Dienstag, 11. Dezember 2018

Verreisen, wenn bei der Bahn gestreikt wird

Da schon länger geplant war, dass ich am 10.12. zur Tochterfamilie nach Lippstadt fahre und der Streik bei der Deutschen Bahn nur bis 9 Uhr dauern sollte, habe ich mich trotzdem auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Die Zugbindung war ja aufgehoben und in Augsburg sollte laut Ankündigung auf der Seite der Bahn direkt um 9 Uhr der von München kommende gestoppte Nachtzug weiter nach Dortmund fahren.


Natürlich fuhr dieser Zug nicht, da das notwendige Personal nicht vor Ort war, aber der nächste fahrplanmäßige Zug eine Stunde später kam dann  wirklich. Alles gut dachte ich, aber in Stuttgart gab es dann ein technisches Problem (was aber nichts mit dem Streik zu tun hatte). Alternative Züge gab es nicht, da noch sehr viele Fahrten als Folge des Streiks am Morgen abgesagt wurden. Der Lokführer hat uns Reisende aber immer auf dem Laufenden gehalten und nach 1 Stunde ging es dann doch weiter. Die Stimmung im Waggon war gut, obwohl viele in den Gängen stehen mussten, denn alle waren froh, Richtung Norden überhaupt weiter fahren zu können. Vor jedem Halt gab es natürlich Probleme mit den Umsteigemöglichkeiten, aber ich habe selten in einem ICE erlebt, dass sich die Mitreisenden gegenseitig helfen und informieren. Ohne Smartphone wäre man in so einer Situation wirklich hilflos, da zunächst kein Bahnpersonal greifbar war und die Information, ob ein bestimmter Zug nun fährt oder nicht, ständig geändert wurde.

Statt bis Dortmund fuhr der ICE dann kurzfristig (wegen der Verspätung von 1 Stunde) nur bis Essen, aber meine Weiterfahrt  Richtung Lippstadt war auch von hier möglich zumindest bis Hamm. Hier ging es dann nicht mehr weiter, da es auf der Strecke einen Oberleitungsschaden gab. (Was auch wieder nichts mit dem Streik zu tun hat). Die Informationspolitik war eine Katastrophe, denn wir saßen fast eine halbe Stunde im abfahrtsbereiten Zug, bis bekannt gegeben wurde, dass die Regionalbahn nicht fährt und alle wieder aussteigen mussten. Weitere Informationen bitte am Schalter in der Halle holen, wo sich dann eine lange Schlange gebildet hat.

Ich habe die Tochter angerufen, die mich dann mit den beiden kleinen Enkeln im Auto in Hamm abgeholt hat (einfache Strecke 45 km und es war bereits dunkel). Die Alternative wäre ein Umweg von Hamm mit Umstieg in Unna nach Soest gewesen und anschließend ein Schienenersatzverkehr, also ein Bus bis Lippstadt.  Das mag für ortskundige Pendler funktionieren, normale Reisende tun sich da bei Dunkelheit und ohne Unterstützung von Bahnpersonal schwer.

Wenn es nur der Streik gewesen wäre, hätte alles wirklich noch ganz gut funktioniert, aber zusätzlich noch das sonst auch übliche Chaos bei der Bahn mit technischer Störung und dem Oberleitungsschaden war dann für einen Reisetag doch ein bisschen viel. Ich war jedenfalls froh, als ich am Ziel war und werde wohl wieder einmal die Fahrgastrechte bemühen, was ich vermutlich nur wegen des (berechtigten) Streiks nicht gemacht hätte.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Samstag, 8. Dezember 2018

Wochenbericht KW 49 / 2018

Auch in der vergangenen Woche ging es mit der Physiotherapie weiter. Außerdem wurde wieder genäht und da die Wetterlage am Mittwoch gepasst hat, gab es auch wieder einen Weihnachtsmarktausflug. Wir sind dieses Mal zu viert mit dem Bayernticket unterwegs gewesen. Zunächst ging es über Donauwörth nach Nördlingen (Ries).

