Freitag, 31. Juli 2020

Ende Juli

Unterwegs waren wir die letzten beiden Woche nur selten, dafür ist das Dach soweit fertig, das Gerüst wieder weg und ich habe alle Fenster geputzt. Was noch fehlt ist die Isolierung des Dachbodens. Das Material dafür liegt bereits oben, aber im Moment ist es dafür einfach zu heiß.

Die länger geplante Darmspiegelung habe ich nun auch hinter mir und der Befund ist in Ordnung. Also steht nun fest, dass organisch nichts zu finden ist und auch keine der klassischen Unverträglichkeiten vorliegt. Es bleibt also ein Geheimnis, warum ich so oft nach einem Essen im Restaurant die Toilette aufsuchen muss und selbst daheim ab und zu. Ich habe also einen Reizdarm, der manchmal und das schon seit Jahren einfach eine warme Mahlzeit nicht mag... An irgendeinem E-Wert der Lebensmittelindustrie oder einem Gewürz wird es vermutlich schon liegen. 

Im Garten weigern wir uns, großflächig Wasser zu verteilen und so ist unser Rasen inzwischen ziemlich braun. Aber unterwegs, wo die Natur wachsen darf wie sie will, ist es trotz des Regenmangels noch ziemlich grün.

 
Ich bin gespannt, wie es insgesamt mit diesem speziellen Sommer weiter geht...

Mittwoch, 15. Juli 2020

Mitte Juli

Nun ist schon wieder der halbe Monat vorbei. Trotz des durchwachsenen Wetters wurde uns wirklich nicht langweilig.

Anfang Juli haben wir noch einmal einen schönen Tag genutzt, um ein Stück entlang der Donau zu radeln.



Bei der Rast unter einem Kastanienbaum musste man aufpassen, wo man sich hinsetzt. Aber rings herum blühte es sehr schön.

 
Die Arbeiten an unserem Dach haben etwas länger gedauert als ursprünglich geplant, da es zwischendurch immer mal wieder geregnet hat.


Das Material wurde rechtzeitig angeliefert, aber bei einem Walmdach ist das Zuschneiden der Dachplatten doch ziemlich aufwändig.


Heute Vormittag sind die Dachdecker nun endlich fertig geworden. Leider wird das Gerüst erst nächsten Dienstag abgebaut, so dass wir am diesjährigen Schwörmontag noch mit Gerüst grillen müssen. Dieses Jahr wird dieser Ulmer Feiertag sowieso anders als üblich gefeiert, die Lichterserenade und das 'Nabada' wurden wegen Corona abgesagt, ebenso alle öffentlichen Feiern bis auf die Schwörrede des Bürgermeisters am Montag Vormittag für geladene Gäste. Die Ulmer Bürger werden also vermehrt privat feiern und auf der Donau wird kontrolliert werden, dass sich keine Schlauchbootfahrer über die Anweisungen hinweg setzen. 

Was war noch? Da sich die Dachsanierung länger hinzog, bin ich letzten Mittwoch mit dem ICE nach Düsseldorf zur Tochterfamilie voraus gefahren, der Gatte kam dann am Freitag mit dem Auto nach.  Es war seit Februar das erste Mal, dass ich wieder mit dem Zug unterwegs war und ich muss sagen, dass es gut geklappt hat. Dieser ICE tagsüber war nur schwach besetzt, etwas anstrengend ist es aber, mit der Nase-Mund-Bedeckung 4 1/2 Stunden in der Bahn zu sitzen. Die Fahrt von Ulm nach Düsseldorf dauert noch bis Oktober 45 Minuten länger als üblich, da auf der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim gebaut wird und daher umgeleitet wird. Am Bahnhof wurde ich abgeholt, so dass ich weder eine Regionalbahn noch einen Bus benutzen musste.

Leider war das Wetter in NRW schlechter und vor allem kälter als bei uns im Süden, so dass wir nicht viel unternehmen konnten. Der einzige Ausflug ging zur Burg Linn, besonders wegen des tollen Spielplatzes. 


Am Sonntag Abend waren wir dann wieder daheim. 

Nun hoffe ich, dass die nächste Zeit das Wetter wieder mitmacht, da es rund ums Haus doch recht viel aufzuräumen gibt, wenn dann am kommenden Dienstag das Gerüst wieder abgebaut ist.

