Sonntag, 14. Oktober 2018

Wochenbericht KW 41 / 2018

Ich bin mal gespannt, wie lange diese unendliche Kniegeschichte noch weiter geht. Nachdem sich der Erguss im Knie wieder gefüllt hatte, habe ich zu Beginn der Woche wieder den Orthopäden kontaktiert und nun eine Kniebandage (Orthese) verschrieben bekommen. Meine Größe war natürlich wieder nicht vorrätig, wurde aber vom Sanitätshaus bis Dienstag Nachmittag besorgt.



Mit diesem Teil bewege ich mich sicherer, sowohl im Haus als auch draußen. Nur das Fahrradfahren macht so keinen Spaß. Ich bilde mir aber ein, dass durch die Kompression die Schwellung langsam weniger wird.




Gestern haben wir dann bei diesem Traumwetter wieder ein kleinen Ausflug gemacht und zwar auf die Ostalb zum Bucher Stausee zwischen Aalen und Ellwangen, einem Hochwasserrückhaltebecken der Jagst. Inzwischen ist dort ein richtig schönes Naherholungsgebiet entstanden mit Segelclub, tollen Spielplätzen und einer großen Badebucht samst Gastronomie. Ein Rad- und Fußweg führt rund um den See. Diesen 4 km langen Rundweg habe ich dank der Bandage problemlos bewältigt. Da ich sogar die Kamera dabei hatte, gibt es hier nun ein paar Bilder von diesem schönen See.



Da wir uns hier in der Nähe des Limes befinden, sind auch Spuren der Römer zu sehen.



Blick von der anderen Seeseite,


und von der Staumauer zum Abfluss der Jagst.


Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nächstes Jahr dort noch einmal hinfahren werden und dann auch die Fahrräder mitnehmen, um die weitere Umgebung zu erkunden.

Zunächst geht es aber morgen früh noch einmal zum Orthopäden...

Montag, 8. Oktober 2018

Montagsherz

Man kann auch ein Herz als Drachen fliegen lassen...


Sonntag, 7. Oktober 2018

Nachtrag zum Wochenbericht

Heute war das Wetter so schön und mein Mann hatte entdeckt, dass dieses Wochenende das jährliche Drachenfest auf dem kleinen Flugplatz in Laichingen oben auf der Schwäbischen Alb stattfindet. Wir haben uns nach dem Mittagessen ins Auto gesetzt und sind spontan hingefahren.

Etwas mehr Wind wäre gut gewesen, aber besonders für die vielen Kinder mit ihren kleinen Drachen hat es auch so gereicht. Bei diesem tollen Wetter waren dort so viele Besucher, dass die Schlangen vor den Verpflegungsständen unendlich lang waren. Wir haben also nur eine Runde über das Gelände gedreht und uns alles angeschaut. Kaffee und Kuchen gab es dann zu Hause.


Dummerweise hatte ich die Kamera nicht dabei (warum auch immer...) und mein Handy hatte ich aus Versehen im Auto liegen lassen. Als ich es merkte, wollte ich nicht den Weg zum Parkplatz zurück gehen. Also blieb uns für ein paar Bilder nur das etwas ältere Telefon des Gatten...

Donnerstag, 4. Oktober 2018

KW 37 bis 40 / 2018 und immer noch Knie...

Nun muss ich mich aber endlich mal wieder hier melden. Die Kniegeschichte ist nämlich immer noch nicht ausgestanden und sorgt für Blogunlust, aber der Reihe nach ...

Eigentlich wollten wir im September mit dem Wohnwagen nach Südfrankreich fahren, aber wegen der Knie-OP ist das ja nicht möglich gewesen. Aber zum Glück war ja das Wetter auch daheim überwiegend schön, auch wenn ich die meiste Zeit in Haus und Garten verbracht habe.


Am Anfang hat sich das Knie gut entwickelt, der Orthopäde, der nach eine Woche die Fäden gezogen hat, war mit der Entwicklung genauso zufrieden wie ich selber. Danach habe ich angefangen ohne Krücken zu gehen, zunächst im Haus und dann auch Stück für Stück draußen. Natürlich war das Knie noch etwas dick, aber ich hatte keine Schmerzen und wurde immer mutiger.