Da wir dort bereits am frühen Nachmittag waren, haben wir uns zunächst etwas in der hübschen Altstadt umgesehen. Rings um den Altstadtkern gibt es eine begehbare Stadtmauer und an jeder Zufahrtstraße ein schönes altes Tor.

Der örtliche Weihnachtsmarkt wirkt natürlich ohne die abendliche Beleuchtung nicht so schön und die Buden sind auch nicht auf einem Platz untergebracht, sondern stehen entlang der Fußgängerzone.





Aber natürlich gibt es auch hier eine Krippe und ein Kinderkarusell.










Wir waren auch kurz in der riesigen alten Kirche, Bilder habe ich davon aber nicht gemacht.
Den uralten Bahnhof von Nördlingen muss ich aber noch erwähnen. Das Gebäude selber wird gerade komplett renoviert, aber wann und an welchem Gleis ein Zug fährt, darum muss man sich selber kümmern. Es bleibt dafür als Ortsfremder nur das eigene Smartphone oder ein kleiner Container, wo man über einen Knopf irgendwohin Kontakt aufnehmen kann. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, denn einen Warteraum gibt es derzeit nicht.  Überall stehen auf den hinteren Gleisen uralte rostige Loks uns Wagen. Da kann noch viel für das Museum restauriert werden...


Weiter ging es dann wieder über Donauwörth nach Augsburg. Diesen Weihnachtsmarkt kennen wir bereits und der Rundgang über diesen Markt ist immer wieder schön.

 


Nach Glühwein und Bratwurst ging es dann wieder mit dem Nahverkehrszug zurück nach Ulm und im Gegensatz zum Fernverkehr klappt das bei der Bahn sogar pünktlich.

Wahrscheinlich wundert sich der eine oder andere über solche Ausflüge, aber hier ist auch immer der Weg das Ziel. Gerade tagsüber und unter der Woche kann man sich im Regionalverkehr gemütlich zusammensetzen und unterhalten (und dann auch noch Weihnachtsmärkte besuchen).

Sonntag, 2. Dezember 2018

Einen schönen 1. Advent!


Samstag, 1. Dezember 2018

Wochenbericht KW 47 und 48 / 2018

Warum muss ich mich bei den Enkeln eigentlich immer anstecken. Kaum daheim, machte sich der grippale Infekt auch bei mir bemerkbar. Die ganze Woche 47 habe ich überwiegend auf dem Sofa verbracht (und den Schnupfen erfolgreich an den Gatten weitergegeben). Außer 2x Physio konnte da nichts stattfinden, was hier erwähnenswert wäre. Zum Glück wurde die Behandlung verlängert, denn das Knie tut noch immer nicht so, wie ich es mir vorstelle.

Seit letzten Montag kommt meine Energie langsam wieder zurück. Ich habe mich zwischendurch an die Nähmaschine gesetzt und auch für die Adventszeit ein paar Plätzchen gebacken, neben den üblichen Mürbteigkeksen auch gleich das übrige Eiweiß für Kokosmakronen verbraucht.


Seit Beginn dieser Woche sind nun auch die Weihnachtsmärkte in der Region geöffnet. Da das Wetter am Mittwoch mitgespielt hat, haben wir unseren diesjährigen ersten Glühwein auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt getrunken. So langsam stellt sich die Freude auf die Adventszeit ein. Da sich da optisch von Jahr zu Jahr nicht so viel ändert, habe ich auf Bilder von Buden und Karussell auf dem Münsterplatz verzichtet und mein Smartphone einfach Richtung Münsterspitze noch oben gehalten. Unser Münster ist schon ein imposantes Gebäude...