Samstag, 27. Juni 2020

Im Juni 2020

Seit Pfingsten war es hier auf dem Blog sehr ruhig, man lebt ja in Coronazeiten so vor sich hin. Was gibt es also zu berichten?
  • Zwischendurch machen wir kleine Fahrradtouren in der Umgebung, auch wenn es auf den Radwegen ziemlich voll ist. Wir, die wir immer noch ohne Akku-Unterstützung unterwegs sind, werden ständig von Altersgenossen, oft ohne Fahrradhelm, in rasantem Tempo überholt.


  • Für die Fitness hat Mrs.Sporty wieder geöffnet. Ich trainiere meistens weiterhin daheim, gehe aber doch 1x in die Woche ins Studio. Das klappt ganz gut, da der Zugang streng limitiert ist und man sich vorher anmelden muss. 

  • Mitte des Monats war die Tochterfamilie  für ein paar Tage bei uns. Leider war ausgerechnet da das Wetter ziemlich schlecht und wir musste viel Zeit im Haus verbringen. Wir haben aber zum Glück etliche Spielsachen (z.B. Lego, Playmobil) von früher aufgehoben, so dass wir die Enkel beschäftigen konnten. 

  • Wir treffen uns mit Freunden wieder auf den Terrassen.

  • Der Gatte hat inzwischen einen Teil des Kellers frisch gestrichen.

  • Unser Haus wurde eingerüstet, da wir in den nächsten Tagen ein neu gedecktes Dach, endlich auch mit Isolierung, bekommen und zusätzlich noch die alte Gasheizung erneuert wird.

  • Ach so, nachdem ich wieder mal zum Screening der Brust eingeladen wurde, war ich zur Mammographie, wie bisher immer wieder mit gutem Ergebnis.

Da die Rosen bei Regen so leiden müssen, habe ich einen Knospenbüschel, der bei der Nässe viel zu schwer wurde und herab hing, für die Vase gerettet.


Montag, 1. Juni 2020

Pfingsten 2020

Dieses Jahr stand das Pfingstfest noch ganz unter dem Eindruck der Corona Pandemie. Auch wenn es überall zu Lockerungen der Vorschriften kommt, haben wir es wie in den letzten Wochen üblich verbracht.
Im Garten blühen die rosa Pfingstrosen genau pünktlich zu den Feiertagen..


Am Sonntag waren wir in der Umgebung zu Fuß unterwegs. 

Es blühen gerade die Heckenrosen 
und sowohl unterwegs als auch beim Fort auf dem Kuhberg war erstaunlich wenig los.


Das liegt wohl daran, dass es in der Gegend interessantere Ausflugsziele gibt. Als wir heute mit den Rädern durch das Blautal gefahren sind, ging es auf dem Radweg zu wie auf der Autobahn. Soweit möglich, haben wir uns dann alternative Wege zum offiziellen Radweg gesucht und sogar eine freie Bank im Schatten für eine kurze Pause gefunden.  Eigentlich hätte ich mir denken können, dass es im Blautal so voll wird, denn die lokalen Fahrradgeschäfte verkaufen Räder wie noch nie und seit diesem Wochenende sind in Baden-Württemberg und Bayern 2 Wochen Pfingstferien.  Die sonst zu dieser Zeit üblichen Fahrten nach Südeuropa sind in diesem Jahr noch nicht möglich und so verbringen die Menschen diesen Urlaub heimat nah. Die übervollen Küsten an Nord- und Ostsee sind da auch keine echte Alternative. Ich hoffe nur, dass sich diese Pfingsttage nicht negativ auf das Pandemiegeschehen auswirkt.

Samstag, 23. Mai 2020

Spontan

Da die Tochterfamilie nun früher als ursprünglich geplant zurück in den Großraum Düsseldorf gezogen ist, die Enkel seit mehreren Wochen nicht mehr in die Kita gehen und die Eltern wegen des sowieso geplanten Jobwechsels (dank zusätzlicher Freistellung) gerade nicht arbeiten und so alle sehr reduzierte Kontakte haben, sind wir kurz entschlossen letzten Sonntag nach NRW gefahren.

Wie schön war es, die kleinen Enkel wieder einmal in Natur zu erleben. Wir haben uns überwiegend im Haus und um Garten aufgehalten und zusammen mit der Tochterfamilie kleine Ausflüge mit den Fahrrädern in die noch unbekannte Umgebung gemacht. Wir hatten dafür extra unsere Räder hinten am Auto auf dem Fahrradträger mitgenommen.

So waren  wir z.B. am Rhein oder an einem kleinen See in Meerbusch.






An Himmelfahrt, also rechtzeitig vor dem erwarteten großen Ansturm zum langen Wochenende, sind wir wieder nach Hause gefahren. Auch wettertechnisch haben wir da wohl alles richtig gemacht.

