Freitag, 31. August 2018

KW 35 / 2018


Wir haben nun auch einmal etwas 'Unwetter' abbekommen. Am späten Mittwoch Nachmittag lag unser Stadtteil genau in dem kleinen Streifen, der zusätzlich von Hagel erwischt wurde. Blitz und Donner zogen etwas nördlicher vorbei, aber Hagel und Starkregen nicht. Auch wenn die Hagelkörner 'nur' so 2 bis 4 cm groß waren, der heftige Wind hat dazu geführt, dass viel Blätter herunter geschlagen wurden, die dann zusammen mit den Eiskörnern den Abfluss  in der  Kanalisation erschwert haben.

Zuviel für den Ablauf auf der Straße
vor der Haustüre



Alles, was noch blüht wurde platt gemacht. Ich bin gespannt, ob sich z.B. die Geranien noch einmal erholen und neue Knospen bilden. Die Petunien in einem Pflanztrog sind zusätzlich durch diese 'Eiswürfel' auch noch erfroren.

Das waren Petunien
Trotzdem hatten wir noch Glück, denn im Gegensatz zu einigen Nachbarn hatten wir kein Wasser im Keller. Der Gatte hat auch ein paar kleinere Dellen auf dem Auto entdeckt, die wir, wie vermutliche viele anderen auch, nun der Versicherung gemeldet haben. Wenigstens hat es endlich mal so viel geregnet, dass sich die Natur ein bisschen erholen kann.

Ansonsten habe ich meine Arzttermine für die ambulante Kniespiegelung nächste Woche 'abgearbeitet', beim Hausarzt Blutbild und EKG samt auszufüllender Formulare und das Vorgespräch beim Anästhesisten. 




Diese Dinger stehen jetzt auch bereit und da ich damit bisher keine Erfahrung besitze, habe ich schon mal ein bisschen geübt. Wir haben hier im Haus nämlich so einige Treppenstufen.

Ich werde berichten...

Samstag, 25. August 2018

KW 33 + 34 / 2018

Bedingt durch mein Knie und die große Hitze, verbringe ich die meiste Zeit im Haus und beschäftige mich gerade mit der Anpassung eines Hosenschnittmusters. (Ich habe einfach zu wenig sommerliche Hosen) Der Garten macht gerade sowieso nicht so viel Spaß, da alles so trocken ist. Trotzdem gibt es Pflanzen, die nicht gegossen werden müssen und trotzdem blühen.


Der kleinste Enkel wurde in Kalenderwoche 33 nun 1 Jahr alt. Gefeiert haben wir diesen Geburtstag letztes Wochenende mit beiden Großelternpaaren und den beiden Onkeln. Ich war also schon wieder in Lippstadt, aber dieses Mal wurde ich im Auto chauffiert. Da der Sohn dabei war, konnten sich meine beiden Männer beim Fahren abwechseln und trotz des Ferienende in einigen Bundesländern und in den Niederlanden kamen wir ohne Stau am Samstag hin und am Sonntag wieder zurück.

Gleich am Montag früh habe ich dann beim Orthopäden angerufen und für Dienstag  tatsächlich einen Termin bekommen. Der Befund ist nicht so toll, da ich offenbar eine Riss im Außenmeniskus habe. Wann das passiert ist, weiß ich nicht. Ich bin in den letzten beiden Jahren 2x auf dieses Knie gefallen, zuletzt im letzten Winter, aber eigentlich immer ohne Folgeprobleme. Aber es gibt ja auch degenerative Risse, was vermutlich dem Alterungsprozess geschuldet ist.

Gestern musste ich mich daher in einer Spezialklinik drüben in Neu-Ulm für eine Zweitmeinung vorstellen. In der Ferienzeit ist es scheinbar einfacher, auch als Kassenpatient relativ schnell einen Termin zu bekommen. Und wie befürchtet ist nun eine ambulante Arthroskopie zur Resektion und Glättung des Meniskus nötig. Ich habe dann gleich den nächstmöglichen freien Termin am 05. September vereinbart, um das Ganze schnellstmöglich hinter mich zu bringen. Ich übe dann schon mal das Gehen mit Krücken...

