Sonntag, 14. Juli 2019

Wochenbericht 28 / 2019

Das Highlight dieser Woche war am Mittwoch ein Ausflug zur Remstal Gartenschau. Zwar findet gerade auch in Heilbronn die Bundesgartenschau statt, aber dieses Konzept, einen neuen Stadtteil entstehen zu lassen (der dann zum Zeitpunkt der Gartenschau bereits teilweise bewohnt wird), gefällt uns nicht so sehr, da dann das Thema Garten insgesamt etwas zu kurz kommt. Als wir letztes Jahr auf der Landesgartenschau in Würzburg waren, hat uns dies auch schon gestört. Es sind dann immer hohe Eintrittsgelder für wenige schöne Blumenbeete. Für Einheimische mögen sich die Dauerkarten ja lohnen, da es viele Veranstaltungen und interessante Spielplätze gibt.

Zurück zum Remstal. Hier haben sich 16 Kommunen an einem Gesamtprojekt beteiligt, um die ganze Region aufzuwerten. 2014 war dort bereits in Schwäbisch Gmünd eine Landesgartenschau, die meiner Meinung nach die schönste war, die wir jemals besucht hatten.

Wir sind von der unbekannteren Seite, also der Ostalb und nicht vom Neckar aus, ins Remstal gestartet und waren von den Projekten der kleineren Gemeinden sehr angetan. Besonders schön fand ich, was Mögglingen auf die Beine gestellt hat. Mitten im Ort waren z.B. drei besondere Gärten angelegt worden, darunter eine 'Baumschule' und ein 'Rosengarten'.



Im nächsten Ort Böbingen wurde der Park am alten Bahndamm neu gestaltet, mit einem Weg durch den Wald mit viel Abwechslung für Kinder zum Spielen und Forschen und davor ein Freizeitgelände mit Staudenbeeten, Spielplatz und einem überdachten Platz für Veranstaltungen. Obwohl das Gelände für jeden frei zugänglich ist, war alles sehr sauber und gepflegt.


Schwäbisch Gmünd beteiligt sich auch wieder an dem Gesamtprojekt, da wir aber bereits auf der Landesgartenschau dort waren, haben wir es dieses Mal ausgelassen und in den nächsten kleineren Orten angehalten.  Das Tagesziel war Lorch, wo wir dann den Ausflug mit Kaffee und Kuchen abgeschlossen haben.

Hier noch ein paar nette Details von unterwegs:







Und immer mal wieder eine bienenfreundliche Bepflanzung, die Biene ist übrigens das 'Maskottchen' dieser Gartenschau.



Ganz zum Schluss noch ein Bild von einem nachgebauten Limes Wachturm oben beim Kloster von Lorch mit dem Blick über das Remstal.


Wir werden sicher noch einmal ins Remstal fahren, um uns noch weitere Kommunen mit ihren tollen Projekten anzuschauen. Wer mehr zu dem Gesamtprojekt erfahren möchte, kann hier klicken. Ich mache gerne dafür Werbung.

Sonntag, 7. Juli 2019

Wochenbericht 25+26+27 / 2019

In Woche 25 haben wir zunächst im Freundeskreis einen 70. Geburtstag gefeiert, unter der Woche direkt auf der Terrasse und dann am Samstag noch einmal mit einem leckeren Essen. Da große Hitze angekündigt wurde, haben wir parallel beschlossen, unseren Wohnwagen zu packen und direkt am Sonntag Morgen in den Norden an die Ostsee zu fahren.


Nachdem wir zuletzt vor fünf Jahren dort oben waren und es uns auf dem Campingplatz in Kühlungsborn sehr gut gefallen hatte, war dies auch dieses Mal unser Ziel. Auf der Homepage des Platzes gibt es die Möglichkeit, direkt online einen Platz auszusuchen und zu reservieren. Nachdem es kaum noch freie Plätze gab, habe ich das schnell noch vor der Abreise erledigt und für eine Woche gebucht. Diese Entscheidung war genau richtig, denn der Platz war wirklich nahezu ausgebucht.







Die Temperaturen waren angenehm und die Sonne schien die ganze Woche. Besser kann man es dort oben im Norden Deutschlands nicht erwischen.


Der Campingplatz hat einen direkten Strandzugang und liegt noch im Ortsbereich, so dass man schnell an der Promenade ist.


Kühlungsborn liegt direkt am Ostseeradweg, so dass wir einmal Richtung Westen nach Rerik bis zum Salzhaff


und einmal Richtung Osten bis Warnemünde geradelt sind.