Donnerstag, 7. Mai 2020

Noch ein Ausflug

Gestern waren wir noch einmal unterwegs, da es trotz blauem Himmel recht kühl war. Wir sind nach Bad Buchau gefahren, wo wir sonst ab und zu mal ins Thermalbad gehen. Das Bad und der Zugang zum Federsee über den langen Steg sind ja gerade geschlossen, aber wir wollten dort mal die sonstige Umgebung erkunden. Solche Kurorte haben den Vorteil, dass Rundwanderwege gut ausgeschildert sind, so das man sich auch als Ortsunkundiger nicht im Wald verläuft.

Vorgenommen haben wir uns den Alpenblickweg, eine Runde von gut 2 Stunden Gehzeit. Leider war das Wetter Richtung Alpen zu diesig, so dass wir die Berge nicht sehen konnten. Aber trotzdem war die Runde sehr schön und außer uns war so mitten in der Woche kaum jemand unterwegs.

Ein Aussichtsturm
Der Blick von oben auf Bad Buchau
Durch den Wald
Ein Gedenkstein neben unserer Pausenbank

Sonntag, 3. Mai 2020

Wandern in Bad Schussenried

Heute hatten wir mal wieder das Bedürfnis, etwas anderes zu sehen als die direkte Umgebung. Da das Wetter für eine Wanderung nicht zu warm und daher ideal war, haben wir heute auf die Fahrräder verzichtet und uns eine Runde in der Umgebung von Biberach ausgesucht.

Unser Ziel war dann Bad Schussenried, wo wir unser Auto auf einem ziemlich leeren Parkplatz beim Kloster abgestellt und die ausgeschilderte Runde Nr. 5 mit 8,8 km in Angriff genommen haben.


  • Das Storchennest auf einem Dach der Klosteranlage





  • Ein kleiner Badesee, natürlich derzeit noch geschlossen





  • Pfade durch Laubwälder mit frischem Grün




  • Blühende Rapsfeldern




  • Alpenblick


  • Europäische Wasserscheide


  • Die Schussenquelle


  • Weg zurück entlang einer stillgelegten Bahnstrecke



  • Der noch geschmückte Osterbrunnen vor dem Rathaus 

  • Die Klosterkirche auf dem Weg zurück zum Parkplatz

Auch wenn man immer noch nicht  wieder einkehren kann, wir hatten einen kleinen Rucksack mit Proviant dabei und unterwegs eine Bank mit Blick auf die noch teilweise mit Schnee bedeckten Alpen für eine Pause gefunden.

Schön war es...

Donnerstag, 23. April 2020

Ein Ausflug

Nachdem wir in letzter Zeit immer nur in der Umgebung geradelt sind, haben wir gestern Abend beschlossen, dass wir heute einmal woanders fahren wollen. Also haben wir heute Vormittag die Fahrräder hinten auf den Autofahrradträger gepackt und sind zum Bodensee gefahren, d.h. wir haben das Auto in Tettnang abgestellt und sind die restlichen gut 10 km bis zum See geradelt.


Die Baumblüte geht schon langsam zu Ende, aber es gibt immer noch wunderschön blühende Obstbäume.

Durch Obstplantagen und Hopfenfeldern ging es hinunter





























nach Langenargen

























und dann von dort auf dem klassischem Bodenseeradweg weiter bis Friedrichshafen.




Auch hier war es, wie gerade überall, sehr ruhig. Alle Schiffe liegen noch vor Anker und warten auf den Saisonstart, Tische und Stühle vor den Restaurants und Cafes sind menschenleer. Es sind nur wenige Spaziergänger und ein paar Fahrradfahrer wie wir unterwegs und es gab sogar freie Sitzbänke in der Sonne. Wir haben dort Pause gemacht, unser mitgebrachtes Stück Brot gegessen und uns zu unserem Kaffee aus der Thermoskanne zum Nachtisch bei einem Bäcker Nusshörnchen geholt. Es war eine ganz andere und seltsame Atmosphäre an so einem touristischen Ort wie dem Bodensee, an dem sonst bei so schönem Wetter eher viel zu viele Menschen unterwegs sind.
Von Friedrichshafen sind wir dann zurück nach Tettnang geradelt, haben wieder die Fahrräder auf den Fahrradträger gepackt und sind zurück nach Hause gefahren. Insgesamt war dieser Ausflug mal eine schöne Abwechslung und es war überhaupt kein Problem, zu allen Mitmenschen den derzeit erforderlichen Abstand einzuhalten.

Die nächsten Tage gilt dann aber wieder: Wir bleiben daheim.