In der letzten Zeit fehlte mir einfach die Motivation, hier über unseren Alltag zu berichten. Ich hatte mir auch schon überlegt, diesen Blog ganz einzustellen, aber vielleicht gelingt es mir ja, künftig wenigsten monatlich eine kurzen Zusammenfassung des Monats für mich selber zu schreiben.
Dieses Jahr war bisher geprägt vom Bau eines Hauses durch unseren Sohn in der Nähe von Ulm, wo wir einen großen Teil der Baubetreuung übernommen haben. Inzwischen ist er eingezogen und ich freue mich sehr, ihn in der Region hier zu haben. Mehr werde ich hierzu nicht schreiben, es dient aber auch zur Erläuterung, warum wir dieses Jahr sonst wenig unternommen haben.
Samstag, 9. November 2024
Kurze Zusammenfassung - April bis Juli
Juni
Freitag, 26. August 2022
Juli
Diesen heißen und trockenen Sommer haben wir gut hinter uns gebracht. Damit ich später mal nachschauen kann, wie wir diese Tage verbracht haben, muss ich die vergangenen Wochen der Reihe nach hier nun doch mal dokumentieren.
Los ging es Anfang Juli mit dem 'Internationalen Donaufest' mit allen Ländern entlang der Donau, das normalerweise alle 2 Jahre stattfindet. Bedingt durch die Pandemie war es dieses Mal aber ein Abstand von 4 Jahren. Zu Veranstaltungen sind wir aber nicht gegangen, sondern haben uns auf die ganzen Stände entlang des Donauufers in Ulm und Neu-Ulm beschränkt.
Am Ulmer Schwörwochende fanden dann auch noch im Donaustadion die Deutschen Meisterschaften der Jugend statt. Das Wetter war an diesem Wochenende schön sonnig, aber zum Glück nicht zu heiß.
Den Samstag war ich als Kampfrichter an der Hochsprunganlage und am Sonntag an der Laufbahn eingeteilt.
Die Innenstadt war an diesem Schwörwochenende sehr voll, da durch das 9-Euro-Ticket zusätzlich viel Menschen aus dem Umland nach Ulm gekommen sind. Die Athleten hatten zum Teil Mühe rechtzeitig zum Wettkampf bis ins Stadion durchzukommen. Dafür gab es dann abends viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, neben Bewirtung auf zahlreichen Plätzen in der Stadt am Samstag Abend die Lichterserenade auf der Donau und das zu dieser Zeit stattfindende Volksfest (in anderen Regionen auch Kirmes genannt) in der Friedrichsau. In Ulm wurde also nach so vielen Monaten Pause wieder so richtig gefeiert, was dann laut Zeitung auch dazu führte, dass beim 'Nabada' am Schwörmontag (18.Juli) vor lauter Schlauchbooten von der Donau kaum mehr etwas zu sehen war. Wir haben aber, wie schon seit vielen Jahren, diesen Ulmer Festtag im häuslichen Garten gefeiert.
Mitte der Woche hat uns dann die Tochterfamilie auf ihrem Weg in den Urlaub besucht. Einen Nachmittag habe ich dann zusammen mit der Tochter und den beiden Enkeln in der Friedrichsau verbracht. Natürlich waren wir dann auch auf dem Voksfest.
So langsam wurde es immer trockener im Garten und der Rasen immer brauner. Wir gießen aber konsequent nur mit gesammeltem Regenwasser. Es blüht aber doch die eine oder andere Staude.
Sonntag, 1. März 2020
Februar - 2. Hälfte
Der Schnee war schnell wieder weg, heute z.B. schien wunderbar die Sonne bei einem Sonntagsspaziergang über den Kuhberg.
Von dort oben hatte man heute ein Sicht bis zu den Alpen, auch wenn sich das mit dem Smartphone nicht gut zeigen lässt. Man kann die Berge direkt am Horizont nur erahnen.
Letztes Wochenende war ich mal wieder in Sachen Leichtathletik (als Kampfrichter) unterwegs, in einer der Ulmer Messehallen, die im Winterhalbjahr für Sport genutzt wird, fanden die Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften statt. Die Halle ist so hoch, dass auch mit dem Stab gesprungen werden kann, was in normalen Turnhallen so nicht möglich ist.
Und natürlich beschäftigen uns im Moment auch die alles dominierenden Themen Coronavirus und die Situation an der griechisch-türkischen Grenze. Ich will hier aber keinen politischen Blog, sondern nur aus dem Alltag berichten. Auf jeden Fall muss man demnächst immer kurzfristig entscheiden, wohin man fährt, bzw. an welchen Veranstaltungen man teilnimmt. Dieser Virus wird unseren Alltag in nächster Zeit und vielleicht auch noch länger beeinflussen.
