem tollen Restaurant. Was ich vorher nicht wusste, ist, dass das ganze Gelände früher direkt von der Familie Schubeck gestaltet und betrieben wurde (der Fernsehkoch Alfons Schubeck hat dort im Familienbetrieb gelernt) und heute noch als GmbH weiter geführt wird.
                                                                    

Am nächsten Morgen schien dann die Sonne und wir sind mit den Fahrrädern ein Runde um den See gefahren.  


Da wir mit 'normalen' Fahrrädern, also ohne Motor wie sonst fast alle, unterwegs sind, fand ich das dann doch etwas anstrengend, so dass wir uns für die nächsten Tage etwas flachere Strecken ausgesucht haben. Zum Glück hatten wir unseren zusammenklappbaren Fahrradträger für die Anhängerkupplung in den Kofferraum gelegt, so dass wir auch am Chiemsee oder an der Salzach radeln konnten (davon demnächst mehr). Die meisten Tage haben wir also vormittags auf dem Rad und nachmittags am Badestrand verbracht.


Dienstag, 15. Juni 2021

Mitte Juni


Inzwischen ist es ja richtig Sommer geworden und nach dem vielen Regen ist im Garten auch der Rasen so richtig grün und alles wächst und blüht.



Dieses Blümchen (Samentütchen letztes Jahr) hat sich dieses Jahr diesen kargen Platz selbst ausgesucht.




Nach den frühen roten sind jetzt die rosafarbenen Pfingstrosen an der Reihe.



Letzten Freitag haben wir auf der Ostalb einen netten Rundweg absolviert, wo in regelmäßigen Abständen Holzskulpturen am Wegesrand standen. 

Eine kleine Auswahl der 31 verschiedenen Objekte ist hier zu sehen:





Da gab es also ständig etwa zu entdecken. Ein großer Teil der Themen stammt aus bekannten Märchen.

Ansonsten haben wir beide jetzt den 'kompletten Impfstatus'. Und da der Gatte nun bald nichts mehr findet, was er noch frisch lackieren kann, nehme ich mir nun unseren Wohnwagen vor... 

Dienstag, 1. Juni 2021

Ende Mai / Anfang Juni

Heute Morgen bereits um 7:30 Uhr. habe ich meine 2.Impfung gegen Covid im Impfzentrum Ulm bekommen. Ìch war schnell wieder zuhause, denn ausgelastet ist dieses 'Zentrale Impfzentrum' leider nicht. Es ist alles perfekt organisiert und es könnten dort täglich die doppelte Anzahl an Impfungen vorgenommen werden. Und wenn man immer wieder hört und wenn ich es bei einem Arzttermin selber miterlebt habe, dass in den Arztpraxen die medizinischen Fachangestellten am Limit arbeiten, da sie aus den Patienten die passenden noch nicht geimpften für den wenigen vorhandenen Impfstoff telefonisch einbestellen müssen, kann ich einfach nicht verstehen, warum die Kapazitäten der Impfzentren nicht besser genutzt werden. In Baden-Württemberg ist das Anmeldeverfahren zur Impfung in den Zentren, sowohl online als auch per Telefon, allerdings eine Katastrophe. Es könnten z.B. die Arztpraxen ihre Patienten dort gruppenweise anmelden und auch den Transport dorthin organisieren, oder, oder...


Aus der zweiten Maihälfte gibt es nicht viel zu berichten. Wir waren viel daheim, mein Mann hat sich die Renovierung der Kellertüren vorgenommen, die noch aus der Vorkriegszeit stammen, aus massivem Holz bestehen und daher abgeschiffen und neu lackiert werden müssen.

Erst die letzten Tage wurde das Wetter wieder besser und wir waren wieder ab und zu in der Umgebung unterwegs

z.B. im inzwischen schön grünen Wald


oder an der Donau


oder auf der schwäbischen Alb.



Und im Garten blühen nun meine Lieblingsblumen:


Wenn das Wetter in der zweiten Junihälfte brauchbar ist und ich dann auch keine Schnelltests mehr benötige, packen wir vielleicht den Wohnwagen und fahren für ein paar Tage irgendwohin auf einen Campingplatz. Wir werden das dann spontan entscheiden und auch nur, wenn wir kurzfristig noch einen Platz buchen können. Solange die Sommerferien noch nicht angefangen haben, müsste das aber noch möglich sein.