In der letzten Septemberwoche (ziemlich genau 3 Wochen nach der OP) habe ich mit Freunden meinen Geburtstag gefeiert und obwohl das Knie noch nicht ganz beschwerdefrei war, wie geplant endlich wieder mit leichter sportlicher Betätigung begonnen.


Das hat sich gut angefühlt und ich habe mich gefreut mal wieder gemütlich mit dem Rad an die Donau zu fahren. Nur wurde das Knie dicker statt dünner, aber ich hatte die Hoffnung, dass sich das wieder normalisiert.

Wie geplant sind wir letztes Wochenende dann zur Tochterfamilie gefahren, um den 3. Geburtstag des großen Enkels nach zu feiern. Wir sind bis zum Feiertag in Lippstadt geblieben und haben bewusst nur kurze Ausflüge gemacht, da sich das Knie leider nicht wieder beruhigt hat.

Sonntag in Lippstadt
Paderborn am Montag
Lange waren wir nicht in Paderborn, da das Wetter immer regnerischer wurde und wir keine Lust hatten, lange im Regen herum zu laufen, was aber für mein Knie gut war. Insgesamt habe ich die Tage das Bein viel hochgelegt und nicht mit den Enkeln am Boden gespielt, aber etwas bewegen muss man sich ja schließlich.

Direkt am Montag Nachmittag habe ich aber für heute einen Termin beim Orthopäden ausgemacht, mit dem Ergebnis, dass mein Knie punktiert werden musste. Wenigstens war die Gelenkflüssigkeit klar, so dass keine akute Entzündung vorliegt. Nun ist also weiter Schonung angesagt und ich habe keine Ahnung, wie lange das Ganze noch dauern wird. Habe ich mich nun zu viel oder zu wenig bewegt? Der Orthopäde meinte nur, zu viel Schonhaltung...

Da diese Woche nun nicht mehr viel passieren wird, betrachte ich diesen Wochenbericht bereits als abgeschlossen.

Freitag, 7. September 2018

KW 36 / 2018 - Knie

Bis Mittwoch musste ich mich noch gedulden, dann war der Tag der Knie-Arthroskopie. Am Tag vorher konnte ich den Termin erfragen, ich wurde laut Plan um 13:30 Uhr in der Arthrosklinik in Neu-Ulm erwartet. Leider musste ich dann doch noch gute 2 Stunden warten, danach ist aber alles perfekt abgelaufen. Um 18 Uhr konnte mich mein Mann wieder abholen und wider Erwarten hatte ich überhaupt keine Schmerzen und durfte das Bein sofort leicht belasten, so dass das Gehen mit den Krücken auch kein Problem war. Es wurde mir das gerissene Vorderhorn des Außenmeniskus entfernt, mein Knie ist sonst meinem Alter entsprechend, wie es so schön heißt. 

Die Nachbetreuung übernimmt mein Orthopäde, gestern Nachmittag wurde die Drainage entfernt und heute Vormittag wurden die beiden kleinen Nahtstellen kontrolliert und neu verpflastert. Auch der Orthopäde ist mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden und ich soll brav weiter entlasten und das Bein für insgesamt 5 Tage viel hochlegen, auch wenn ich keine Schmerzen habe. Ab heute nehme ich meine Blutverdünnungstabletten wieder, so dass die Gefahr einer weiteren Thrombose nun auch immer kleiner wird.

Ich folge nun brav den ärztlichen Anweisungen (auch wenn es zeitweise schwer fällt), sitze die meiste Zeit im Sessel mit den Beinen auf dem Hocker, schaue fern, lese, surfe im Internet und lasse mich vom Mann bedienen (macht er richtig gut).


Nächste Woche kann ich dann die Belastung steigern und am Mittwoch werden die Fäden gezogen. Ich hoffe, das Knie entwickelt sich weiterhin so positiv und ich kann bald wieder von anderen Themen hier berichten.

Freitag, 31. August 2018

KW 35 / 2018


Wir haben nun auch einmal etwas 'Unwetter' abbekommen. Am späten Mittwoch Nachmittag lag unser Stadtteil genau in dem kleinen Streifen, der zusätzlich von Hagel erwischt wurde. Blitz und Donner zogen etwas nördlicher vorbei, aber Hagel und Starkregen nicht. Auch wenn die Hagelkörner 'nur' so 2 bis 4 cm groß waren, der heftige Wind hat dazu geführt, dass viel Blätter herunter geschlagen wurden, die dann zusammen mit den Eiskörnern den Abfluss  in der  Kanalisation erschwert haben.

