Montag, 30. April 2018

Rost #49


Beinahe hätte ich heute den Monatsletzten verpasst und eigentlich habe ich auch keine passenden Bilder mehr. Also habe ich schnell noch eine Runde durch den Garten gedreht und nach einem Motiv für Frau Tonari' gesucht. Eigentlich gibt es bei uns immer irgendwo etwas Rost zu entdecken und an der Eingangstüre zu unserer alten Gartenhütte bin ich fündig geworden.




Ich denke, wir werden nicht mehr erleben, dass diese alten Beschläge durchrosten. Neuere sähen vermutlich bereits schlimmer aus...

Sonntag, 29. April 2018

KW 16 +17 / 2018

Aus Kalenderwoche 16 gibt es nicht viel zu erzählen, denn die meiste Zeit war ich mit Fenster putzen und Vorhänge waschen beschäftigt.




Beim Schweden habe ich neue Sofakissenfüllungen und Stoff für die Hüllen besorgt und mich an die Nähmaschine gesetzt.













Das Wochenende habe ich dann im Donaustadion und überwiegend an der Hochsprunganlage  verbracht. Zum Glück hatte ich mich gut eingecremt, denn mehrere Stunden in der prallen Sonne ist schon recht anstrengend. Aber die ganze Veranstaltung (Regionale Mehrkampfmeisterschaften der 12 bis 15-Jährigen) ist gut über die Bühne gegangen und bei diesem herrlichen Wetter gab es auch viele gute Ergebnisse.


Am Sonntag Nachmittag war dann alles und alle geschafft...

Gleich am Montag hatte ich dann den nächsten Zahnarzttermin und bin froh, dass nun diese Paradonditisbehandlung bis auf eine Nachkontrolle erledigt ist, denn diese Reinigung der tiefen Zahnfleischtaschen ist trotz der örtlichen Betäubung nicht besonders angenehm.

Am Dienstag war ich dann noch bei der routinemäßigen Mammographie, was auch nicht zu meinen Lieblingsuntersuchungen gehört.

Am Mittwoch ging es dann per Bahn nach Lippstadt zu den Enkeln und der Opa war dieses Mal auch mal wieder dabei. Sowohl über die Hin- als auch die Rückfahrt am Samstag könnte ich mich länger auslassen, aber geärgert haben wir uns schon genug. Nur so viel: Bei beiden Fahrten wurde die Zugbindung aufgehoben, da nichts wie gebucht abgelaufen ist...

Leider war der kleine kleine Enkel krank, wir konnten aber am Freitag einen schönen Tag mit dem großen kleinen Enkel in Münster im Zoo verbringen.



Sonntag, 22. April 2018

Das T in die neue Woche am 22. April


Natürlich habe ich für Nova auch den Eingang zur Basilika in Gößweinstein mitgebracht.


Und hinter der Basilika ist die alte Klosterkirche mit einer vergitterten Nische, die ebenfalls wie ein Eingang aussieht.


Daneben steht eine der alten Stahlglocken, die in der Zeit von 1947 bis 1998 die Bronzeglocken der Basilika ersetzt haben. Diese mussten nämlich im Kriegsjahr 1941 zur Herstellung von Waffen abgeliefert werden. Inzwischen läuten wieder Bronzeglocken.


Montag, 16. April 2018

Frühling!

Nun blüht es auch hier bei uns und die Rosen treiben aus. Auch wenn heute (noch) keine Sonne scheint, die aktuellen Temperaturen und der Regen der Nacht haben dafür gesorgt, dass sich die Blüten nun nicht mehr aufhalten lassen. Auch der kleine Pflaumenbaum öffnet nun seine Knospen und so wie die aktuelle Wetterlage ist, werden diese Blüten dieses Jahr nicht erfrieren. Wir können also auf Pflaumennachschub hoffen.


Sonntag, 15. April 2018

Das T in die neue Woche am 15. April


Noch einmal aus dem fränkischen Forchheim stammt heute das T für Nova. Direkt am Eingang in die Fußgängerzone befindet sich dieses Objekt.


Nachdem meine Mitreisenden mir keine Zeit vor Ort ließen, konnte ich erst wieder daheim mich genauer über dieses Tor informieren.

