Sonntag, 13. Oktober 2019

Wochenbericht 40 + 41 / 2019

In diesen beiden Wochen ging es mit dem Wetter auf und ab. Am 03. Oktober, dem Feiertag, schien die Sonne, so dass wir nachmittags mal wieder unsere Standardspazierrunde über den Kuhberg gedreht haben.


Zu diesem Zeitpunkt war aber noch nicht so viel vom bunten Herbst zu sehen.
Danach wurde es merklich kühler und es hat endlich auch mal ausgiebig geregnet. Nachdem der Haushalt wieder so weit auf dem Laufenden war, habe ich mich je nach Wetter an die Nähmaschine gesetzt und die von der Tochter georderten Shirts und Jacken für den älteren Enkel, der gerade wieder aus allem heraus wächst, genäht oder im Garten Verblühtes zurück geschnitten. Außerdem war ich beim Friseur, denn das war überfällig, und endlich auch wieder beim Sport...

Für dieses Wochenende nun war noch einmal Spätsommer angekündigt, was natürlich ausgenutzt werden musste. Wir haben uns schnell mit Freunden verabredet und einen Ausflug nach Bad Wurzach gemacht, nicht zum Thermalbaden, sondern um durch das Wurzacher Ried zu wandern. Dieses Naturschutzgebiet ist eine wunderschöne Moorlandschaft mit befestigten Wegen, seht selber:







Heute Nachmittag waren wir bei Traumwetter noch einmal mit den Fahrrädern für 2 Stunden unterwegs. Da es dabei kein Zeitfenster für Fotos gab, habe ich im Garten noch schnell die Felsenbirne aufgenommen. Die Blätter fallen jetzt...


Vielleicht bekommen wir ja noch einmal ein paar schöne Tage, ehe wir hier im Nebel versinken.

Montag, 30. September 2019

Wochenbericht 38 + 39 / 2019

Am Sonntag nach unserem Urlaub haben wir das immer noch schöne Wetter genutzt und sind noch einmal ins Remstal gefahren. Inzwischen war ja der Wohnwagen ausgeräumt und alles wieder sauber und aufgeräumt. Das Ziel war dieses Mal Schorndorf in der Mitte des Tals und neben Schwäbisch Gmünd der Hauptort der Remstalgartenschau. Genau bis zu diesem 22. September lief noch das komplette Rahmenprogramm, so dass wir die Floristenausstellung im Keller des Schlosses besichtigen konnten.


Auch in den Erlebnisgärten gab es wunderschöne Herbstblumen.








Was ich aber nicht auf der Rechnung hatte ist, dass Gottlieb Daimler aus Schorndorf stammt. Natürlich war dieser berühmte Sohn der Stadt auch bei der Gartenschau ein Thema. Im Schlossgarten standen jede Menge Skulpturen, die an diesem letzten Tag nach und nach verkauft wurden.




Leihgabe aus Stuttgart

Sehr hübsch fand ich auch die Innenstadt von Schorndorf. Auf diesem großen Marktplatz mit der wunderschönen Kulisse der Fachwerkhäuser kann ich mir auch den Weihnachtsmarkt gut vorstellen. Vielleicht fahren wir ja in der Adventszeit noch einmal nach Schorndorf.


Wir hatten wirklich noch einmal einen schönen Spätsommertag erwischt, denn schon am Montag war es dann kühl und regnerisch.

Das Wetter in der vergangenen Woche war dann aber nicht so wichtig, denn es standen zwei Geburtstage an, einen Tag vor meinem wurde der große kleine Enkel vier Jahre alt. Ich habe meinen daheim im kleinen Kreis gefeiert, der Enkel zunächst im fernen Lippstadt mit seinen anderen Großeltern und einem Kindergeburtstag und dieses Wochenende dann mit uns. Wir waren mit dem Auto unterwegs und ich bin froh, dass diese Entfernung über 500 km bis auf ein paar kleine Staus gut zu fahren war.

Mittwoch, 25. September 2019

Wochenbericht 36+37 / 2019

Jetzt muss ich aber endlich mal die letzte Zeit aufarbeiten, denn sonst weiß ich selber nicht mehr, was wann war. (Zum Glück helfen die aufgenommenen Bilder, die einzelnen Wochen zuzuordnen.)