Dienstag, 20. August 2019
Wochenbericht 32 + 33 / 2019
| Einspringen beim Stabhochspringen |
Dieses Mal sind wir von der anderen Seite angereist, also nicht von der Quelle sondern von der Mündung der Rems in den Neckar aus. Zeitlich hat es nur für Remseck, Fellbach und Kernen gereicht, aber vielleicht besuchen wir im September die Region noch einmal, um uns auch das mittlere Stück des Remstals anzusehen. So weit ist das ja von Ulm aus nicht.
Hier nun ein paar Eindrücke aus dieser Region:
Ansonsten waren wir, soweit das Wetter mitgemacht hat, entweder mit dem Fahrrad unterwegs (ohne Bilder, da ich die Umgebung schon so oft gezeigt habe) oder im Garten beschäftigt. Von den großen Unwettern der letzten Tage wurden wir verschont, jedoch hat es immer wieder mal kurz geregnet, so dass wir nicht gießen mussten und sich der Rasen (eher Wiese) wieder ganz gut erholt hat.
Apropos Unwetter, morgen fahre ich mal wieder mit dem ICE zur Tochter nach Lippstadt und hoffe, dass die Bahn bis dahin alle Oberleitungen wieder repariert hat...
Sonntag, 4. August 2019
Wochenbericht 29+30+31 / 2019
Nachdem ich am 14. Juli vormittags meinen letzten Post geschrieben hatte, waren wir nachmittags trotz des nicht so guten Wetters wieder unterwegs. Mein Mann hatte in der Tageszeitung einen Bericht über eine Wandertour zum Bussen gelesen, die wir an diesem Sonntag in Angriff genommen haben. Der Bussen ist mit 767 Meter ein kleiner Berg, von dem man eine schöne Aussicht in die Umgebung hat, bei gutem Wetter auch bis in die Alpen. Es gibt dort oben auch eine Klosterkirche und es finden regelmäßig Wallfahrten statt. Unser Ziel war aber ganz oben die Burgruine. Man kann dort zwar auch mit dem Auto ein Stück hinauf fahren, aber wie gesagt, haben wir es mit einem etwa 10 km langen Rundweg verbunden und unser Auto in einem kleinen Ort namens Uigendorf geparkt.
Obwohl es in der Ferne Richtung Norden eindeutig geregnet hat, sind wir wieder trocken bis zu unserem Auto gekommen.
In der nächsten Woche war dann wie immer um diese Jahreszeit die Schwörwoche in Ulm mit der Lichterserenade am Samstag und dem Schwörmontag am 22. Juli (dieser Ulmer Festtag findet immer am vorletzten Montag im Juli statt). Da ich hierzu in den vergangenen Jahren schon geschrieben habe, heute nur ein paar Bilder vom Samstag Abend.
Zunächst fahren die Boote zum Startplatz, an dem die vielen Teelichter ins Wasser gesetzt werden.
Und dann schwimmen unendlich viele die Donau hinunter bis zum Wehr hinter der Friedrichsau.
Zwischendurch gibt es immer mal wieder ein Feuerwerk von einem Floss.
Am Freitag war es so heiß, dass die Sanitäter reichlich zu tun bekamen. Ich hatte das Glück, dass ich als Protokollführer am Hochsprung eingeteilt war und so unter einem Sonnenschirm im Stadion sitzen konnte. An so einem Tag hilft nur trinken, trinken, trinken...
und nasse Schwämme für die Athleten...
Der Aufwärmplatz und die Hammerwurfanlage außerhalb des Stadions:
Am Samstag zog dann mittags ein Unwetter über Ulm, so dass die Veranstaltung für 90 Minuten komplett unterbrochen werden musste. Auch hier hatten wir Glück, da ein Hochsprung am Vormittag und ein zweiter am Nachmittag angesetzt war und wir an der Anlage nicht nass wurden. Auch am Sonntag bin ich gut davon gekommen, denn ich war als Ersatzkampfrichter vorgesehen und konnte daheim warten. Morgens stand das Stadion nach einem Starkregenguss so unter Wasser, dass die Feuerwehr zum Abpumpen kommen musste. Ich wurde nicht benötigt, da trotz des Regens alle eingeplanten Kampfrichter rechtzeitig da waren. In 2 Wochen ist dann noch einmal ein Wettkampf im Stadion, zu dem ich mich wieder eingetragen habe, dann ist diese Sommersaison für mich abgehakt.
