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Sonntag, 7. Juli 2019

Wochenbericht 25+26+27 / 2019

In Woche 25 haben wir zunächst im Freundeskreis einen 70. Geburtstag gefeiert, unter der Woche direkt auf der Terrasse und dann am Samstag noch einmal mit einem leckeren Essen. Da große Hitze angekündigt wurde, haben wir parallel beschlossen, unseren Wohnwagen zu packen und direkt am Sonntag Morgen in den Norden an die Ostsee zu fahren.


Nachdem wir zuletzt vor fünf Jahren dort oben waren und es uns auf dem Campingplatz in Kühlungsborn sehr gut gefallen hatte, war dies auch dieses Mal unser Ziel. Auf der Homepage des Platzes gibt es die Möglichkeit, direkt online einen Platz auszusuchen und zu reservieren. Nachdem es kaum noch freie Plätze gab, habe ich das schnell noch vor der Abreise erledigt und für eine Woche gebucht. Diese Entscheidung war genau richtig, denn der Platz war wirklich nahezu ausgebucht.







Die Temperaturen waren angenehm und die Sonne schien die ganze Woche. Besser kann man es dort oben im Norden Deutschlands nicht erwischen.


Der Campingplatz hat einen direkten Strandzugang und liegt noch im Ortsbereich, so dass man schnell an der Promenade ist.


Kühlungsborn liegt direkt am Ostseeradweg, so dass wir einmal Richtung Westen nach Rerik bis zum Salzhaff


und einmal Richtung Osten bis Warnemünde geradelt sind.


Dort liegen in der Regel die großen Luxusschiffe im Hafen, im Moment waren es dieses beiden, aber auch für die Fähren ist Warnemünde eines der wichtigsten Ziele auf der Ostsee. Wenn ich mir diese riesigen Kreuzfahrtschiffe so anschaue, habe ich Zweifel, ob mir so eine Art Urlaub überhaupt gefallen würde...

Die Ostseewoche ging so schnell vorbei. Da die Temperaturen wieder erträglicher wurden, haben wir dann die erste Juliwoche in der Nähe der Tochterfamilie verbracht. Auch auf diesem Campingplatz in der Lippstädter Seenplatte am Albersee waren wir schon mal.



Den Enkeln gefällt es dort auch, nur mit im Wohnwagen schlafen wollten sie noch nicht, dafür sind sie dann doch noch zu klein. So wurde also zwischen Wohnung, Kita und Wohnwagen gependelt. Jeder Enkel durfte dann einen Tag mit Oma und Opa verbringen. 

Mit dem älteren kleinen Enkel haben wir einen Ausflug zur Tropfsteinhöhle (Bilsteinhöhle) bei Warstein gemacht. Zunächst war ihm diese Höhle etwas unheimlich, da aber ein Führer alles erklärt hat und auch noch andere Kinder dabei waren, ist er an Opa's Hand den 400 m langem Weg durch die Höhle mitgegangen und hat hinterher allen erklärt, dass es 'cool' war.


An einem anderen Tag waren wir dann mit dem kleineren Enkel im Heimat-Tierpark Olderdissen bei Bielefeld.



Inzwischen sind wir wieder daheim und nun mit Waschen und Aufräumen beschäftigt.

Dienstag, 1. Juli 2014

1.Woche Ostsee (3)

Gegen Ende der ersten Woche wurde das Wetter schlechter. Es hat zwar nicht geregnet, aber ohne Sonne und mit mehr Wind war es doch recht kalt. Nachdem dann der Wettermann uns ständig erzählt hat, dass es im Nordosten kühl und regnerisch bleibt und im Südwesten richtig Sommer herrscht, kam so langsam die Idee auf, den Standort zu wechseln. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt bis Mitte der 2. Woche an der Ostsee zu bleiben und dann auf dem Heimweg noch in Potsdam Station zu machen, aber bei dem Regenwetter in Großraum Berlin hätte das dann auch keinen Spaß gemacht.

Zunächst sind wir vom Fahrrad auf das Auto umgestiegen und  noch nach Ribnitz-Damgarten gefahren, um uns das Deutsche  Bernsteinmuseum anzusehen. Solange wie diese Fahrt über volle Straßen gedauert hat, war ich froh, dass wir uns nicht auch noch Rügen vorgenommen hatten, sondern lieber auf dem Rückweg einen Halt in Rostock eingeplant haben. Für Rügen hätte ich mir sowieso lieber einen sonnigen Tag gewünscht, aber wir waren ja mit Sicherheit nicht das letzte Mal an der Ostseeküste.....

Ribnitz-Damstein
Das Museum hat uns sehr gut gefallen. besonders nett fand ich, dass man zusammen mit der Eintrittskarte ein kleines Stückchen Bernstein bekam.

Auch die Hansestadt Rostock hat eine hübsche Innenstadt, mehr ist bei so einem Kurzbesuch nicht zu entdecken.


In der Kirche sieht man deutlich, dass man sich in Küstennähe befindet.




Zum Abschluss noch einmal ein Blick auf die Ostsee bei Sonne, aber stärkerem kalten Wind.



Und tschüss!

Dieses Bild wurde am längsten Tag des Jahres aufgenommen


Es ging nun also statt auf der A9 nach Potsdam in diesem Urlaub über die A7 zurück Richtung Süden. Da es auf unserem Weg lag, haben wir uns einen Campingplatz in der Südpfalz gesucht und dann spontan dort unsere zweite Urlaubswoche verbracht.