Dort liegen in der Regel die großen Luxusschiffe im Hafen, im Moment waren es dieses beiden, aber auch für die Fähren ist Warnemünde eines der wichtigsten Ziele auf der Ostsee. Wenn ich mir diese riesigen Kreuzfahrtschiffe so anschaue, habe ich Zweifel, ob mir so eine Art Urlaub überhaupt gefallen würde...

Die Ostseewoche ging so schnell vorbei. Da die Temperaturen wieder erträglicher wurden, haben wir dann die erste Juliwoche in der Nähe der Tochterfamilie verbracht. Auch auf diesem Campingplatz in der Lippstädter Seenplatte am Albersee waren wir schon mal.



Den Enkeln gefällt es dort auch, nur mit im Wohnwagen schlafen wollten sie noch nicht, dafür sind sie dann doch noch zu klein. So wurde also zwischen Wohnung, Kita und Wohnwagen gependelt. Jeder Enkel durfte dann einen Tag mit Oma und Opa verbringen. 

Mit dem älteren kleinen Enkel haben wir einen Ausflug zur Tropfsteinhöhle (Bilsteinhöhle) bei Warstein gemacht. Zunächst war ihm diese Höhle etwas unheimlich, da aber ein Führer alles erklärt hat und auch noch andere Kinder dabei waren, ist er an Opa's Hand den 400 m langem Weg durch die Höhle mitgegangen und hat hinterher allen erklärt, dass es 'cool' war.


An einem anderen Tag waren wir dann mit dem kleineren Enkel im Heimat-Tierpark Olderdissen bei Bielefeld.



Inzwischen sind wir wieder daheim und nun mit Waschen und Aufräumen beschäftigt.

Samstag, 15. Juni 2019

Wochenbericht 24 / 2019

Da das Wetter an  Pfingsten nicht mehr so schön, aber zunächst trocken war, haben wir nach dem Mittagessen beschlossen, auf die Schwäbische Alb zu fahren und dort ein Stück zu gehen.
Wir sind mit dem Auto nach Altheim / Alb zu einem Wanderparkplatz gefahren und von dort durch das Hungerbrunnental  bis zu derzeit trockenen Quelle gewandert.














Wer sich für die Geschichte dieses Hungerbrunnens interessiert, kann auch hier bei Wikipedia nachlesen.

Wir haben die Quelle trocken vorgefunden, also wird es dieses Jahr weder eine Missernte noch eine Kriegsgefahr geben...


Wir hatten uns wirklich einen günstigen Zeitpunkt für unsere kleine Wanderung ausgesucht, denn genau, als wir wieder bei unserem Auto waren, fing es an zu regnen.

Von Dienstag bis Donnerstag Abend hatten wir dann die Tochterfamilie zu Gast. Da ging es recht munter zu, da der kleinere Enkel ( im August 2 Jahre) nun seinem größeren Bruder (wird im September 4) hinterher rennt. Seiner wichtigster Satz lautet gerade: 'Ich auch'.

Gestern war so schönes Wetter, dass wir ins Thermalbad nach Bad Buchau gefahren sind, denn dort gibt es eine großen Außenbereich und das Wasser ist natürlich warm genug...
Man befindet sich zwar ausschließlich unter Senioren, aber es ist halt einfach nicht so voll, wie in einem 'normalen' Schwimmbad.











In der nächsten Woche steht nun noch ein runder Geburtstag im Freundeskreis an und danach lassen wie uns überraschen, wie es mit diesem Sommer weiter geht.
Wir werden einfach ganz spontan entscheiden, ob und wann wir den Wohnwagen anhängen... 

Samstag, 8. Juni 2019

Wochenbericht 23 / 2019 - Schöne Pfingstfeiertage!

Diese Woche war das Wetter besser als zunächst vermutet. Im Gegensatz zu anderen Regionen haben wir von den Unwettern nichts mitbekommen. Es hat zweimal nur kurz geregnet und sich ein bisschen abgekühlt, es ist hier aber schon wieder viel zu trocken.

Zu Beginn der Woche haben wir einen Nachmittag am Erbacher Baggersee verbracht. Man bezahlt dort zwar Eintritt, findet aber bis auf ein Schwimmbecken alles, was zu einem Freibad gehört. Mir war allerdings das Wasser im See noch zu kalt.

















Nachdem es sich im Laufe des Mittwoch abgekühlt hatte und gestern Morgen der Himmel wieder blau war, waren wir wieder mit den Fahrrädern unterwegs. (Die Tage zu Beginn der Woche waren einfach zu heiß dafür.) Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass es entlang der Getreidefelder inzwischen blühende Randstreifen gibt, aber leider war dem nicht so. Da überall gespritzt wird, wächst meistens außer etwas Gras nichts. Am aufgeschütteten Rand eines Kieswerks habe ich dann doch noch Mohn zwischen vielen Disteln gefunden.