Zuviel für den Ablauf auf der Straße
vor der Haustüre



Alles, was noch blüht wurde platt gemacht. Ich bin gespannt, ob sich z.B. die Geranien noch einmal erholen und neue Knospen bilden. Die Petunien in einem Pflanztrog sind zusätzlich durch diese 'Eiswürfel' auch noch erfroren.

Das waren Petunien
Trotzdem hatten wir noch Glück, denn im Gegensatz zu einigen Nachbarn hatten wir kein Wasser im Keller. Der Gatte hat auch ein paar kleinere Dellen auf dem Auto entdeckt, die wir, wie vermutliche viele anderen auch, nun der Versicherung gemeldet haben. Wenigstens hat es endlich mal so viel geregnet, dass sich die Natur ein bisschen erholen kann.

Ansonsten habe ich meine Arzttermine für die ambulante Kniespiegelung nächste Woche 'abgearbeitet', beim Hausarzt Blutbild und EKG samt auszufüllender Formulare und das Vorgespräch beim Anästhesisten. 




Diese Dinger stehen jetzt auch bereit und da ich damit bisher keine Erfahrung besitze, habe ich schon mal ein bisschen geübt. Wir haben hier im Haus nämlich so einige Treppenstufen.

Ich werde berichten...

Samstag, 25. August 2018

KW 33 + 34 / 2018

Bedingt durch mein Knie und die große Hitze, verbringe ich die meiste Zeit im Haus und beschäftige mich gerade mit der Anpassung eines Hosenschnittmusters. (Ich habe einfach zu wenig sommerliche Hosen) Der Garten macht gerade sowieso nicht so viel Spaß, da alles so trocken ist. Trotzdem gibt es Pflanzen, die nicht gegossen werden müssen und trotzdem blühen.


Der kleinste Enkel wurde in Kalenderwoche 33 nun 1 Jahr alt. Gefeiert haben wir diesen Geburtstag letztes Wochenende mit beiden Großelternpaaren und den beiden Onkeln. Ich war also schon wieder in Lippstadt, aber dieses Mal wurde ich im Auto chauffiert. Da der Sohn dabei war, konnten sich meine beiden Männer beim Fahren abwechseln und trotz des Ferienende in einigen Bundesländern und in den Niederlanden kamen wir ohne Stau am Samstag hin und am Sonntag wieder zurück.

Gleich am Montag früh habe ich dann beim Orthopäden angerufen und für Dienstag  tatsächlich einen Termin bekommen. Der Befund ist nicht so toll, da ich offenbar eine Riss im Außenmeniskus habe. Wann das passiert ist, weiß ich nicht. Ich bin in den letzten beiden Jahren 2x auf dieses Knie gefallen, zuletzt im letzten Winter, aber eigentlich immer ohne Folgeprobleme. Aber es gibt ja auch degenerative Risse, was vermutlich dem Alterungsprozess geschuldet ist.

Gestern musste ich mich daher in einer Spezialklinik drüben in Neu-Ulm für eine Zweitmeinung vorstellen. In der Ferienzeit ist es scheinbar einfacher, auch als Kassenpatient relativ schnell einen Termin zu bekommen. Und wie befürchtet ist nun eine ambulante Arthroskopie zur Resektion und Glättung des Meniskus nötig. Ich habe dann gleich den nächstmöglichen freien Termin am 05. September vereinbart, um das Ganze schnellstmöglich hinter mich zu bringen. Ich übe dann schon mal das Gehen mit Krücken...

Berichten kann ich noch von einem Ausflug zusammen mit Freunden zur Landesgartenschau nach Würzburg. Wenn ich mir die Mühe gemacht hätte, mich vorher im Internet genauer über diese Gartenschau zu informieren,  hätten wir vermutlich auf diesen Besuch verzichtet, was vermutlich auch für mein Knie besser gewesen wäre. Der Eintritt ist für das, was dort geboten wird, unverschämt und es ist ziemlich deutlich, dass hier die Infrastruktur für ein Neubaugebiet mit Hilfe von Landeszuschüssen geschaffen wurde.