Berichten kann ich noch von einem Ausflug zusammen mit Freunden zur Landesgartenschau nach Würzburg. Wenn ich mir die Mühe gemacht hätte, mich vorher im Internet genauer über diese Gartenschau zu informieren,  hätten wir vermutlich auf diesen Besuch verzichtet, was vermutlich auch für mein Knie besser gewesen wäre. Der Eintritt ist für das, was dort geboten wird, unverschämt und es ist ziemlich deutlich, dass hier die Infrastruktur für ein Neubaugebiet mit Hilfe von Landeszuschüssen geschaffen wurde.


Das Gelände ist ein ehemaliges Militärgelände der Amis mit einer Landebahn in der Mitte, aus der nun eine riesige Wiese mit ein paar wenigen Blumenbeeten geworden ist.



Die alten Gebäude wurden für die Gartenschau etwas aufgemöbelt und sind nun z.B. eine Blumenhalle

'Kunst' in und um die Blumenhalle

oder beherbergen eine Gastronomie.



Ein Teil der kleinen angelegten Mustergärten wurde vermutlich auf Grund der aktuellen Wettersituation überhaupt nicht mehr gepflegt.

Direkt bei den Ein- und Ausgängen gab es aber auch ein paar hübsche, gut gewässerte Blumenbeete, um diese Jahreszeit natürlich mit Dahlien und viel Gräsern.



Sonntag, 12. August 2018

KW 31 + 32 / 2018

Gleich zu Beginn der letzten Woche war ich dann doch beim Orthopäden, der mich nach einer Untersuchung und einer Röntgenaufnahme vom Knie mit einer Überweisung zum MRT geschickt hat. Sein Verdacht ist ein Defekt des Innenminiskus oder des Knorpels. Falls sich das bestätigt, käme ich um einen operativen Eingriff nicht herum. Es wird also spannend...

Bei der Hitze in dieser Woche konnte man sowieso nicht viel unternehmen, also wurde das Knie geschont, das aber die meisten Probleme beim Treppengehen macht. Sonst geht es ganz gut, wenn auch alles etwas langsamer.

Am Samstag bin ich dann wie geplant zur Tochterfamilie nach Lippstadt gefahren und das Bahnfahren  ist ja bei dieser Wetterlage nicht ohne Überraschungen. Nachdem mein Zug in München schon 10 Minuten später losgefahren war (Meldung: verspätete Bereitstellung des Zuges) und mir klar war, dass das Umsteigen bei vorgesehenen 4 Minuten in Mannheim nicht klappen wird, habe ich nach Alternativen gesucht und festgestellt, dass die Strecke über Köln und Hamm besser ist als über Frankfurt und Kassel, da man von Hamm nach Lippstadt 2x in der Stunde kommt, von Kassel aber nur 1x die Stunde. Also habe ich schnell daheim noch meinen Sitzplatz entsprechend umgebucht und mir dann am Bahnhof die Zugbindung für meine Fahrkarte aufheben lassen.

Das war genau richtig, denn in Mannheim hatten wir 15 Minuten und in Köln bereits 30 Minuten Verspätung. Das Umsteigen in Köln und dann in Hamm hat dann dank der vorgesehenen Zeitpuffer genau gepasst (rennen mit kaputtem Knie und Koffer wäre nicht möglich gewesen) und so bin ich nur 20 Minuten später als ursprünglich geplant in Lippstadt angekommen. 

Die Tage in Lippstadt waren wieder schön aber recht heiß und wir waren mit den Kindern daher wenig unterwegs. Einmal sind wir gleich vormittags zum Albersee  gefahren und und zum Mittagschlaf wieder nach Hause.


Letzten Donnerstag ging es dann wieder zurück nach Ulm. Und als ob ich geahnt hätte, dass von Westen Unwetter herangezogen kommen, hatte ich die Strecke über Kassel, Würzburg und Augsburg gebucht  und kam gut und pünktlich nach Hause, während in Frankfurt sogar der Flughafen kurzfristig geschlossen werden musste. Allerdings muss man bei der Bahn bei Temperaturen über 30 Grad zur Zeit davon ausgehen, dass mindestens ein Wagen je ICE verschlossen bleibt und daher die Züge  rappelvoll sind. Entweder versagen da vereinzelt die Klimaanlagen oder es ist eine Maßnahme, um die Stromversorgung für die restlichen Wagen sicher zu stellen.  Ich habe das sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt so erlebt.