Vor Weihnachten sind nun noch 2 weitere Weihnachtsmarktbesuche in Planung, falls das Wetter mitspielt (es sollte halt nicht dauerregnen) und für ein paar Tage geht es noch einmal nach Lippstadt zu den hoffentlich gesunden Enkeln (auch dort gibt es Buden und Karussell). 

Sonntag, 18. November 2018

Wochenbericht KW 45 und 46 / 2018

Die Schwerpunkte in KW 45 waren Termine bei der Physiotherapeutin und ein schöner Ausflug raus aus dem Ulmer Nebel an die Iller bei Bad Grönenbach. Dort wurde in der letzten Zeit in ein Freizeitgelände investiert, das aber nicht ausgeschildert ist und die Zufahrt nur durch Nachfragen entdeckt werden konnte. Wir hatten durch einen Zeitungsartikel in der Tageszeitung von diesem Projekt erfahren.


Für Menschen ohne Höhenangst und schwindelfrei gibt es einen tollen Aussichtsturm.


Blick von oben über das Illertal,


und hinunter zur Hängebrücke


Und so sieht der Turm von unten aus, alles aus Stahl und sehr luftig.



Die vergangene Woche war ich bei der Tochter in Lippstadt. Die Hinfahrt war wieder einmal abenteuerlich, denn der Zug, in den ich unterwegs umsteigen musste, ist wegen eines Defekts einfach ausgefallen. Und wie immer in solchen Fällen ist bei der Bahn das Informationsmanagement sehr schlecht. Dank der Fahrgastrechte bekommt man am Ende bei einer Verspätung von 1 Stunde derzeit wenigstens 25% des Fahrpreises zurück. Im nächsten Jahr sollen es sogar 50% werden, wobei mir lieber wäre, die Züge würden pünktlicher und zuverlässiger fahren.


Eigentlich wollte ich nur bis Donnerstag bleiben, dann wurde aber der kleine kleine Enkel doch noch krank. Der große kleine Enkel war die Woche vorher an der Reihe, so konnte das eigentlich nicht ausbleiben. Da die Tochter ja wieder arbeitet, bin ich also bis Samstag geblieben. Diese Bahnfahrt verlief dann etwas besser, es waren dann bis zur Ankunft in Ulm 'nur' 20 Minuten Verspätung... 

Samstag, 3. November 2018

Wochenbericht KW 42 bis 44 / 2018

Wenn ich mir die letzten drei  Wochen so im Kalender anschaue, fallen mir die vielen Arzttermine auf, was für mich eigentlich nicht typisch ist. Schuld daran ist immer noch das Knie.

Am 15. Oktober wurde das Knie vom Orthopäden zum zweiten Mal punktiert, leider hat es sich aber relativ schnell danach wieder gefüllt. In der Woche danach habe ich mich mit meinem Hausarzt beraten, der aber meinte, dass ich weiter zu den Spezialisten gehen solle. Die Frage, ob ich wieder zum Orthopäden oder noch einmal zum Operateur in die Klinik gehen soll, hat sich dann am Freitag vor einer Woche erledigt, denn genau an dem Vormittag, als wir unseren Wohnwagen in Göppingen beim Einbau der Rangierhilfe (siehe dazu auch letzter Post) hatten, rief mich der Orthopäde an, dass ich bitte gleich vorbei kommen solle, da es bei der labortechnischen Untersuchung der letzten Punktierung einen Befund gegeben habe. Da er aber nur vormittags noch Sprechstunde hatte und ich so schnell nicht zurück in Ulm sein konnte, hat er mich direkt in die Klinik weitergeschickt und den Befund gefaxt.

Der Operateur war zwar noch im Urlaub, aber sein Kollege hat sich mein Knie angeschaut und war der Meinung, dass keine Entzündung vorliegt. Auf Grund des Laborbefundes wurde zur Sicherheit aber Blut genommen und ein Antibiotikum verschrieben.