Da wir auch dieses Jahr auf unserem Lieblingscampingplatz in Südfrankreich waren, könnte ich eigentlich auch Bilder aus den letzten Jahren zeigen. Ich habe aber wieder ein paar wenige neue gemacht. Wir hatten bis auf einen Tag einfach tolles Wetter, nur das Meer war in diesem Spätsommer überraschend kühl, so dass ich an den meisten Tagen den geheizten Pool bevorzugt habe. Unser Auto haben wir nur zum Einkaufen bewegt, wir waren so ziemlich jeden Vormittag mit den Fahrrädern in der Umgebung unterwegs und nachmittags dann faul oder lesend am Strand oder Pool.

Hier einfach ein paar Eindrücke der Umgebung:



Zwischen Marseillan-Plage und Marseillan am Canal du Midi, der hier am Étang de Thau beginnt.



Strand mit Abendstimmung und während des schlimmen Unwetters in Spanien.


Mit den Rädern nach Sète ...















... und nach Agde.



Nun ist die Sehnsucht nach dem Mittelmeer wieder gestillt, auch wenn es von uns aus ziemlich weit nach Südfrankreich ist. Erstaunlich fand ich, dass der Campingplatz selbst im September noch fast voll war. Das liegt wohl an den vielen Urlaubern, die inzwischen mit Wohnmobilen unterwegs sind und immer ein paar Tage auf einem Platz bleiben. Es sind meistens Ältere (die meisten vermutlich im Ruhestand), die als Paar unterwegs sind und die Nachsaison nutzen. Außer Franzosen und Deutschen sind da auch zahlreiche Niederländer, Belgier, Engländer, sowie Iren und Schweden mit ihren eigenen oder auch gemieteten Wohnmobilen unterwegs. Wenn das so weiter geht, werden wir mit unserem Wohnwagen, zumindest in der Nachsaison, zu Exoten.

Montag, 2. September 2019

Wochenbericht 34+35 / 2019

Nachdem es vor dem letzten Wochenende zeitlich für einen Bericht nicht mehr gereicht hatte, hole ich es jetzt aus dem Süden Frankreichs nach. Aber der Reihe nach.

Da sowohl mein Sohn als auch ich ja am Wochenende 21. / 22. August bei den Leichtathletikmeisterschaften mitgearbeitet hatten, wurde der 2. Geburtstag des kleinen, kleinen Enkels nachgefeiert. (So konnte er mehrfach Geburtstag feiern...)

Ich bin dann am Mittwoch schon mal mit dem ICE voraus gefahren, mein Mann hat dann den Sohn am Freitag Nachmittag abgeholt und die beiden sind nachgekommen.

Eigentlich wollte die Tochter mit mir in den beiden Enkeln am Donnerstag Nachmittag einen Ausflug machen und ich habe mittags im Lippstädter 'Grünen Winkel' auf sie gewartet.



Da aber ihr Auto eine Fehlermeldung wegen fehlendem Kühlwasser anzeigte, musste das Auto zunächst in die Werkstatt. Wir bekamen zwar einen Ersatzwagen, aber für den Ausflug war es dann zu spät, so dass wir den restlichen Nachmittag im Garten verbrachten.

Am späten Freitagabend war dann der Rest der Familie  da, so dass zumindest der geplante Ausflug am Samstag nach Rietberg stattfinden konnte.


Dieser wunderschöne Park, der aus der NRW-Landesgartenschau 2008 entstanden ist, kostet zwar Eintritt, lohnt sich aber sehr. Es gibt dort mehrere Spielplätze und die Enkel hatten viel Spaß.

Am Sonntag ging es dann zurück nach Ulm. Leider mussten wir noch auf eine Beerdigung fahren, ehe ich für den Südfrankreichurlaub packen konnte. Ein Freund aus der Schulzeit meines Mannes, zu dem wir immer noch regelmäßig Kontakt hatten, war gestorben.

Am Samstag ging es dann endlich los Richtung Süden, wie in letzter Zeit immer zunächst bis Vichy und am Sonntag dann nach Marseillan-Plage auf unseren Lieblingscampingplatz am Mittelmeer.

Empfangen wurden wir zwar mit einem bewölkten Himmel, aber heute strahlt die Sonne wieder.



Es wurde wieder so Einiges renoviert, wir müssen uns aber erst einmal umschauen, was es in der Umgebung Neues gibt.

Dienstag, 20. August 2019

Wochenbericht 32 + 33 / 2019

Endlich komme ich jetzt dazu, wenigstens kurz die letzten beiden Wochen zusammenzufassen. Das letzte Wochenende habe ich für dieses Jahr zum letzten Mal als Kampfrichter im Donaustadion verbracht. Nachdem der Deutsche Leichtathletikverband für den Mehrkampf der U20 und U18, also der 16- bis 19-Jährigen, keinen Ausrichter für diese Deutsche Meisterschaften gefunden hatte, war Ulm bereit, auch diesen Wettkampf für die Jugendlichen zu übernehmen. Das ist zwar im Abstand von 3 Wochen schon eine Herausforderung, aber wir haben es mit Hilfe von benachbarten Vereinen ganz gut bewältigt. (Da ja inzwischen auch in Baden-Württemberg Sommerferien sind, waren viele Kampfrichter bereits im Urlaub.)

