Sonntag, 20. September 2020

Septemberurlaub Teil 3

Für die andere Wanderung sind wir nach Sasbachwalden  gefahren, das auch nicht sehr weit von unserem Campingplatz liegt. Dieser Ort am Rande des Schwarzwalds ist nicht weit von der Stadt Achern, die man sonst eigentlich nur als Autobahnausfahrt von der A5 kennt.

Diese 5 km lange Rundwanderung gehört auch in die Kategorie Naturpark-Augenblicke und wer mag, kann hier mehr darüber lesen.

Wir haben unser Auto auf dem Parkplatz beim Kurhaus abgestellt. Zunächst ging es durch den Ort ein Stück den Berg hoch bis zur 'Gaishölle'. Dieser Weg dann durch den Wald nach oben mit 225 Stufen und 13 Brücken war anstrengend aber wunderschön. 







Oben auf der Hochfläche gab es dann wieder diese tolle Aussicht auf das Rheintal.




Hinunter zum Ausgangspunkt ging es dann durch hier inzwischen abgeerntete Weinberge, mit einer Pause bei einer alten Mühle zurück zum Parkplatz. Auch diesen Rundweg fand ich sehr abwechslungsreich und für so einen Vormittagsausflug genau richtig.



Eigentlich wollten wir ja letzten Sonntag weiter zur Tochterfamilie nach NRW fahren, aber Corona hat uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Kindertagesstätte der Enkel war eine Erzieherin (ohne Symptome und sie weiß auch nicht, wo sie sich angesteckt hatte) positiv getestet worden. so dass das Gesundheitsamt die Einrichtung für 14 Tage geschlossen hat. Da sie in der Gruppe vom älteren Enkel eine Stunde lang vorgelesen hatte, musste dieser nach ein paar Tagen auch getestet werden und insgesamt die 14 Tage in Quarantäne. Wie bei allen anderen Kontaktpersonen war das Testergebnis zum Glück negativ. Sein kleiner Bruder war nicht von der Maßnahme betroffen, ist aber nun wegen der Quarantäne aller Erzieherinnen auch zuhause. Wir werden wohl den Besuch nach Ablauf der Quarantänezeit nachholen, dann aber ohne Wohnwagen.

Zum Glück konnten wir bei diesem schönen Wetter unseren Urlaub auf dem Campingplatz bis Mittwoch, also weitere 3 Nächte, verlängern, da der Stellplatz nicht sofort wieder vergeben war. 
Inzwischen ist alles wieder gewaschen bzw. aufgeräumt. Auch wenn alles draußen ziemlich trocken ist und Regen fehlt, haben wir diesen Spätsommerurlaub sehr genossen. Ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt im September hier in Süddeutschland so lange so warm war.

Samstag, 19. September 2020

Septemberurlaub Teil 2

 Als Abwechslung zum täglichen Radfahren haben wir an 2 Tagen, an denen es etwas bewölkt und nicht ganz so heiß war, im nahen Schwarzwald eine Wanderung gemacht. Genutzt haben wir da aber auch die etwas kühlere Zeit am Vormittag.

Die erste Runde sind wir in Bühlertal gegangen, die erstaunlich abwechslungsreich war. Vom Parkplatz aus ging es zunächst ein Stück steil hinauf, dann oben durch den Wald mit toller Aussicht in das Rheintal uns zum Schluss durch die Weinberge wieder hinunter zum Ausgangspunkt.

Hier gibt es auch eine Beschreibung zur Wanderung.








Da uns diese Tour so gut gefallen hat, sind wir nach der Wanderung noch nach Baden-Baden gefahren, um noch ein paar weitere Prospekte mit Vorschlägen für die Region zu holen.






Die nächste Wanderung folgt dann in Teil 3 ...

Donnerstag, 17. September 2020

Septemberurlaub

Nun haben wir doch noch ein paar Tage Urlaub gemacht. Nachdem sich abgezeichnet hat, dass es im September noch einmal in Deutschland Sommer wird, habe ich mich durch online-buchbare Campingplätze geklickt um einen geeigneten Platz für unseren Wohnwagen zu finden. Das war gar nicht so einfach, da die gut ausgestatteten Campingplätze noch sehr gut belegt waren, obwohl die Sommerferienzeit nun so langsam überall zu Ende ging. Da wir im Anschluss noch direkt nach NRW zur Tochterfamilie fahren wollten, habe ich zunächst mal von Montag 7. bis Sonntag 13. gebucht und zwar hier am Rhein so auf der Höhe zwischen Baden-Baden und Bühl.

Wir hatten zum Glück einen Stellplatz mit Baum, der uns genau um die Mittagszeit Schatten gespendet hat. Auch mit der notwendigen Corona-Hygiene kamen wir gut klar. Wir haben einfach unseren Tagesablauf an die für in diesem Jahr besonderen Rahmenbedingungen angepasst. Vormittags waren wir regelmäßig ca. 3 Stunden mit den Fahrrädern oder beim Wandern unterwegs, geduscht wurde dann erst anschließend. Um die Mittagszeit war man im Sanitärgebäude fast alleine, wobei ich sagen muss, dass beim Betreten des Gebäudes (auch nur zum Geschirr spülen) jeder seinen Mund-Nasen-Schutz angelegt hat. Ich hatte da vorher etwas Bedenken, da in Kommentaren zu lesen war, dass sich die Menschen nicht an die Vorschriften halten würden. Vielleicht war das ja im Juli/August so, aber das Publikum im September waren weniger  Jugendliche und Familien mit Schulkindern als junge Familien mit kleinen Kindern und ältere Ehepaare. Die Nachmittage haben wir dann am Stellplatz oder am See verbracht und abends wurde gekocht. Wenn man also auch auf dem Campingplatz größere Menschenansammlungen meidet, kann man dort einen schönen Urlaub verbringen. Und wenn das Wetter so gut mitspielt, ist das bis auf das Meer sogar ein guter Ersatz für Südfrankreich.

Angekommen auf dem Campingplatz:



Unterwegs mit den Fahrrädern am Rhein,



an der Staustufe Iffezheim,


beim Einkaufen auf dem Markt in Bühl,



nicht in unserem Ulm,


und zur Klosterkirche in Schwarzach (hier bei Interesse mehr dazu).


Mehr Bilder als beim Radeln sind bei unseren beiden Wanderungen im nahen Schwarzwald mit Blick über das Rheintal entstanden. Dazu demnächst mehr...