Anfang dieser Woche hatte ich dann den Termin beim Operateur, der auch keine Entzündung feststellen konnte und auch meine Blutwerte sind in Ordnung. Bei Außenmeniskus sei das alles noch normal und es kann auch mal 6 Monate dauern, bis alles wieder ok ist. (Davon war vorher aber nie die Rede gewesen...) Jetzt wird erst mal nicht wieder punktiert, sondern per Lymphdrainage und Krankengymnastik versucht, die restliche Schwellung zu beseitigen.

So, nun aber genug zur ewigen Kniegeschichte. Da ich keine Schmerzen habe, sondern das Knie lediglich spannt und ich die verordnete Bandage bei Belastung durch Sport oder Ausflüge benutze, komme ich im Alltag gut zurecht.

Abgesehen von dem kurzen Schneeintermezzo am letzten Wochenende haben wir ja einen wunderbaren Herbst und daher habe ich zum Schluss hier noch ein paar Bilder, die alle vom 1. November stammen und in der Friedrichsau, dem großen Ulmer Stadtpark, aufgenommen wurden.






Montag, 29. Oktober 2018

Montagsherz 29_10_2018

Endlich habe ich mal wieder ein neues Montagsherz.

Letzten Freitag haben wir einen sogenannten 'Mover' an unseren Wohnwagen montieren lassen. In fortgeschrittenem Alter und Knieproblemen fällt das Schieben (zu zweit) immer schwerer und so ein Hilfsmittel haben wir auf den Campingplätzen in den letzten Jahren immer häufiger gesehen. 

In den mitgelieferten Unterlagen fanden wir dann einen Bogen mit Aufklebern.


Übrigens kann diese neben den Rädern montierte Rangierhilfe komplett per Fernbedienung bedient werden und da wir das stärkere Modell gewählt haben, schafft sie sogar die Strecke in den Garten hinunter, wo sie kurzfristig eine ganz schönes Gefälle schaffen muss und das nicht nur runter sondern auch wieder hoch.


Wir werden also nächstes Jahr mit dieser Rangierhilfe unterwegs sein...

Sonntag, 14. Oktober 2018

Wochenbericht KW 41 / 2018

Ich bin mal gespannt, wie lange diese unendliche Kniegeschichte noch weiter geht. Nachdem sich der Erguss im Knie wieder gefüllt hatte, habe ich zu Beginn der Woche wieder den Orthopäden kontaktiert und nun eine Kniebandage (Orthese) verschrieben bekommen. Meine Größe war natürlich wieder nicht vorrätig, wurde aber vom Sanitätshaus bis Dienstag Nachmittag besorgt.



Mit diesem Teil bewege ich mich sicherer, sowohl im Haus als auch draußen. Nur das Fahrradfahren macht so keinen Spaß. Ich bilde mir aber ein, dass durch die Kompression die Schwellung langsam weniger wird.




Gestern haben wir dann bei diesem Traumwetter wieder ein kleinen Ausflug gemacht und zwar auf die Ostalb zum Bucher Stausee zwischen Aalen und Ellwangen, einem Hochwasserrückhaltebecken der Jagst. Inzwischen ist dort ein richtig schönes Naherholungsgebiet entstanden mit Segelclub, tollen Spielplätzen und einer großen Badebucht samst Gastronomie. Ein Rad- und Fußweg führt rund um den See. Diesen 4 km langen Rundweg habe ich dank der Bandage problemlos bewältigt. Da ich sogar die Kamera dabei hatte, gibt es hier nun ein paar Bilder von diesem schönen See.



Da wir uns hier in der Nähe des Limes befinden, sind auch Spuren der Römer zu sehen.



Blick von der anderen Seeseite,


und von der Staumauer zum Abfluss der Jagst.


Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nächstes Jahr dort noch einmal hinfahren werden und dann auch die Fahrräder mitnehmen, um die weitere Umgebung zu erkunden.

Zunächst geht es aber morgen früh noch einmal zum Orthopäden...