Das Gelände ist ein ehemaliges Militärgelände der Amis mit einer Landebahn in der Mitte, aus der nun eine riesige Wiese mit ein paar wenigen Blumenbeeten geworden ist.



Die alten Gebäude wurden für die Gartenschau etwas aufgemöbelt und sind nun z.B. eine Blumenhalle

'Kunst' in und um die Blumenhalle

oder beherbergen eine Gastronomie.



Ein Teil der kleinen angelegten Mustergärten wurde vermutlich auf Grund der aktuellen Wettersituation überhaupt nicht mehr gepflegt.

Direkt bei den Ein- und Ausgängen gab es aber auch ein paar hübsche, gut gewässerte Blumenbeete, um diese Jahreszeit natürlich mit Dahlien und viel Gräsern.



Sonntag, 12. August 2018

KW 31 + 32 / 2018

Gleich zu Beginn der letzten Woche war ich dann doch beim Orthopäden, der mich nach einer Untersuchung und einer Röntgenaufnahme vom Knie mit einer Überweisung zum MRT geschickt hat. Sein Verdacht ist ein Defekt des Innenminiskus oder des Knorpels. Falls sich das bestätigt, käme ich um einen operativen Eingriff nicht herum. Es wird also spannend...

Bei der Hitze in dieser Woche konnte man sowieso nicht viel unternehmen, also wurde das Knie geschont, das aber die meisten Probleme beim Treppengehen macht. Sonst geht es ganz gut, wenn auch alles etwas langsamer.

Am Samstag bin ich dann wie geplant zur Tochterfamilie nach Lippstadt gefahren und das Bahnfahren  ist ja bei dieser Wetterlage nicht ohne Überraschungen. Nachdem mein Zug in München schon 10 Minuten später losgefahren war (Meldung: verspätete Bereitstellung des Zuges) und mir klar war, dass das Umsteigen bei vorgesehenen 4 Minuten in Mannheim nicht klappen wird, habe ich nach Alternativen gesucht und festgestellt, dass die Strecke über Köln und Hamm besser ist als über Frankfurt und Kassel, da man von Hamm nach Lippstadt 2x in der Stunde kommt, von Kassel aber nur 1x die Stunde. Also habe ich schnell daheim noch meinen Sitzplatz entsprechend umgebucht und mir dann am Bahnhof die Zugbindung für meine Fahrkarte aufheben lassen.

Das war genau richtig, denn in Mannheim hatten wir 15 Minuten und in Köln bereits 30 Minuten Verspätung. Das Umsteigen in Köln und dann in Hamm hat dann dank der vorgesehenen Zeitpuffer genau gepasst (rennen mit kaputtem Knie und Koffer wäre nicht möglich gewesen) und so bin ich nur 20 Minuten später als ursprünglich geplant in Lippstadt angekommen. 

Die Tage in Lippstadt waren wieder schön aber recht heiß und wir waren mit den Kindern daher wenig unterwegs. Einmal sind wir gleich vormittags zum Albersee  gefahren und und zum Mittagschlaf wieder nach Hause.


Letzten Donnerstag ging es dann wieder zurück nach Ulm. Und als ob ich geahnt hätte, dass von Westen Unwetter herangezogen kommen, hatte ich die Strecke über Kassel, Würzburg und Augsburg gebucht  und kam gut und pünktlich nach Hause, während in Frankfurt sogar der Flughafen kurzfristig geschlossen werden musste. Allerdings muss man bei der Bahn bei Temperaturen über 30 Grad zur Zeit davon ausgehen, dass mindestens ein Wagen je ICE verschlossen bleibt und daher die Züge  rappelvoll sind. Entweder versagen da vereinzelt die Klimaanlagen oder es ist eine Maßnahme, um die Stromversorgung für die restlichen Wagen sicher zu stellen.  Ich habe das sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt so erlebt.

Wieder daheim, habe ich einfach mal beim Radiologen angerufen und gefragt, ob nicht doch noch ein MRT-Termin vor dem 23. August möglich ist. (Ich bin nämlich gesetzlich versichert und nicht privat) Und siehe da, für den Freitag Nachmittag hatte jemand abgesagt und so konnte ich direkt kommen. Jetzt liegt also die  CD hier und ich muss nur noch warten, dass der Orthopäde aus dem Urlaub (noch eine Woche) zurück ist. Ich hoffe, dass ich dann den vereinbarten Termin ebenfalls noch vorverlegen kann. Ich will endlich wissen, was mit meinem Knie los ist...