Dieses Tor heißt 'Porta Vorchheimensis' und wurde von einem Künstler namens Harro Frey gestaltet. Es stellt in 12 Bildern die Geschichte Forchheims dar und war ein Geschenk zur Eröffnung der Fußgängerzone. Wie gut, dass man sich auch nachträglich noch im Internet informieren kann...

Heute Nachmittag waren wir mit den Fahrrädern an der Iller und sind von der Mündung ein paar Kilometer flussaufwärts geradelt.

Unterwegs an der Iller
Die breite Iller mündet in die schmale Donau




Samstag, 14. April 2018

erster Radausflug

Eine unserer ersten Radtouren im Frühjahr geht die Blau entlang Richtung Blaubeuren. Auf dem letzten Teilstück zwischen Gerhausen und Blaubeuren liegt das Naturfreundehaus, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben, auch wenn es heute nicht öffentlich bewirtschaftet war. Dies war schon eines unserer liebsten Ziele als die Kinder noch klein waren. Zuerst hatten wir sie im Kindersitz auf unseren Rädern dabei, später sind sie dann selber mitgefahren.

Von hier aus hat man einen schönen Blick hinüber zum Rusenschloss, das im Moment renoviert wird und die Felsen darunter daher zum Klettern gesperrt sind.


Dieses herrliche Wetter soll auch nächste Woche noch anhalten. Wir sind scheinbar hier im Süden gerade etwas bevorzugt, wenn ich mir die Berichte über die heftigen Gewitter in anderen Regionen so anschaue.

Freitag, 13. April 2018

KW 14+15 / 2018 und Osterbrunnen

Nach den Osterfeiertagen haben wir die Wetterlage im Auge behalten und dann entschieden, unseren schon länger geplanten Ausflug in die Fränkische Schweiz auf das folgende Wochenende zu verschieben. Die Tage bis dahin haben wir mit Gartenarbeit genutzt. Wenn es zu regnerisch war, habe ich mich nach der üblichen Hausarbeit an die Nähmaschine gesetzt und ein paar neue Shirts für die Enkelkinder genäht.

Am Freitag ging es dann zusammen mit einem befreundeten Paar mit dem Auto in die Fränkische Schweiz.

Als Standort zum Übernachten haben wir uns den zentral gelegenen Ort Gößweinstein ausgesucht. Diese Marktgemeinde hat überraschend viel zu bieten, wie z.B. eine große Basilika, die von Balthasar Neumann erbaut wurde und heute noch als Wallfahrtsort dient.


Direkt neben der Basilika befindet sich auch ein altes Kloster und direkt der erste Osterbrunnen.



Für mich überraschend war, wie landschaftlich schön diese Gegend ist. Die Täler sind oft recht schmal mit recht steilen, zum Teil dicht bebauten Hängen und vielen Felsen und immer wieder gibt es hoch oben auch alte Burgen. Es waren an diesem sonnigen Wochenende nicht nur Osterbrunnenbetrachter wie wir, sondern auch etliche Kletterer unterwegs.


Aber wir waren ja (dieses Mal) nicht zum Wandern hier, sondern um die Tradition der Osterbrunnen zu bewundern. Wir haben uns also ins Auto gesetzt und uns am Samstag und Sonntag Vormittag die Brunnen in der Umgebung angeschaut. Nahezu jeder Ort und sei er noch so klein, pflegt hier diese alte Tradition. Die Brunnen werden als Dankbarkeit für sauberes Trinkwasser in der Osterzeit geschmückt, oft mit Eiern, die durch die Dorfgemeinschaften oder von Schulklassen liebevoll bemalt wurden. In manche diese Ortschaften wäre wir sonst nie gekommen.

Wir waren also in Waischenfeld, Aufseß, Heiligenstadt, Zoggendorf, Teuchatz, Buttenheim, Ebermannstadt, Gasseldorf, Muggendorf, Engelhardsberg, Bieberbach, Egloffstein und zum Schluss in Forchheim.

Ich habe zunächst mal ein paar Bilder von den kleinen Brunnen herausgesucht, Kunststoffeier findet man selten. Besonders ist auch die uralte Tradition, die Brunnen mit bunten Bändern an Bäumchen zu schmücken, die so schön bemalten Eier kamen später dazu.