Von der letzten Woche nun, gibt es nicht viel zu erzählen. Doch, letzten Dienstag stand morgens um halb acht die Feuerwehr vor unserer Einfahrt. Mein Mann ging hinaus, um zu sehen, was da los ist. Im Giebel gegenüber hatte sich ein Vogel verhangen. Die Dachwohnung dort ist an Studenten vermietet und ein Bewohner hatte die Feuerwehr verständigt, die dann auch schließlich den Vogel von seinem Missgeschick befreit hat.
Sonntag, 17. Februar 2019
Wochenbericht 05+06+07 / 2019
Zunächst haben auch wir hier in Ulm etwas von dem Schneefallgebiet im Januar abbekommen, auch wenn es natürlich lange nicht so viel Schnee war wie in den Bergen. Aber immerhin war es so viel, dass der Gatte auch in der Umgebung zum Langlaufen gehen und wir Winterspaziergänge machen konnten.
| Endschleife beim Schulzentrum oben auf dem Kuhberg |
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Am Mittwoch bin ich dann wieder nach Hause gefahren. Dabei gab es direkt am Bahnhof in Lippstadt ein unschönes Ereignis.
Genau als ich die Treppe zum Bahnsteig zu Gleis 2 hoch ging, hörte ich eine Bahn laut hupen und bremsen und sah oben dann, dass eine Person im Kiesbett zwischen Gleis 1 und 2 lag. Die ersten waren schon unterwegs zu der Stelle, konnten aber nicht hinunter, da in diesem Moment der regionale Gegenzug auf Gleis 2 in den Bahnhof einfuhr, wo aber ein geplanter Halt war. Die junge Frau ist dann zum Glück wieder aufgestanden und langsam hinten um die stehende Bahn zum Bahnsteig von Gleis 1 gegangen. Mitwartende haben sofort Krankenwagen und Polizei angerufen, die auch sehr schnell vor Ort waren. Sie haben mir dann auch erzählt, dass die Bahn die junge Frau trotz Vollbremsung noch an der Schulter erwischt hat. Ich konnte noch sehen, dass das Unfallopfer zum Krankenwagen geführt wurde, aber klar war auch, dass Gleis 1 nun länger für die polizeiliche Aufnahme gesperrt bleibt. Das war alles ein ganz schön großer Schreck. Mein ICE muss direkt außerhalb des Bahnhofs bereits gewartet haben, denn er kam schnell, nachdem an unserem Gleis die Regionalbahn weiterfuhr und ein verspäteter IC in Gegenrichtung durch war. Du sitzt dann kurz darauf im Zug und musst das Gesehene erst einmal verarbeiten und überlegst natürlich, was die junge Frau da auf den Gleisen wollte...
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In der Halle kann sogar Stabhoch gesprungen werden. Die letzte Disziplin beim Mehrkampf ist dann bei
den weiblichen Teilnehmern der 800-m-Lauf.
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Heute Abend bin ich ziemlich müde...
Samstag, 12. Januar 2019
Wochenbericht 01 + 02 / 2019
Ehe es mit dem Schnee und dann verschneiten Straßen los ging, haben wir uns zur Entspannung noch einen Besuch im Thermalbad in Bad Buchau gegönnt.
Vom großen Schnee wurden wir aber bisher verschont, wir bekamen hier ab und zu eine kleine Ladung ab, mit steigenden Temperaturen verschwand die weiße Pracht bisher immer wieder nach nur wenigen Tagen. Und wenn ich die Fernsehbilder aus den bayerischen und österreichischen Alpen und auch aus dem Voralpenland so sehe, bin ich darüber eigentlich froh, auch wenn Schnee bei geringen Minusgraden und dann Sonne schon schön wäre.
Nach dem 6. Januar wird hier die Weihnachtdekoration wieder aufgeräumt und der nadelnde Christbaum durch das Fenster in den Vorgarten geworfen. Abgeholt werden die Bäume in unserem Bezirk nächsten Dienstag. Damit ist nun die Weihnachtszeit auch wieder Geschichte.
Beim aktuellen Wetter waren wir die letzten Tage lediglich zum Auffüllen der Lebensmittelvorräte mit dem Auto unterwegs und mein regelmäßiges Sportprogramm bei Mrs.Sporty (Achtung Werbung!) (fußläufig zu erreichen) habe ich nun auch wieder aufgenommen. Mein Knie macht das endlich wieder mit.