Fortsetzung folgt...

1.Woche Ostsee (2)

Die erste Zeit waren wir jeden Tag 3-4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs.

Durch die Felder ging es hinauf zum Leuchtturm von Bastdorf (demnächst auf einer Briefmarke zu bewundern), weiter zum Seebad Rerik zwischen Steilküste und Salzhaff und zurück durch die Kühlung, einem hügeligen Waldgebiet im Hinterland von Kühlungsborn.

Durch die Felder

Bastdorfer Leuchtturm

Steilküste bei Rerik

Salzhaff bei Rerik


Bei nicht ganz so schönem Wetter ging es entlang des Ostseeradwegs über Heiligendamm und durch den Gespensterwald bei Nienhagen nach Warnemünde (und natürlich wieder zurück).


Heiligendamm
Dieses Seebad besteht im Wesentlichen aus dem Luxushotel, in dem der G8-Gipfel 2007 abgehalten wurde, einer Klinik und großen alten Villen, die demnächst luxussaniert werden, wobei in der ersten fertiggestellten Anlage am Strand die Wohnungen wohl noch nicht verkauft sind. Irgendwie wirkt dieser älteste deutsche Seebadeort im Vergleich zu den übrigen lebendigen Seebädern an dieser Küste auf mich etwas merkwürdig.


Wieder die Steilküste

Der Gespensterwald


Warnemünde, ein beliebter Startpunkt für so manche Kreuzfahrt

Von Kühlungsborn über Heiligendamm bis nach Bad Doberan dampft die Bäderbahn 'Molli' auf ihrer Schmalspur.



Außerdem gibt es in Bad Doberan noch ein sehenswertes Münster in Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert.


Fortsetzung folgt......

Sonntag, 29. Juni 2014

1. Woche Ostsee

Ohne weitere Panne sind wir in Kühlungsborn angekommen und haben die erste Urlaubswoche auf einem der besten Campingplätze in dieser Region verbracht. Überraschenderweise war er fast voll belegt, obwohl es ja nur in Bayern und Baden-Württemberg Pfingstferien gibt und die Ostsee mit gerade mal 17 Grad Wassertemperatur für einen Badeurlaub (jedenfalls für mich) noch zu kalt ist.

Wir hatten zunächst wirklich wunderbares Wetter, um die 20 Grad und viel Sonne. Vormittags waren wir mit den Fahrrädern unterwegs und nachmittags wurde gefaulenzt.





Ich denke, die Gegend um Kühlungsborn ist um diese Jahreszeit bei Senioren und Familien mit Kleinkindern so beliebt, da es zwischen Warnemünde und Rerik sonst nur eine Steilküste gibt und man dann etliche Treppen hinuntergehen muss, um an den Strand zu gelangen.




Von unseren Radtouren in der Umgebung demnächst mehr....



 

Freitag, 27. Juni 2014

Wieder daheim

Nach zwei Wochen Leben im Wohnwagen sind wir nun wieder daheim eingetroffen. Es waren quasi zwei Urlaube, eine Woche an der Ostsee und bedingt durch schlechter werdendes Wetter eine Woche in der Südpfalz. Aber der Reihe nach...

Auf der Fahrt in den Norden hatten wir gleich ein Erlebnis, auf das ich gerne verzichtet hätte, nämlich einen Reifenschaden. Auf einer Autobahnbrücke bei Bad Berneck (A9), zum Glück kurz vor der nächsten Ausfahrt, meldete unser Auto einen Druckverlust am Reifen hinten rechts. Nachdem der Gatte geprüft hatte, wie viel Luft wir bereits verloren hatten, beschlossen wir, auf der Standspur noch langsam bis zur Ausfahrt und zum dortigen Autohof zu fahren. Mit dem Wohnwagen hinten dran ist das nämlich alles nicht so einfach und mir war Angst und Bange, ob wir das schaffen. Zum Glück hat aber alles geklappt und der Gatte musste den Winterreifen, den wir sicherheitshalber in Kofferraum unseres Kombis mitgenommen hatten, nicht auf der Standspur der Brücke montieren. In den Autos der neuen Generation gibt es ja serienmäßig weder ein Ersatzrad noch einen Wagenheber, sondern nur noch so ein Reparaturset, wie das auch immer funktionieren mag. Da wir ja noch bis zur Ostsee wollten, musste natürlich ein neuer Reifen her. Also wurde mit Hilfe des Pannenservice des Automobilherstellers eine Werkstatt ermittelt, die einen passenden Reifen vorrätig hatte, die aber leider etwa 50 km entfernt in Lichtenfels am Main war. Und wie gut war es doch, dass wir noch direkt am Freitag losgefahren sind und sich das alles an einem Werktag regeln ließ....




Da wir insgesamt etwa vier Stunden Zeit verloren hatten, bis wir den neuen Reifen auf dem Auto hatten und wieder auf der A9 waren, mussten wir unterwegs ungeplant in Schlaitz bei Bitterfeld übernachten. Der Campingplatz liegt an einem der Seen, die inzwischen in dieser ehemaligen Braunkohleregion entstanden sind. Unter normalen Umständen wäre ich sicher nie dorthin gekommen.



 


Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Ostsee.....