Montag, 8. Oktober 2018

Montagsherz

Man kann auch ein Herz als Drachen fliegen lassen...


Sonntag, 7. Oktober 2018

Nachtrag zum Wochenbericht

Heute war das Wetter so schön und mein Mann hatte entdeckt, dass dieses Wochenende das jährliche Drachenfest auf dem kleinen Flugplatz in Laichingen oben auf der Schwäbischen Alb stattfindet. Wir haben uns nach dem Mittagessen ins Auto gesetzt und sind spontan hingefahren.

Etwas mehr Wind wäre gut gewesen, aber besonders für die vielen Kinder mit ihren kleinen Drachen hat es auch so gereicht. Bei diesem tollen Wetter waren dort so viele Besucher, dass die Schlangen vor den Verpflegungsständen unendlich lang waren. Wir haben also nur eine Runde über das Gelände gedreht und uns alles angeschaut. Kaffee und Kuchen gab es dann zu Hause.


Dummerweise hatte ich die Kamera nicht dabei (warum auch immer...) und mein Handy hatte ich aus Versehen im Auto liegen lassen. Als ich es merkte, wollte ich nicht den Weg zum Parkplatz zurück gehen. Also blieb uns für ein paar Bilder nur das etwas ältere Telefon des Gatten...

Donnerstag, 4. Oktober 2018

KW 37 bis 40 / 2018 und immer noch Knie...

Nun muss ich mich aber endlich mal wieder hier melden. Die Kniegeschichte ist nämlich immer noch nicht ausgestanden und sorgt für Blogunlust, aber der Reihe nach ...

Eigentlich wollten wir im September mit dem Wohnwagen nach Südfrankreich fahren, aber wegen der Knie-OP ist das ja nicht möglich gewesen. Aber zum Glück war ja das Wetter auch daheim überwiegend schön, auch wenn ich die meiste Zeit in Haus und Garten verbracht habe.


Am Anfang hat sich das Knie gut entwickelt, der Orthopäde, der nach eine Woche die Fäden gezogen hat, war mit der Entwicklung genauso zufrieden wie ich selber. Danach habe ich angefangen ohne Krücken zu gehen, zunächst im Haus und dann auch Stück für Stück draußen. Natürlich war das Knie noch etwas dick, aber ich hatte keine Schmerzen und wurde immer mutiger.

In der letzten Septemberwoche (ziemlich genau 3 Wochen nach der OP) habe ich mit Freunden meinen Geburtstag gefeiert und obwohl das Knie noch nicht ganz beschwerdefrei war, wie geplant endlich wieder mit leichter sportlicher Betätigung begonnen.


Das hat sich gut angefühlt und ich habe mich gefreut mal wieder gemütlich mit dem Rad an die Donau zu fahren. Nur wurde das Knie dicker statt dünner, aber ich hatte die Hoffnung, dass sich das wieder normalisiert.

Wie geplant sind wir letztes Wochenende dann zur Tochterfamilie gefahren, um den 3. Geburtstag des großen Enkels nach zu feiern. Wir sind bis zum Feiertag in Lippstadt geblieben und haben bewusst nur kurze Ausflüge gemacht, da sich das Knie leider nicht wieder beruhigt hat.

Sonntag in Lippstadt
Paderborn am Montag
Lange waren wir nicht in Paderborn, da das Wetter immer regnerischer wurde und wir keine Lust hatten, lange im Regen herum zu laufen, was aber für mein Knie gut war. Insgesamt habe ich die Tage das Bein viel hochgelegt und nicht mit den Enkeln am Boden gespielt, aber etwas bewegen muss man sich ja schließlich.

Direkt am Montag Nachmittag habe ich aber für heute einen Termin beim Orthopäden ausgemacht, mit dem Ergebnis, dass mein Knie punktiert werden musste. Wenigstens war die Gelenkflüssigkeit klar, so dass keine akute Entzündung vorliegt. Nun ist also weiter Schonung angesagt und ich habe keine Ahnung, wie lange das Ganze noch dauern wird. Habe ich mich nun zu viel oder zu wenig bewegt? Der Orthopäde meinte nur, zu viel Schonhaltung...