Einspringen beim Stabhochspringen
Wie man hier gut sieht, finden diese Mehrkampfmeisterschaften nur mit den Familien, Betreuern, Pressevertretern und uns Offiziellen statt, was eigentlich schade ist, denn es gab zum Teil wirklich gute Leistungen. Mit dem Wetter hatten wir Glück genauso wie an dem Tag, als wir noch einmal ins Remstal zur Gartenschau gefahren waren.

Dieses Mal sind wir von der anderen Seite angereist, also nicht von der Quelle sondern von der Mündung der Rems in den Neckar aus. Zeitlich hat es nur für Remseck, Fellbach und Kernen gereicht, aber vielleicht besuchen wir im September die Region noch einmal, um uns auch das mittlere Stück des Remstals anzusehen. So weit ist das ja von Ulm aus nicht.

Hier nun ein paar Eindrücke aus dieser Region:





Ansonsten waren wir, soweit das Wetter mitgemacht hat, entweder mit dem Fahrrad unterwegs (ohne Bilder, da ich die Umgebung schon so oft gezeigt habe)  oder im Garten beschäftigt. Von den großen Unwettern der letzten Tage wurden wir verschont, jedoch hat es immer wieder mal kurz geregnet, so dass wir nicht gießen mussten und sich der Rasen (eher Wiese) wieder ganz gut erholt hat.

Apropos Unwetter, morgen fahre ich mal wieder mit dem ICE zur Tochter nach Lippstadt und hoffe, dass die Bahn bis dahin alle Oberleitungen wieder repariert hat...

Sonntag, 4. August 2019

Wochenbericht 29+30+31 / 2019

Eigentlich wollte ich letztes Wochenende wieder einen Kurzbericht schreiben, aber da ich bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Jugend als Kampfrichter im Einsatz war, hatte ich dazu einfach keine Lust. Aber nun der Reihe nach...

Nachdem ich am 14. Juli vormittags meinen letzten Post geschrieben hatte, waren wir nachmittags trotz des nicht so guten Wetters wieder unterwegs. Mein Mann hatte in der Tageszeitung einen Bericht über eine Wandertour zum Bussen gelesen, die wir an diesem Sonntag in Angriff genommen haben. Der Bussen ist mit 767 Meter ein kleiner Berg, von dem man eine schöne Aussicht in die Umgebung hat, bei gutem Wetter auch bis in die Alpen. Es gibt dort oben auch eine Klosterkirche und es finden regelmäßig Wallfahrten statt. Unser Ziel war aber ganz oben die Burgruine. Man kann dort zwar auch mit dem Auto ein Stück hinauf fahren, aber wie gesagt, haben wir es mit einem etwa 10 km langen Rundweg verbunden und unser Auto in einem kleinen Ort namens Uigendorf geparkt.

 

Obwohl es in der Ferne Richtung Norden eindeutig geregnet hat, sind wir wieder trocken bis zu unserem Auto gekommen.

In der nächsten Woche war dann wie immer um diese Jahreszeit die Schwörwoche in Ulm mit der Lichterserenade am Samstag und dem Schwörmontag am 22. Juli (dieser Ulmer Festtag findet immer am vorletzten Montag im Juli statt). Da ich hierzu in den vergangenen Jahren schon geschrieben habe, heute nur ein paar Bilder vom Samstag Abend.





Zunächst fahren die Boote zum Startplatz, an dem  die vielen Teelichter ins Wasser gesetzt werden.












Und dann schwimmen unendlich viele die Donau hinunter bis zum Wehr hinter der Friedrichsau.





Zwischendurch gibt es immer mal wieder ein Feuerwerk von einem Floss.

Den 'Ulmer Feiertag' selber am Montag haben wir dann wie jedes Jahr mit Freunden bei uns im Garten gefeiert.

Das Leichtathletikwochenende war wettertechnisch ziemlich anstrengend.


Am Freitag war es so heiß, dass die Sanitäter reichlich zu tun bekamen. Ich hatte das Glück, dass ich als Protokollführer am Hochsprung eingeteilt war und so unter einem Sonnenschirm im Stadion sitzen konnte. An so einem Tag hilft nur trinken, trinken, trinken...


und nasse Schwämme für die Athleten...