Sonntag, 29. Juli 2018

KW 28 + 29 + 30 / 2018

Nun wird es aber mal wieder Zeit, dass ich mich hier auf meinem Blog melde. Irgendwie fehlt mir gerade die Zeit (und auch die Lust), hier ein paar Zeilen zu schreiben.

In KW 28 lief noch das Donaufest, darüber habe ich ja bereits im letzten Post geschrieben. Die restliche Woche war ich dann mit der Vorbereitung für den Besuch der Tochterfamilie beschäftigt. Wir haben auf dem Dachboden noch viele Spielsachen, die wir damals aufgehoben haben. Da wir zum Teil selber nicht mehr  wissen, was dort oben noch verstaut ist, mussten wir sichten, was wir für die Enkel schon verwenden können.

Also habe ich mal 'neutrale' Legosteine (also wo nicht nach Plan gebaut wird) bis auf die ganz kleinen herausgepickt und gewaschen, sowie ein paar Playmobil Fahrzeuge und kleine Gummi-/Kunststofftiere. Zusammen mit alten Pixiebüchlein, Würfelspielen ab 3  und den Spielsachen für draußen waren wir dann gut gerüstet. Speziell für das Krabbelkind hat die Tochter dann noch einen kleinen Rucksack mit Spielzeug mitgebracht.


Ist das jetzt Werbung? Die Spielsachen stammen alle noch von unseren Kindern aus den 80ern des letzten Jahrhunderts...

Für eine Woche (KW 29) kam dann die Tochterfamilie zu Besuch, wobei der Schwiegersohn die Woche über aber nicht hier bleiben konnte, da er arbeiten musste.

Mit einem demnächst 3-Jährigen und einem Krabbelkind mit 11 Monaten kommt Leben ins Haus, aber sie machen viel Freude.

Das Wetter war gut, so dass wir auch immer wieder im Garten oder in der Stadt unterwegs waren.


Sandeln macht Spaß, aber auch Straßenbahn und Karussell fahren. In der Woche vor dem Ulmer Schwörmontag gibt es traditionell das 'Volksfest' mit vielen Fahrgeschäften in der Friedrichsau.

Als die Tochterfamilie wieder abgereist war, war zunächst alles wieder aufräumen angesagt und außerdem waren die ersten Pflaumen reif.


In KW30 waren dann ein paar Termine nachzuholen (Friseur, Hausarzt) und gleich am Montag fand ja wie jedes Jahr unser privater Schwörmontag statt. Über diesen Ulmer Stadtfeiertag habe ich ja in den letzten Jahren immer wieder mal berichtet, daher erspare ich es mir dieses Mal.
Störend ist gerade, dass mein rechtes Knie Beschwerden macht und ich vermutlich in der kommenden Woche um einen Besuch beim Orthopäden nicht herum komme. Treppen gehen ist gerade besonders blöd und im Haushalt bleibt daher viel liegen. Es hat mich aber nicht daran gehindert, gestern den Geburtstag einer Freundin mit zu feiern und auch weitere Pflaumen zu verarbeiten.


Mittwoch, 11. Juli 2018

Internationales Donaufest

Wie am Wochenende bereits angekündigt, waren wir gestern gegen Abend noch einmal auf dem Donaufest an der Donau. Zunächst haben wir uns die Stände auf der Ulmer Seite angesehen. Es gibt viel Kunstgewerbe und viel deftige Balkanküche im Angebot und auf der Ulmer Seite der Donau sind es insgesamt mehr Verkaufsstände als auf der Neu-Ulmer Seite, wie der Blick von der Stadtmauer zeigt.


Wir haben uns dann aber entschieden, auf der Neu-Ulmer etwas zu essen, also ging es die Stadtmauer entlang


über die Donaubrücke


hinüber auf die bayerische Seite.

Nachdem wir gegessen hatten, gibt es zusätzlich zum Fußweg weitere Möglichkeiten zurück auf die Ulmer Seite zu kommen,

entweder mit einer Zille


oder mit der Solarfähre, für die wir uns dann doch entschieden haben.