Die größten Brunnen gab es in Heiligenstadt...


und natürlich in Bieberbach, wo es der Brunnen sogar mal in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.


So, nun ist es genug mit Ostern und Osterbrunnen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir auch einmal zu einer anderen Jahreszeit die Fränkische Schweiz besuchen werden. Es ist einfach eine schöne Landschaft, die auch sonst einiges zu bieten hat und gut essen kann man dort auch...

Von der aktuellen Woche gibt es nicht so viel Schönes zu berichten, Teil 1 der Paradonditisbehandlung (zunächst im Oberkiefer) habe ich hinter mich gebracht, was allein schon wegen der Spritzerei nicht so angenehm war. Weiter geht es erst übernächste Woche,  da mein Zahnarzt die nächsten Tage nicht da ist. Und dummerweise musste ich auch noch zum Orthopäden, da ich eine Blockade unten im Rücken hatte. Er konnte mir aber gut helfen, so dass jetzt wieder alles in Ordnung ist.

Sonntag, 8. April 2018

Das T in die neue Woche am 08. April


Direkt von heute stammt das T für Nova.

Auf unserer Heimfahrt haben wir noch einen Stopp im fränkischen Forchheim eingelegt. Von dort kommt diese Aufnahme des 'Nürnberger Tors'.



Mehr von unserem Osterbrunnen-Besichtigungswochenende in der Fränkischen Schweiz demnächst...  (Ich habe endlich auch mal wieder Tore und Türen gesammelt)

Montag, 2. April 2018

Ostermontag

Was war das für ein herrliches Wetter heute. Wie viele andere mussten wir ins Freie. Allerdings haben wir uns kein klassisches Ausflugsziel ausgesucht, sondern ein Naturreservat im Donaumoos bei Leipheim. Auch wenn es im Moment dort noch keine Vögel und keine seltenen Pflanzen zu sehen gibt, ist dieser 4,2 km lange Rundweg auch um diese Jahreszeit sehenswert.

Copyright Karte Vermessungsamt Stadt Ulm; ARGE Donaumoos











Los geht es bei der Straußenfarm, wo man auch das Auto abstellen kann.






Man darf die Wege nicht verlassen, an einigen Stellen ist sogar ein Zaun angebracht. Diese eingezäunten Bereiche bleiben sich selbst überlassen, es werden nur Bäume und Äste, die auf den Rundweg fallen, abgesägt.


Am Wegesrand wurden Info-Tafeln aufgestellt, die die Besonderheiten dieses Moorgebiets erklären.


Auf der Webseite der ARGE-Donaumoos kann man hierzu lesen:

Natur-Erlebnisweg Leipheimer Moos mit Bohlenweg

Das Leipheimer Moos ist eine großartige Landschaft und die Heimat seltener Tiere und Pflanzen wie Bekassine und Blaukehlchen, Wollgras und Sumpfstendelwurz. Für unsere Vorfahren war es der Schauplatz mühseliger Arbeit. Sicher ist: Dieses Niedermoor steckt voller Eindrücke und Geschichten. Erfahren Sie mehr dazu auf dem Spaziergang zum Bohlenweg oder auf einer Führung. Die Infotafeln entlang des Weges erzählen Ihnen von Flora und Fauna, den landwirtschaftlichen Anbau-Kulturen, vom sensiblen Gleichgewicht des Mooses und von Maßnahmen, wie es erhalten werden kann.

Über diesen Bohlenweg sind wir natürlich auch gegangen.


Ein paar Weidetiere, die mit dem feuchten Untergrund zurecht kommen, haben wir auch gesehen.



Besonders fleißig sind hier gerade die Maulwürfe.



Und wie überall hier in der Gegend, sieht man in der Ferne den aktiven Kühlturm des Atomkraftwerks von Gundremmingen. Ein Reaktor wurde ja inzwischen abgeschaltet, der andere Block läuft noch bis Ende 2021 weiter. Und dann bleibt der Region noch das Zwischenlager direkt neben dem Reaktor mit den ganzen abgebrannten Brennelementen, wer weiß wie lange...