Heute Vormittag war es zunächst trüb, gegen Mittag schien die Sonne dann wieder. Im Moment ist wegen der vielen Großbaustellen jeden Samstag der städtische Nahverkehr kostenlos. Das haben wir heute mal genutzt und sind mit der Straßenbahn in die Stadtmitte gefahren. Auf dem Münsterplatz lief der Wochenmarkt noch und es gab zusätzlich  einen speziellen Rosenmarkt und einen Antikmarkt. Natürlich waren wir auch an der Donau, die wegen der Iller immer noch einen höheren Wasserstand als sonst hat. Im Allgäu hat es mehr geregnet als bei uns und der viele Schnee aus diesem Winter ist auch noch nicht wieder komplett geschmolzen.


Die Donau ist in Ulm noch nicht schiffbar. Nur dieses kleine Ausflugsboot, der 'Ulmer Spatz', wird von der Lebenshilfe betrieben und fährt mehrmals täglich (außer montags) vom Metzgerturm bis in die Friedrichsau und zurück.



Wenn man ein Stück weiter am Donauufer geht, trifft man oberhalb der Stadtmauer auf einen kleinen, feinen Park, den Rosengarten.



Die beiden Pfingstfeiertage werden wir im Garten und/oder in der näheren Umgebung genießen.

Sonntag, 2. Juni 2019

Wochenbericht 21 + 22 / 2019

Der Mai hat es lange nicht gut mit uns gemeint. Die Tage mit regnerischem und kühlem Wetter wollten kein Ende nehmen.



Zum Glück wurden wir aber von den ganz extremen Wetterlagen bisher verschont.







Trotzdem blühen meine frühen Pfingstrosen, sie stören sich wohl nicht an dem Nass von oben.

Wir haben diese trübe Zeit für Treffen mit Freunden genutzt und mussten sogar zwischendurch die Heizung wieder einschalten.




Pünktlich zu Himmelfahrt (auch Vatertag genannt)  kam dann die Sonne zurück und wir wir konnten endlich wieder auf die Räder. Nahezu in jedem Dorf findet an diesem Tag ein Fest statt, so dass wir keine Mühe hatten, uns unterwegs mit Nahrung zu versorgen.






Heute nun war es so warm, dass wir nur eine kleine Runde nach dem Mittagessen geplant hatten, aber ungeplant plötzlich eine Strecke über das Hochsträß genommen haben, wo dann nichts anderes übrig blieb als bei diesem blauen Himmel die Räder einen steilen 'Buckel' hinauf zu schieben. Manchmal wünsche ich mir dann doch, ich könnte (so wie heute viele andere Ältere) solche Strecken mit Motorunterstützung einfach hinauf fahren.

Wieder daheim konnten wir uns dann im Garten wieder von den Strapazen erholen und uns über die gerade so schön blühenden Sträucher freuen. Mein Kreislauf war jedenfalls ganz schon in die Knie gegangen.


Ich bin gespannt, wie lange diese Schönwetterphase anhält, denn die nächsten Gewitter (Unwetter?) sind schon wieder angekündigt. 

Sonntag, 19. Mai 2019

Wochenbericht 20 / 2019

Nachdem ich an mehreren Buchsbäumen im bodennahen Bereich den Zünsler entdeckt hatte und wir keine Lust haben, mehrmals im Jahr die Pflanzen zu spritzen, haben wir uns entschieden, den Buchs komplett aus dem Garten zu verbannen.

Wir waren damit mehrere Tage beschäftigt, da wir einen alten großen Buchs, 2 mittlere Kugeln und 3 noch kleinere Pflanzen im Garten hatten. Die meiste Arbeit machte natürlich die große Pflanze.



Hier ist die eine Hälfte bereits entfernt. Eigentlich waren es 2 Pflanzen, die zusammen optisch eine Einheit bildeten. Entsprechend viele Wurzeln mussten beseitigt werden. Es ist durch die Mauer zum unteren Garten eine schattige Stelle, daher  wissen wir noch nicht, was wir dort neu anpflanzen werden. Zumindest diese alte Mauer sollte wieder verdeckt werden. Thuja und Eiben stehen an dieser Mauer schon genug, wir sind noch auf der Suche nach einer anderen Lösung.



Oben im Beet neben der Einfahrt war es einfacher zu entscheiden, da es dort sonnig ist. Hier haben wir anstatt der Buchskugel inzwischen eine Kolkwitzie (oder auch Perlmuttstrauch) gepflanzt. Ich hoffe, dieser Standort gefällt der Pflanze, denn ich freue mich schon auf die vielen rosa Blüten in den kommenden Jahren.