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Wir haben uns noch ein kühles Bier gegönnt und waren dann mit Bus und Straßenbahn genau zur 2. Halbzeit des Fußballspiels wieder daheim. Auf Bilder an den einzelnen Ständen habe ich bewusst verzichtet, da viele Menschen unterwegs waren und mir nicht so klar ist, was nun wegen der Datenschutzverordnung noch möglich ist, ohne Erlaubnis zu zeigen.

Daher noch eine Aufnahme von einem der vielen Blauarme, die hier in die Donau münden.


Sonntag, 8. Juli 2018

Das T in die neue Woche am 8.Juli


Für Nova habe ich aus Ostwestfalen mal wieder ein Tor mitgebracht.


Hier geht es in den Kurpark von Bad Waldliesborn (genannt Walibo), einem Ortsteil von Lippstadt. Bei diesen hohen Temperaturen ist es dort dank der vielen hohe Bäume ideal für eine Runde mit dem Kinderwagen, wenn der kleine Enkel schlafen soll.


Im Kurpark gab es früher einmal eine Bahn, Reste der Gleise liegen noch im Boden. Heute gibt es ein Kurbähnchen auf Rädern, das hier am 'Bahnhof' der Therme hält und ein Runde durch den Ort fährt.


Da dieses Bähnchen nicht so häufig fährt, habe ich es aber nicht aufnehmen können.

Samstag, 7. Juli 2018

KW 26 +27 / 2018

Am Sonntag Morgen ging es mit dem Wohnwagen los Richtung NRW in die Nähe der Tochterfamilie an die Lippstädter Seenplatte, wo es direkt neben dem Strandbad am Albersee einen recht ordentlichen Campingplatz gibt.

Am Albersee




Vormittags waren wir mit den Fahrrädern unterwegs und nachmittags waren die Enkel an der Reihe.









Da die Tochter und ihr Mann am Samstag auf eine Hochzeit in Hannover eingeladen waren, sind wie am Freitag für 2 Nächte in das Gästezimmer der Tochter umgezogen. Die Kinder waren darauf vorbereitet, dass Mama und Papa von Samstag Morgen bis Sonntag Mittag wegfahren und dafür Oma und Opa da sind, so dass diese Zeit ohne große Probleme über die Bühne ging.

Gemüsebrei für den 'Kleinen' war vorgekocht und der 'Große' liebt Maultaschen.





 Das Wetter war gut, so dass wir viel draußen sein konnten.










Am Montag ging es dann mit dem Wohnwagen wieder nach Hause.

In der ganzen Woche, in der wir unterwegs waren, hatte es natürlich nicht geregnet, so dass es im Garten entsprechend aussah.  Nachdem wir ja zunächst mit Aufräumen und Gießen beschäftigt waren, hat es dann zum Glück erst am Donnerstag wenig und dann gestern etwas mehr geregnet, so dass nun das Wasserfass wieder gut gefüllt ist.

Inzwischen wurde bei uns in Ulm das 11. internationale Donaufest gestartet, 10 Donauländer, die 10 Tage zusammen feiern.



Wir sind mit den Fahrrädern auf der bayerischen Seite in Neu-Ulm unterwegs gewesen und werden uns die einzelnen Verkaufsstände (Kunstgewerbe und Gastronomie) bei Gelegenheit sicher noch einmal genauer anschauen.

In Anbetracht der aktuellen politischen Situation in Europa, ist es schön, dass es so ein Fest  mit unseren östlichen europäischen Nachbarn gibt. Es gibt parallel etliche kulturelle Veranstaltungen und auch ein internationales Jugendlager.

Samstag, 23. Juni 2018

KW 25 / 2018

Endlich ist inzwischen das kühlere Wetter bei uns auch angekommen, leider ohne Regenschauer. Etwas Regenwasser haben wir noch zum Giessen, aber Nachschub wäre nicht schlecht.

Im Moment blüht es im Garten Lila.


Erfreulich ist auch, dass unser 12 Jahre alter Wohnwagen trotz des Malheurs letzte Woche problemlos durch den TÜV gekommen ist. So können wir demnächst ein paar Tage auf einem Campingplatz in der Nähe der Tochterfamilie verbringen. Der Sommer soll ja zurück kommen...

