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Samstag, 19. August 2023

Sommer 2023 - Teil 1

Auch wenn es im Moment selbst hier in Ulm recht heiß ist, der Sommer war bisher für uns recht wechselhaft. Und da meine ich nicht nur dieses Regenwetter


sondern auch, dass wir einen unserer Freunde nach einem Fahrradunfall beerdigen mussten und außerdem sich meine Schwägerin einer sehr komplizierten Herzoperation unterziehen musste. Trotz aller nur denkbaren Komplikationen und einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation ist sie jetzt wieder zuhause. In Reha kann sie aber erst, wenn sie sich noch etwas besser erholt hat. Mein Bruder kümmert sich aber rührend um sie und wird dabei von einem Pflegedienst unterstützt.

Der August begann auch wieder mit Regenwetter, so dass wir unseren geplanten Urlaub am Niederrhein ein paar Tage verschoben haben. Statt der vorgesehenen 14 Tage waren wir dann nur 10 Tage auf einem Campingplatz bei Xanten. Ganz absagen konnten wir aber nicht, da der jüngere Enkel am 8. August eingeschult wurde und am 15. August noch der 6. Geburtstag gefeiert werden musste. Zum Glück wurde das Wetter von Tag zu Tag besser.

Also ging es am Sonntag, 6. August, los zum Campingplatz am Niederrhein. Und passend zu diesem verkorksten Sommer meldete unser Auto kurz vor dem Ziel ein Problem beim Fahrgestell. Weiterfahren war erlaubt, ein Werkstattbesuch wurde aber empfohlen. Also konnten wir den Wohnwagen noch wie geplant auf dem Campingplatz abstellen und sind dann mit dem Auto auch noch am Montag Morgen zur Tochter nach Meerbusch gefahren. Da die wohl defekte Luftfederung der Hinterachse sich dabei so richtig bemerkbar machte, ist mein Mann mit dem Auto nach Krefeld in eine Werkstatt gefahren. Für die Reparatur mussten Ersatzteile bestellt werden, so dass das Auto erst am Freitag wieder abgeholt werden konnte. Da wir zwischen Campingplatz und Meerbusch ja hin und her fahren mussten, mussten wir uns einen Mietwagen nehmen. Und die Reparatur war dann auch um etliches teurer als unser ganzer Urlaub. (Wobei es bis auf den Mietwagen daheim auch nicht anders gewesen wäre).

Nun aber zu den schönen Dingen dieses Urlaubs.
Am Montag Nachmittag haben wir das kommende Schulkind mit auf den Campingplatz genommen und da kein Badewetter war, einen Ausflug zum Römerpark in Xanten gemacht. (Der große Bruder (jetzt 3. Klasse) musste ja schon am Montag in die Schule.


Die Einschulung am Dienstag wurde von Kirche und Schule sehr schön gestaltet und es durften auch im Gegensatz zur Coronazeit vor 2 Jahren alle 4 Großeltern mit dabei sein. Mittags wurde dann noch gemeinsam gegrillt und Kaffee getrunken, ehe wir wieder zum Campingplatz zurück gefahren sind.


Die Schultüte habe ich nach Wunsch gestaltet

Die Tage bis zum Abholen des Autos haben wir mit Radfahren in der Umgebung und Relaxen verbracht. Das Wetter wurde auch immer besser.


Natur in der Umgebung des Campingplatzes



Fortsetzung folgt...

Montag, 15. Mai 2023

Mai - Eisheilige

Heute ist offiziell der letzte Tag der Eisheiligen (Kalte Sophie) und nun besteht in den nächsten Tagen die Hoffnung, dass es endlich wärmer wird. Der Mai war bisher sehr wechselhaft, auch wenn der viele Regen der Natur sehr gut getan hat.

Trotz der vielen Wolken sah man schon Anfang des Monats an der Donau, wie die Natur explodiert.