An den anderen Stellen, an denen noch Buchs wuchs, wurde Euonymus (Spindelstrauch) gepflanzt. Ich hoffe mal, dass der Zünsler nicht auch noch diese Pflanzen mag.

Damit wir nicht nur im Garten werkeln, haben wir die sonnigen, aber recht kühlen Tage zwischendurch auch für kleine Radtouren in die Umgebung genutzt. Seit ich nun weiß, wie vom Zünsler befallene Stellen an den Buchsbäumen aussehen, sehe ich unterwegs viele solche Problembuchse... 

Ich bin gespannt, ob der angekündigte Regen heute Nacht wirklich kommt, denn sonst muss ich morgen früh wieder die neuen Pflanzen gießen gehen.

Samstag, 11. Mai 2019

Wochenbericht 18 + 19 / 2019

Die 18. Kalenderwoche begann mit kühlem, regnerischen Wetter, so dass ich die Zeit genutzt habe, um wieder einmal ein bisschen zu nähen. Zum 1. Mai war endlich wieder besseres Wetter angesagt und wir waren bereits am planen, wohin wir mit den Rädern einen Ausflug machen können.

Dazu kam es aber nicht, denn die Tochter meldete sich, dass ein schlimmer Magen-Darm-Virus (aber kein Noro) den  großen kleinen Enkel erwischt hat und er für Infusionen in die Klinik muss. Daher haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zur Unterstützung nach Lippstadt gefahren. So konnten sich Mama und Papa im Krankenhaus abwechseln und die Tochter konnte nachts bei dem Kleinen in der Klinik bleiben. Der kleine, kleine Enkel fing dann eine Nacht später ebenfalls an zu spucken, insgesamt hat er das Ganze aber besser (und ohne Klinik) bewältigt als sein großer Bruder. Am Samstag ist dann der Gatte wieder nach Hause gefahren und am Nachmittag durfte der kleine Patient aus dem Krankenhaus auch wieder nach Hause.

Ich bin dann noch bis Mittwoch in Lippstadt geblieben, denn dann konnten beide Enkel wieder in die Kita. Die Bahnfahrt nach Hause verlief dieses Mal problemlos, scheinbar ist der Mittwoch ein guter Reisetag.

Von uns Erwachsenen hat der Virus lediglich die Tochter noch erwischt, der es aber inzwischen auch wieder gut geht. Ich hoffe, dass sich so eine Woche nicht so schnell wiederholt.

Leider war die restliche Woche wieder sehr regnerisch, aber heute Vormittag hat es endlich aufgehört zu regnen und ich konnte mal eine Runde durch den Garten drehen.

Die Ritzenköniginnen:





Die Akeleien säen sich an den unmöglichsten Stellen im Garten aus, aber sie sind wunderschön.





















Bei den Pfingstrosen dauert es auch nicht mehr lange, da muss es nur noch ein bisschen wärmer werden und die Sonne scheinen. Jedenfalls freue ich mich schon auf meine Lieblingsblüten.


Allen, die Wert auf diesen Tag legen, wünsche ich morgen einen schönen Muttertag. Ich fand diesen Tag früher, als die Kinder klein waren und extra gemalt und gebastelt haben, sehr schön, heute halte ich so einen 'Muss sein' - Tag für überflüssig und für reine Geldmacherei. Zufällig kommt aber gerade morgen (wir haben schon länger nach einem möglichen gemeinsamen Termin gesucht) mein Bruder vorbei und bringt die Fotoalben unserer verstorbenen Mutter mit. Wir werden sie durchschauen und in Erinnerungen schwelgen. 

Sonntag, 28. April 2019

Spamkommentare nerven

Da ich im Moment mal wieder mit anonymen englischen Kommentaren überschwemmt werde, habe ich jetzt die Sicherheitsabfrage für die Kommentarfunktion aktiviert. Der Statistik nach, müssten diese Kommentare aus den USA kommen. Leider gibt es hier bei Blogger keine Funktion, um anonyme Kommentare auszufiltern und ich möchte die Kommentarfunktion nicht auf Google-Nutzer beschränken. Freigeschaltet werden von mir grundsätzlich nur Kommentare, die nicht anonym sind.

Da hier sonst sowieso nur noch selten kommentiert wird und ich den Blog im Moment hauptsächlich für mich als 'Wochenbuch' nutze, wird das hoffentlich nur wenig stören.

Nachtrag:

Wenn ich anonym kommentiere, kommt dies hoch:


Wenn es bei Google-Usern nicht auftaucht, ist es ok und würde ja bei den automatisierten anonymen Kommentare helfen, diesen Spam zu verhindern.