Sonntag, 17. Juni 2018

KW 23+24 / 2018

Wie in letzter Zeit üblich fasse ich hier das Geschehen zusammen, dieses Mal wieder von zwei Wochen. Letztes Wochenende hatte ich keine Zeit zum Bloggen, es hat gerade für eine kurze Blogrunde gereicht.




Die KW23 begann zunächst mit schönem Wetter, so dass wir viel Zeit im Garten verbracht haben.





Da überall gerade reichlich Erdbeeren verkauft werden, schwelgen wir wie jedes Jahr um diese Zeit in Erbeerkuchen.





Ab Mitte der Woche zogen dann die Unwetter auch über uns hinweg, einmal hat es auch hier gehagelt. Ich hatte schon Bedenken wegen des Wochenendes, denn

das ganze Wochenende habe ich im Donaustadion verbracht. An diesen beiden Tage fanden die baden-württembergischen Meisterschaften der Aktiven und U18 statt, die aber gut über die Bühne gegangen sind. Nur am Sonntag mussten wir für eine halbe Stunde unterbrechen, da sich ein Gewitter über uns auslud. Wenn es blitzt und donnert ist es am besten, wenn alle den Innenraum des Stadions verlassen und sich unterstellen.

Und die Digitalisierung schreitet auch hier voran, zum ersten Mal gab es die Möglichkeit, die Ergebnisse nach Ende einer Disziplin direkt auf das Smartphone zu laden.

Die KW 24 begann dann am Montag mit einem heftigen Unwetter am späten Nachmittag. Es hat gar nicht so lange gedauert, aber wir sind nicht ganz ohne Schaden davon gekommen. Unser Wohnwagen steht im Winter unten im großen Garten auf einem befestigten Abstellplatz, im Sommer aber im Carport neben dem Haus, damit wir ihn nicht jedesmal hochziehen müssen, wenn wir wegfahren wollen. Nachdem das Unwetter vorbei war, mussten wir feststellen, dass der Wohnwagen nicht mehr im Carport stand. Eine heftige Windböe muss ihn in den Garten hinunter geschoben haben, denn da stand er nun. Da nur 3 von 4 Stützen heruntergelassen waren, wurde er schräg hinunter geblasen, was unser Glück war, denn auf dem Abstellplatz unten steht gerade unser Lastenanhänger, an dem er dadurch gerade so vorbei gekommen ist. Der Wohnwagen hat aber links hinten noch einen Pfosten touchiert, so dass nun die Leiste für das Vorzelt bzw. für unser Sonnendach verbogen ist. Direkt wieder anhängen war mit dem Auto aus Platzgründen nicht möglich, der Wohnwagen musste zunächst noch  ein Stück in die Wiese geschoben werden, dann konnten wir ihn wieder hochziehen. Insgesamt haben wir da wirklich noch Glück gehabt, es hätte viel mehr kaputt sein können.


Diese 'Bremsspur' hat eine Stütze des Wohnwagens unten in der Wiese hinterlassen. Optisch ist also soweit am Wohnwagen alles ok, ich finde es aber trotzdem praktisch, dass der Mann nächste Woche sowieso zum TÜV muss. Falls doch noch etwas nicht ganz in Ordnung ist, werden die das dort hoffentlich feststellen und ich muss mir vor der nächsten Urlaubsfahrt keine Gedanken machen...

Am Montagabend kam dann auch noch ein 'Notruf' von unserer Kampfrichterchefin. Am Dienstag war das Kreisfinale für den Bereich Leichtathletik von 'Jugend trainiert für Olympia' und sie hatte so viele kurzfristige Absagen bekommen, dass dieser Wettkampf der Schulen gefährdet war. Also war ich dann ungeplant am Dienstag Vormittag schon wieder im Donaustadion. Helfen können da ja nur Rentner (wie ich) oder Mütter, die an diesem Tag nicht zur Arbeit gehen. Auch diese Veranstaltung haben wir über die Bühne bekommen.

Am Mittwoch waren wir noch auf der Beerdigung einer 96-jährigen Nachbarin, der Rest der Woche ist dann eher ruhig verlaufen.

Inzwischen rollt ja wieder einmal der Fußball, schauen wir mal, wie sich unsere Jungs nachher schlagen.