Der Aufwärmplatz und die Hammerwurfanlage außerhalb des Stadions:




Am Samstag zog dann mittags ein Unwetter über Ulm, so dass die Veranstaltung für 90 Minuten komplett unterbrochen werden musste. Auch hier hatten wir Glück, da ein Hochsprung am Vormittag und ein zweiter am Nachmittag angesetzt war und wir an der Anlage nicht nass wurden. Auch am Sonntag bin ich gut davon gekommen, denn ich war als Ersatzkampfrichter vorgesehen und konnte daheim warten. Morgens stand das Stadion nach einem Starkregenguss so unter Wasser, dass die Feuerwehr zum Abpumpen kommen musste. Ich wurde nicht benötigt, da trotz des Regens alle eingeplanten Kampfrichter rechtzeitig da waren. In 2 Wochen ist dann noch einmal ein Wettkampf im Stadion, zu dem ich mich wieder eingetragen habe, dann ist diese Sommersaison für mich abgehakt.

Von der letzten Woche nun, gibt es nicht viel zu erzählen. Doch, letzten Dienstag stand morgens um halb acht die Feuerwehr vor unserer Einfahrt. Mein Mann ging hinaus, um zu sehen, was da los ist. Im Giebel gegenüber hatte sich ein Vogel verhangen. Die Dachwohnung dort ist an Studenten vermietet und ein Bewohner hatte die Feuerwehr verständigt, die dann auch schließlich den Vogel von seinem Missgeschick befreit hat.


Sonntag, 14. Juli 2019

Wochenbericht 28 / 2019

Das Highlight dieser Woche war am Mittwoch ein Ausflug zur Remstal Gartenschau. Zwar findet gerade auch in Heilbronn die Bundesgartenschau statt, aber dieses Konzept, einen neuen Stadtteil entstehen zu lassen (der dann zum Zeitpunkt der Gartenschau bereits teilweise bewohnt wird), gefällt uns nicht so sehr, da dann das Thema Garten insgesamt etwas zu kurz kommt. Als wir letztes Jahr auf der Landesgartenschau in Würzburg waren, hat uns dies auch schon gestört. Es sind dann immer hohe Eintrittsgelder für wenige schöne Blumenbeete. Für Einheimische mögen sich die Dauerkarten ja lohnen, da es viele Veranstaltungen und interessante Spielplätze gibt.

Zurück zum Remstal. Hier haben sich 16 Kommunen an einem Gesamtprojekt beteiligt, um die ganze Region aufzuwerten. 2014 war dort bereits in Schwäbisch Gmünd eine Landesgartenschau, die meiner Meinung nach die schönste war, die wir jemals besucht hatten.

Wir sind von der unbekannteren Seite, also der Ostalb und nicht vom Neckar aus, ins Remstal gestartet und waren von den Projekten der kleineren Gemeinden sehr angetan. Besonders schön fand ich, was Mögglingen auf die Beine gestellt hat. Mitten im Ort waren z.B. drei besondere Gärten angelegt worden, darunter eine 'Baumschule' und ein 'Rosengarten'.



Im nächsten Ort Böbingen wurde der Park am alten Bahndamm neu gestaltet, mit einem Weg durch den Wald mit viel Abwechslung für Kinder zum Spielen und Forschen und davor ein Freizeitgelände mit Staudenbeeten, Spielplatz und einem überdachten Platz für Veranstaltungen. Obwohl das Gelände für jeden frei zugänglich ist, war alles sehr sauber und gepflegt.


Schwäbisch Gmünd beteiligt sich auch wieder an dem Gesamtprojekt, da wir aber bereits auf der Landesgartenschau dort waren, haben wir es dieses Mal ausgelassen und in den nächsten kleineren Orten angehalten.  Das Tagesziel war Lorch, wo wir dann den Ausflug mit Kaffee und Kuchen abgeschlossen haben.

Hier noch ein paar nette Details von unterwegs:







Und immer mal wieder eine bienenfreundliche Bepflanzung, die Biene ist übrigens das 'Maskottchen' dieser Gartenschau.



Ganz zum Schluss noch ein Bild von einem nachgebauten Limes Wachturm oben beim Kloster von Lorch mit dem Blick über das Remstal.


Wir werden sicher noch einmal ins Remstal fahren, um uns noch weitere Kommunen mit ihren tollen Projekten anzuschauen. Wer mehr zu dem Gesamtprojekt erfahren möchte, kann hier klicken. Ich mache gerne dafür Werbung.