Da diese Woche nun nicht mehr viel passieren wird, betrachte ich diesen Wochenbericht bereits als abgeschlossen.

Freitag, 7. September 2018

KW 36 / 2018 - Knie

Bis Mittwoch musste ich mich noch gedulden, dann war der Tag der Knie-Arthroskopie. Am Tag vorher konnte ich den Termin erfragen, ich wurde laut Plan um 13:30 Uhr in der Arthrosklinik in Neu-Ulm erwartet. Leider musste ich dann doch noch gute 2 Stunden warten, danach ist aber alles perfekt abgelaufen. Um 18 Uhr konnte mich mein Mann wieder abholen und wider Erwarten hatte ich überhaupt keine Schmerzen und durfte das Bein sofort leicht belasten, so dass das Gehen mit den Krücken auch kein Problem war. Es wurde mir das gerissene Vorderhorn des Außenmeniskus entfernt, mein Knie ist sonst meinem Alter entsprechend, wie es so schön heißt. 

Die Nachbetreuung übernimmt mein Orthopäde, gestern Nachmittag wurde die Drainage entfernt und heute Vormittag wurden die beiden kleinen Nahtstellen kontrolliert und neu verpflastert. Auch der Orthopäde ist mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden und ich soll brav weiter entlasten und das Bein für insgesamt 5 Tage viel hochlegen, auch wenn ich keine Schmerzen habe. Ab heute nehme ich meine Blutverdünnungstabletten wieder, so dass die Gefahr einer weiteren Thrombose nun auch immer kleiner wird.

Ich folge nun brav den ärztlichen Anweisungen (auch wenn es zeitweise schwer fällt), sitze die meiste Zeit im Sessel mit den Beinen auf dem Hocker, schaue fern, lese, surfe im Internet und lasse mich vom Mann bedienen (macht er richtig gut).


Nächste Woche kann ich dann die Belastung steigern und am Mittwoch werden die Fäden gezogen. Ich hoffe, das Knie entwickelt sich weiterhin so positiv und ich kann bald wieder von anderen Themen hier berichten.

Freitag, 31. August 2018

KW 35 / 2018


Wir haben nun auch einmal etwas 'Unwetter' abbekommen. Am späten Mittwoch Nachmittag lag unser Stadtteil genau in dem kleinen Streifen, der zusätzlich von Hagel erwischt wurde. Blitz und Donner zogen etwas nördlicher vorbei, aber Hagel und Starkregen nicht. Auch wenn die Hagelkörner 'nur' so 2 bis 4 cm groß waren, der heftige Wind hat dazu geführt, dass viel Blätter herunter geschlagen wurden, die dann zusammen mit den Eiskörnern den Abfluss  in der  Kanalisation erschwert haben.

Zuviel für den Ablauf auf der Straße
vor der Haustüre



Alles, was noch blüht wurde platt gemacht. Ich bin gespannt, ob sich z.B. die Geranien noch einmal erholen und neue Knospen bilden. Die Petunien in einem Pflanztrog sind zusätzlich durch diese 'Eiswürfel' auch noch erfroren.

Das waren Petunien
Trotzdem hatten wir noch Glück, denn im Gegensatz zu einigen Nachbarn hatten wir kein Wasser im Keller. Der Gatte hat auch ein paar kleinere Dellen auf dem Auto entdeckt, die wir, wie vermutliche viele anderen auch, nun der Versicherung gemeldet haben. Wenigstens hat es endlich mal so viel geregnet, dass sich die Natur ein bisschen erholen kann.

Ansonsten habe ich meine Arzttermine für die ambulante Kniespiegelung nächste Woche 'abgearbeitet', beim Hausarzt Blutbild und EKG samt auszufüllender Formulare und das Vorgespräch beim Anästhesisten. 