Am 6. und 7. Mai fand in diesem Jahr der erste größere Leichtathletikwettkampf im Donaustadion statt und wir hatten an diesen beiden Tagen richtiges Wetterglück. Es regnete erst wieder am Sonntag nach Ende der Veranstaltung. Es waren sehr viele Teilnehmer und wir Kampfrichter hatten richtig viel zu tun. Ich habe da dann überhaupt nicht mehr daran gedacht, Fotos zu machen, aber die würden sich auch kaum von den Bildern früherer Jahre unterscheiden. Es war richtig schön, nach der langen Coronazeit viele Kampfrichterkollegen mal wieder zu treffen. Die Hallenwettkämpfe des vergangenen Winters waren ja auch alle ausgefallen, da in der Leichtathletikhalle auf dem Ulmer Messegelände ukrainische Flüchtlinge untergebracht waren.

Direkt danach am Montag bin ich für ein paar Tage mit dem ICE zur Tochterfamilie aufgebrochen.  Das Bahnfahren hat dieses Mal ganz gut geklappt und der inzwischen wieder abgesagte Streik war ja erst für diese Woche geplant. Heute hätte ich bei diesem entstandenen Fahrplandurcheinander da größere Probleme gehabt, nach NRW zu kommen. Den Enkeln konnte ich die fertigen Shirts mitbringen, die aus den Stoffen vom letzten Stoffmarkt noch rechtzeitig fertig geworden waren.

Für den älteren Enkel, das Schulkind

Für den jüngeren Enkel, das 'Nochkindergartenkind'

Als nächstes muss ich mich mal an die Schultüte machen, denn in NRW beginnt die Schule dieses Jahr schon in der zweiten Augustwoche.

Dienstag, 15. November 2022

Mitte November

Die letzte Woche war ich mal wieder bei der Tochterfamilie zu Besuch. Da in dieser Woche St. Martin  gleich 2x gefeiert wurde, einmal am Dienstag im Kindergarten und Freitag dann im ganzen Ort, musste ich mich bereits am Montag mit der Bahn auf den Weg machen. Zurück ging es dann erst am Samstag Morgen.

St. Martin ist in Meerbusch etwas ganz Besonderes. Es liegt ja linksrheinisch und gehört daher schon eher zum Niederrhein, anders als die Karnevalshochburg Düsseldorf auf der anderen Rheinseite, die am 11.11. das Erwachen des Hoppeditz feiert. Ich habe jedenfalls noch nie so einen intensiven St. Martin erlebt. Die Stadt Meerbusch ist ja ein Verbund von 8 Orten mit recht alten Traditionen. So lernen z.B. die Kindergartenkinder in Lank-Latum vor St. Martin neben den üblichen Laternenliedern auch ein Lied in Platt, nämlich 'Loop Möller loop'. Der kleine Enkel hat das ständig gesungen und ich verstehe da kein Wort:

Quelle: Klängerclub Elmpt, Elmpter Version,        


Loop,  Möller,  loop !

Tsääk, Jong, haan mech dot Peärd änns an, loop, Möller, loop!

Ech mot änns nan di Müele joan, loop, Möller, loop!

On Dou löpps, wi de löpps, vollemänte, wi Dou löpps,

Schopp on Schüer övverhoop, loop, Möller, loop!

 

Heij bräng ech Öch dea Haaversokk, …

Dea salt Ör mech änns male schtrokk, …

On Dou löpps …

 

On Koare häbb ech och jebrooch, …

Dot häbbt Örr mech joa lääs jesooch, …

On Dou löpps …

 

Dea Bokkert, dea kömp morje noch, …

Dea es vörr ose Vörrkestroach, …

On Dou löpps …

 

Dea Weet, dea loach all lang parat, …

Hea woar aluuter nnoch te schaad, …

On Dou löpps …

 

Nou molter mech mar nett te Schtrang, …

Dot ech Öch rekommandeeree kann, …

On Dou Löpps …


Im Kindergarten gab es am Dienstag einen kleinen Umzug in der Straße, im Garten wurde von den Kindern die Bettlerszene gespielt und viel gesungen und danach wurde in allen Räumen noch mit den Familien gefeiert.