Heute nun hatte ich wieder mal einen Einsatz als Leichtathletikkampfrichter, wie immer an der Hochsprunganlage und zum Glück vorsorglich mit Kniebandage. Nach einem langen Tag auf den Beinen konnte ich mir zum Schluss noch das spannende Kugelstoßen der Ulmer Mehrkämpfer ansehen, sie gehören mit zu den besten Mehrkämpfern in Deutschland.
Insgesamt gesehen, sind die ersten beiden Wochen des Jahres also eher ruhig verlaufen.
Sonntag, 17. Juni 2018
KW 23+24 / 2018
Da überall gerade reichlich Erdbeeren verkauft werden, schwelgen wir wie jedes Jahr um diese Zeit in Erbeerkuchen.
Ab Mitte der Woche zogen dann die Unwetter auch über uns hinweg, einmal hat es auch hier gehagelt. Ich hatte schon Bedenken wegen des Wochenendes, denn
das ganze Wochenende habe ich im Donaustadion verbracht. An diesen beiden Tage fanden die baden-württembergischen Meisterschaften der Aktiven und U18 statt, die aber gut über die Bühne gegangen sind. Nur am Sonntag mussten wir für eine halbe Stunde unterbrechen, da sich ein Gewitter über uns auslud. Wenn es blitzt und donnert ist es am besten, wenn alle den Innenraum des Stadions verlassen und sich unterstellen.
Und die Digitalisierung schreitet auch hier voran, zum ersten Mal gab es die Möglichkeit, die Ergebnisse nach Ende einer Disziplin direkt auf das Smartphone zu laden.
Die KW 24 begann dann am Montag mit einem heftigen Unwetter am späten Nachmittag. Es hat gar nicht so lange gedauert, aber wir sind nicht ganz ohne Schaden davon gekommen. Unser Wohnwagen steht im Winter unten im großen Garten auf einem befestigten Abstellplatz, im Sommer aber im Carport neben dem Haus, damit wir ihn nicht jedesmal hochziehen müssen, wenn wir wegfahren wollen. Nachdem das Unwetter vorbei war, mussten wir feststellen, dass der Wohnwagen nicht mehr im Carport stand. Eine heftige Windböe muss ihn in den Garten hinunter geschoben haben, denn da stand er nun. Da nur 3 von 4 Stützen heruntergelassen waren, wurde er schräg hinunter geblasen, was unser Glück war, denn auf dem Abstellplatz unten steht gerade unser Lastenanhänger, an dem er dadurch gerade so vorbei gekommen ist. Der Wohnwagen hat aber links hinten noch einen Pfosten touchiert, so dass nun die Leiste für das Vorzelt bzw. für unser Sonnendach verbogen ist. Direkt wieder anhängen war mit dem Auto aus Platzgründen nicht möglich, der Wohnwagen musste zunächst noch ein Stück in die Wiese geschoben werden, dann konnten wir ihn wieder hochziehen. Insgesamt haben wir da wirklich noch Glück gehabt, es hätte viel mehr kaputt sein können.
Diese 'Bremsspur' hat eine Stütze des Wohnwagens unten in der Wiese hinterlassen. Optisch ist also soweit am Wohnwagen alles ok, ich finde es aber trotzdem praktisch, dass der Mann nächste Woche sowieso zum TÜV muss. Falls doch noch etwas nicht ganz in Ordnung ist, werden die das dort hoffentlich feststellen und ich muss mir vor der nächsten Urlaubsfahrt keine Gedanken machen...
Am Montagabend kam dann auch noch ein 'Notruf' von unserer Kampfrichterchefin. Am Dienstag war das Kreisfinale für den Bereich Leichtathletik von 'Jugend trainiert für Olympia' und sie hatte so viele kurzfristige Absagen bekommen, dass dieser Wettkampf der Schulen gefährdet war. Also war ich dann ungeplant am Dienstag Vormittag schon wieder im Donaustadion. Helfen können da ja nur Rentner (wie ich) oder Mütter, die an diesem Tag nicht zur Arbeit gehen. Auch diese Veranstaltung haben wir über die Bühne bekommen.
Am Mittwoch waren wir noch auf der Beerdigung einer 96-jährigen Nachbarin, der Rest der Woche ist dann eher ruhig verlaufen.
Inzwischen rollt ja wieder einmal der Fußball, schauen wir mal, wie sich unsere Jungs nachher schlagen.



