Diese Dinger stehen jetzt auch bereit und da ich damit bisher keine Erfahrung besitze, habe ich schon mal ein bisschen geübt. Wir haben hier im Haus nämlich so einige Treppenstufen.

Ich werde berichten...

Samstag, 25. August 2018

KW 33 + 34 / 2018

Bedingt durch mein Knie und die große Hitze, verbringe ich die meiste Zeit im Haus und beschäftige mich gerade mit der Anpassung eines Hosenschnittmusters. (Ich habe einfach zu wenig sommerliche Hosen) Der Garten macht gerade sowieso nicht so viel Spaß, da alles so trocken ist. Trotzdem gibt es Pflanzen, die nicht gegossen werden müssen und trotzdem blühen.


Der kleinste Enkel wurde in Kalenderwoche 33 nun 1 Jahr alt. Gefeiert haben wir diesen Geburtstag letztes Wochenende mit beiden Großelternpaaren und den beiden Onkeln. Ich war also schon wieder in Lippstadt, aber dieses Mal wurde ich im Auto chauffiert. Da der Sohn dabei war, konnten sich meine beiden Männer beim Fahren abwechseln und trotz des Ferienende in einigen Bundesländern und in den Niederlanden kamen wir ohne Stau am Samstag hin und am Sonntag wieder zurück.

Gleich am Montag früh habe ich dann beim Orthopäden angerufen und für Dienstag  tatsächlich einen Termin bekommen. Der Befund ist nicht so toll, da ich offenbar eine Riss im Außenmeniskus habe. Wann das passiert ist, weiß ich nicht. Ich bin in den letzten beiden Jahren 2x auf dieses Knie gefallen, zuletzt im letzten Winter, aber eigentlich immer ohne Folgeprobleme. Aber es gibt ja auch degenerative Risse, was vermutlich dem Alterungsprozess geschuldet ist.

Gestern musste ich mich daher in einer Spezialklinik drüben in Neu-Ulm für eine Zweitmeinung vorstellen. In der Ferienzeit ist es scheinbar einfacher, auch als Kassenpatient relativ schnell einen Termin zu bekommen. Und wie befürchtet ist nun eine ambulante Arthroskopie zur Resektion und Glättung des Meniskus nötig. Ich habe dann gleich den nächstmöglichen freien Termin am 05. September vereinbart, um das Ganze schnellstmöglich hinter mich zu bringen. Ich übe dann schon mal das Gehen mit Krücken...

Berichten kann ich noch von einem Ausflug zusammen mit Freunden zur Landesgartenschau nach Würzburg. Wenn ich mir die Mühe gemacht hätte, mich vorher im Internet genauer über diese Gartenschau zu informieren,  hätten wir vermutlich auf diesen Besuch verzichtet, was vermutlich auch für mein Knie besser gewesen wäre. Der Eintritt ist für das, was dort geboten wird, unverschämt und es ist ziemlich deutlich, dass hier die Infrastruktur für ein Neubaugebiet mit Hilfe von Landeszuschüssen geschaffen wurde.


Das Gelände ist ein ehemaliges Militärgelände der Amis mit einer Landebahn in der Mitte, aus der nun eine riesige Wiese mit ein paar wenigen Blumenbeeten geworden ist.



Die alten Gebäude wurden für die Gartenschau etwas aufgemöbelt und sind nun z.B. eine Blumenhalle

'Kunst' in und um die Blumenhalle

oder beherbergen eine Gastronomie.



Ein Teil der kleinen angelegten Mustergärten wurde vermutlich auf Grund der aktuellen Wettersituation überhaupt nicht mehr gepflegt.

Direkt bei den Ein- und Ausgängen gab es aber auch ein paar hübsche, gut gewässerte Blumenbeete, um diese Jahreszeit natürlich mit Dahlien und viel Gräsern.