Natürlich wurden sowohl im Kindergarten als auch in der Schule Laternen gebastelt, die dann am Martinstag noch einmal Einsatz hatten.



Am Freitag gab es dann 2 Umzüge, zunächst den aller Kindergartengruppen aus Lank-Latum und im Anschluss den Schülerzug der beiden Grundschulen.





Der Schülerzug war eine längere Strecke im Ort unterwegs, begleitet von Musik und Fackeln der örtlichen Schützen. Das Finale fand dann auf dem Schützenplatz mit dem großen Feuer statt, das mit Hilfe der mitgeführten Fackeln entzündet wurde.


Alle beteiligten Kinder bekamen eine Tüte, gefüllt mit dem traditionellen Weckmann, verschiedenen Süßigkeiten und einem Apfel. Solche Tüten gab es im Ort auch für alle Bewohner über 80, nach Hause gebracht von den älteren Grundschülern.

Neu für mich war, dass die Kinder nach der Martinsfeier noch an den Haustüren klingeln, ein Martinslied singen und dafür Süßigkeiten bekommen. Ich kenne das nur von Halloween, aber hier ist das eine Tradition, die älter ist als die von uns aus Amerika übernommene Variante.

Diese Woche war für mich etwas Besonderes. Ich kenne von meinen Kindern im Kindergartenalter nur das Laternenlaufen zum Spiel der Bettlerszene im Söflinger Klosterhof und die Hefeteigbrezel als Belohnung. Hier feiert der ganze Ort, auch abends noch in der Nachbarschaft.

Sonntag, 24. April 2022

Osterzeit

Die Osterzeit ist inzwischen wieder vorbei. Am Gründonnerstag abends bekamen wir Besuch der Tochterfamilie, die auf dem Weg zu einer Urlaubswoche im Allgäu bis Samstagnachmittag bei uns zu Besuch war. Wie gerade viele anderen Familien haben sie eine Corona-Infektion noch vor Ostern hinter sich gebracht und waren alle wieder gesund. Das Wetter war prima, so dass wir mit den Enkeln auch einige Zeit draußen im Garten verbringen konnten. An den Osterfeiertagen selbst waren wir dann wieder alleine und trotz des kalten Ostwinds am Sonntag zu einem Spaziergang im Wald unterwegs. So langsam erwacht auch rund um Ulm die Natur.




Am Ostermontag sind wir nach Ehingen gefahren und nach einem Spaziergang an der Donau noch auf dem Friedhof nach dem Grab meiner Eltern geschaut, da wir aktuell den betreuenden Friedhofsgärtner gewechselt haben. Das Grab war wie vereinbart frisch bepflanzt.

Feuchtgebiete im Donautal bei Ehingen:



Dort hinten die Donau selber:


Am Mittwoch nach Ostern sind wir dann ins Allgäu gefahren und haben uns mit den Urlaubern getroffen. Wir haben zusammen das Bergbauern Museum in Diepolz besucht.






Es hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht. Außer den vielen Informationen rund um die Milchwirtschaft gibt es dort auch zwei Spielplätze und weitere Attraktionen wie Springen von einem Heuboden, transportieren von Heu über einen Trettraktoren-Parcours oder Probesitzen auf einem 'richtigen' Traktor. Alles ist perfekt auf Kinder unterschiedlichen Alters abgestimmt.

Gestern auf dem Weg zurück nach NRW hat die Tochterfamilie bei uns dann noch einmal eine längere Pause eingelegt. Es war schön, die Enkel mal wieder zu sehen, 

Mittwoch, 2. Juni 2021

Verschiedenes

Im Moment habe ich nichts Neues, was ich beim Juni-Me-Made-Mittwoch  zeigen könnte. Ehrlicherweise habe ich auch genügend Kleidung im Kleiderschrank, obwohl ich kräftig aussortiert habe.

Ganz auf das Nähen verzichte ich aber nicht, denn die Enkel freuen sich immer über Neues von der Oma und solange sie noch begeistert selbstgenähte Kleidung tragen, nähe ich gerne für sie.

Zudem regt es mich schon länger auf, dass bei einigen meiner Hosen die Taschen ziemlich knapp für das Smartphone sind. Die Handytaschen zum Umhängen haben sich für mich nicht bewährt, da sie immer in der Gegend rumbaumeln, also musste eine andere Lösung her. Ich habe mir also den Schnitt 'Lilly von creaResa' angepasst, indem ich zwei 10 cm lange Stücke Gurtband auf der Rückseite aufgenäht habe und alle extra Fächer weggelassen habe, damit die kleine Tasche nicht so aufträgt und im Hosengürtel eingefädelt werden kann. Durch die Gurtbänder, die breiter als der Gürtel sind, passt sich das Täschchen gut an jede Sitzposition an.

aus schwarzem Kunstleder


aus braunem Kunstleder 
zusammen mit einer Impfpasshülle nach SewSimple.de

Da ich noch genügend Reststücke habe, entstehen sicher noch mehr Versionen, vermutlich zunächst aus hellem Kunstleder zum weißen Gürtel und auch aus einer alten Jeans zum blauen Gürtel.

Samstag, 8. Mai 2021

Mai und immer noch kein stabiles Wetter

Wir hatten über das 1.Mai-Wochenende Besuch von der Tochterfamilie. Vorher hatten wir uns alles getestet, auch wenn man das Risiko damit nicht ganz ausschließen kann. Der Gatte ist komplett geimpft (incl. der 2 Wochen nach der 2. Impfung) und ich habe ja die erste hinter mir. Ich glaube, sonst hätten wir dem Besuch auch nicht zugestimmt...

Es war schön, die Enkel mal wieder live zu erleben, nur das schlechte Wetter war nicht so toll, denn wir mussten so doch relativ viel Zeit im Haus verbringen. In den Regenpausen ging es aber hinaus, zum Glück gibt es auch 2 Spielplätze in der Umgebung.

Zwischendurch war es auch mal sonnig, der Wind war aber nach wie vor ziemlich kalt.

Wir haben auch dieses Jahr hier in Söflingen einen großen Maibaum.


Am Montag haben wir dann einen Ausflug nach Blaubeuren zum Blautopf gemacht. An so einem Montag ist dort im Gegensatz zu fast jedem Wochenende wenig los, so dass wir sogar die Runde um den Quelltopf laufen konnten.








Den Kindern hat dieser Weg so viel Spaß gemacht, dass wir die Runde sogar 2x gelaufen sind. 
Wenn ich dann auch den vollen Impfstatus habe, werde ich mich sicher auch mal wieder in den ICE setzen und die Enkel in NRW besuchen. Bis dahin sind dann hoffentlich auch die Inzidenzwerte noch ein ganzes Stück runter, Ich befürchte nur, so schnell werden wir das Thema Corona nicht wieder los.

Mittwoch, 4. November 2020

Für die Enkel

 Den letzten Monat habe ich tatsächlich nichts für mich genäht, sondern nur für die beiden Enkel.


Stimmt nicht ganz, ich habe für den Gatten und mich noch einmal neue Mund-Nasen-Abdeckungen genäht.

Im Frühjahr hatte ich mir ein Stück Vlies gekauft, das zwar nicht medizinisch zertifiziert ist, aber sich trotzdem gut für solche Alltagsmasken eignet. Das Material heißt 'Evolon' und stammt von hier, ist aber im Moment nicht mehr verfügbar. Zudem habe ich mir ein Stück von diesem antibakteriellen  'Shield Stoff' gekauft. Diese Kombination Jersey außen und Vlies innen trägt sich ganz angenehm. Alternativ kann ich so auch andere Jerseyreste verarbeiten, da das Vlies steif genug ist, so dass sich der Jersey-Stoff außen anschmiegen kann.

Hier 2 Beispiele:

 

Bis zum nächsten Me-Made-Mittwoch kann ich dann hoffentlich auch hier auf dem Blog wieder etwas Neues zeigen.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Der September ist nun auch geschafft

Nachdem bei der Tochterfamilie die Quarantäne folgenlos überstanden war, haben wir uns nach NRW aufgemacht, allerdings ohne unseren Wohnwagen, den wir inzwischen bereits wieder sauber und winterfest gemacht haben. Die Enkelkinder haben sich so gefreut, dass sie wieder in den Kindergarten gehen konnten, wurden aber, da wir ja zu Besuch waren, früher als sonst üblich abgeholt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns in der direkten Umgebung umzuschauen. Außerdem konnten wir noch einen Kindergeburtstag mitfeiern, da der ältere Enkel 5 Jahre alt wurde.

Wasserturm Lank-Latum

Marktbrunnen Lank-Latum

Beinahe hätte ich noch vergessen, dass wir nach unserem Urlaub von zuhause aus am 18. noch einen Ausflug gemacht haben. Wir sind zusammen mit Freunden nach Rain am Lech gefahren und haben uns den Dehner Blumenpark angeschaut. Diese große Gartenanlage kann ohne Eintritt tagsüber besichtigt werden und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt:


Nun beginnt das letzte Quartal dieses Pandemiejahres. Mal sehen, was alles noch so spontan möglich sein wird. Eigentlich haben wir diese doch besondere Zeit so gut wie möglich genutzt.

Mittwoch, 15. Juli 2020

Mitte Juli

Nun ist schon wieder der halbe Monat vorbei. Trotz des durchwachsenen Wetters wurde uns wirklich nicht langweilig.

Anfang Juli haben wir noch einmal einen schönen Tag genutzt, um ein Stück entlang der Donau zu radeln.



Bei der Rast unter einem Kastanienbaum musste man aufpassen, wo man sich hinsetzt. Aber rings herum blühte es sehr schön.

 
Die Arbeiten an unserem Dach haben etwas länger gedauert als ursprünglich geplant, da es zwischendurch immer mal wieder geregnet hat.


Das Material wurde rechtzeitig angeliefert, aber bei einem Walmdach ist das Zuschneiden der Dachplatten doch ziemlich aufwändig.


Heute Vormittag sind die Dachdecker nun endlich fertig geworden. Leider wird das Gerüst erst nächsten Dienstag abgebaut, so dass wir am diesjährigen Schwörmontag noch mit Gerüst grillen müssen. Dieses Jahr wird dieser Ulmer Feiertag sowieso anders als üblich gefeiert, die Lichterserenade und das 'Nabada' wurden wegen Corona abgesagt, ebenso alle öffentlichen Feiern bis auf die Schwörrede des Bürgermeisters am Montag Vormittag für geladene Gäste. Die Ulmer Bürger werden also vermehrt privat feiern und auf der Donau wird kontrolliert werden, dass sich keine Schlauchbootfahrer über die Anweisungen hinweg setzen. 

Was war noch? Da sich die Dachsanierung länger hinzog, bin ich letzten Mittwoch mit dem ICE nach Düsseldorf zur Tochterfamilie voraus gefahren, der Gatte kam dann am Freitag mit dem Auto nach.  Es war seit Februar das erste Mal, dass ich wieder mit dem Zug unterwegs war und ich muss sagen, dass es gut geklappt hat. Dieser ICE tagsüber war nur schwach besetzt, etwas anstrengend ist es aber, mit der Nase-Mund-Bedeckung 4 1/2 Stunden in der Bahn zu sitzen. Die Fahrt von Ulm nach Düsseldorf dauert noch bis Oktober 45 Minuten länger als üblich, da auf der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim gebaut wird und daher umgeleitet wird. Am Bahnhof wurde ich abgeholt, so dass ich weder eine Regionalbahn noch einen Bus benutzen musste.

Leider war das Wetter in NRW schlechter und vor allem kälter als bei uns im Süden, so dass wir nicht viel unternehmen konnten. Der einzige Ausflug ging zur Burg Linn, besonders wegen des tollen Spielplatzes. 


Am Sonntag Abend waren wir dann wieder daheim. 

Nun hoffe ich, dass die nächste Zeit das Wetter wieder mitmacht, da es rund ums Haus doch recht viel aufzuräumen gibt, wenn dann am kommenden Dienstag das Gerüst wieder abgebaut ist.

Samstag, 23. Mai 2020

Spontan

Da die Tochterfamilie nun früher als ursprünglich geplant zurück in den Großraum Düsseldorf gezogen ist, die Enkel seit mehreren Wochen nicht mehr in die Kita gehen und die Eltern wegen des sowieso geplanten Jobwechsels (dank zusätzlicher Freistellung) gerade nicht arbeiten und so alle sehr reduzierte Kontakte haben, sind wir kurz entschlossen letzten Sonntag nach NRW gefahren.

Wie schön war es, die kleinen Enkel wieder einmal in Natur zu erleben. Wir haben uns überwiegend im Haus und um Garten aufgehalten und zusammen mit der Tochterfamilie kleine Ausflüge mit den Fahrrädern in die noch unbekannte Umgebung gemacht. Wir hatten dafür extra unsere Räder hinten am Auto auf dem Fahrradträger mitgenommen.

So waren  wir z.B. am Rhein oder an einem kleinen See in Meerbusch.






An Himmelfahrt, also rechtzeitig vor dem erwarteten großen Ansturm zum langen Wochenende, sind wir wieder nach Hause gefahren. Auch wettertechnisch haben wir da wohl alles richtig gemacht.

Mittwoch, 4. März 2020

Kinderjacken


Am Me-Made-Mittwoch werde ich diese Woche nicht teilnehmen, da ich erst einmal wieder für die Enkel genäht habe und der zuletzt genähte Rolli oder das T-Shirt nach meinem neuen Basisschnitt einfach zu langweilig werden.



Am Sonntag ist Stoffmarkt in Ulm und ich hoffe mal, dass er wegen des Coronavirus auch nicht abgesagt wird. Schließlich wird ja hier im Freien verkauft. Da ich dort dann sicher wieder einen Stoffvorrat an Kinderstoffen und Bündchenstoffen mitnehmen werde, habe ich schnell noch einmal Reste verarbeitet.







Bei der kleineren Jacke rechts musste ich die Ärmelbündchen etwas schmaler machen, da der hellgraue Bündchenstoff nun komplett aufgebraucht ist. (Ich habe nicht vergessen, entsprechend die Ärmel um die 3 cm zu verlängern). Genäht habe ich wieder den Schnitt 'Ryan' von Pattydoo ergänzt um einen Stoffstreifen hinten am Kapuzenansatz, auf dem ich inzwischen immer mit einem Textilstift die genähte Größe vermerke.



Übrigens bin ich seit einiger Zeit ein großer Fan von den Schnittmustern von Pattydoo, denn hier gibt es dazu detaillierte Beschreibungen und bei Bedarf immer eine geeignetes Video für schwierige Stellen. Besonders gefällt mir bei diesen Schnittmustern auch die Anordnung der zahlreichen 'Knipse', die immer dafür sorgen, dass die einzelnen Teile (besonders die Ärmel) immer genau aufeinander treffen. Ich werde mir ebenfalls eine Erwachsenenversion (Modell Janice) dieser Kapuzenjacke nähen und eventuell sogar die Blousonversion, die als Add-On zur Verfügung steht.