Wieder daheim, habe ich einfach mal beim Radiologen angerufen und gefragt, ob nicht doch noch ein MRT-Termin vor dem 23. August möglich ist. (Ich bin nämlich gesetzlich versichert und nicht privat) Und siehe da, für den Freitag Nachmittag hatte jemand abgesagt und so konnte ich direkt kommen. Jetzt liegt also die  CD hier und ich muss nur noch warten, dass der Orthopäde aus dem Urlaub (noch eine Woche) zurück ist. Ich hoffe, dass ich dann den vereinbarten Termin ebenfalls noch vorverlegen kann. Ich will endlich wissen, was mit meinem Knie los ist...

Mittwoch, 1. August 2018

Top


Diesen Sommer wollte ich eigentlich nichts mehr für mich nähen, aber als ich dann in der Fashion Style vom Juli dieses






Top sah, wusste ich, dass ich bei diesem heißen Wetter unbedingt noch ein ärmelloses Oberteil brauche.  Eigentlich hatte ich auch keinen geeigneten gemusterten Jerseystoff mehr im Regal, sondern nur noch einfarbige, aber unter den Enkelstoffen fand ich noch diesen blauen mit kleinen Blümchen bedruckten, den der 2-jährige wegen der Farbe mit ausgesucht hatte. Ich finde für ihn sicher auf dem Stoffmarkt im Herbst einen anderen blauen Stoff.







Das Top war schnell genäht, auch wenn ich wie immer auf die vorgesehene Taillierung verzichten musste und den Schnitt begradigt habe. Da ich einen Baumwolljersey vernäht habe und keine Wurstpelle wollte, habe ich sowieso gleich eine Nummer größer als üblich abgepaust. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass mir Schnitte, die es sowohl als Oberteil als auch als Kleid in der Zeitschrift gibt, in der Regel viel zu eng sind. Aber bei diesem simplen Schnitt war die Anpassung ja recht einfach.







Die Rückansicht sieht gerade etwas knittrig aus, da ich kurz zuvor bei der Verarbeitung von geernteten Pflaumen eine Schürze umgebunden hatte. Das ist mir natürlich erst hinterher bei der Sichtung der Bilder aufgefallen.



Mit dem neuen Oberteil bin ich recht zufrieden und trage es bei dieser Wetterlage gerne.



Ich verlinke mein Top heute beim Me-Made-Mittwoch und morgen zusätzlich auch mal am Donnerstag bei den  Linkparties, die nun RUMS ersetzen, auch wenn mir die Philosophie vom Me-Made-Mittwoch, ganz auf kommerzielle Werbung zu verzichten, besser gefällt.



Verlinkt bei:

Me-Made-Mittwoch

Sew La La

Du für Dich am Donnerstag

Sonntag, 29. Juli 2018

KW 28 + 29 + 30 / 2018

Nun wird es aber mal wieder Zeit, dass ich mich hier auf meinem Blog melde. Irgendwie fehlt mir gerade die Zeit (und auch die Lust), hier ein paar Zeilen zu schreiben.

In KW 28 lief noch das Donaufest, darüber habe ich ja bereits im letzten Post geschrieben. Die restliche Woche war ich dann mit der Vorbereitung für den Besuch der Tochterfamilie beschäftigt. Wir haben auf dem Dachboden noch viele Spielsachen, die wir damals aufgehoben haben. Da wir zum Teil selber nicht mehr  wissen, was dort oben noch verstaut ist, mussten wir sichten, was wir für die Enkel schon verwenden können.

Also habe ich mal 'neutrale' Legosteine (also wo nicht nach Plan gebaut wird) bis auf die ganz kleinen herausgepickt und gewaschen, sowie ein paar Playmobil Fahrzeuge und kleine Gummi-/Kunststofftiere. Zusammen mit alten Pixiebüchlein, Würfelspielen ab 3  und den Spielsachen für draußen waren wir dann gut gerüstet. Speziell für das Krabbelkind hat die Tochter dann noch einen kleinen Rucksack mit Spielzeug mitgebracht.


Ist das jetzt Werbung? Die Spielsachen stammen alle noch von unseren Kindern aus den 80ern des letzten Jahrhunderts...

Für eine Woche (KW 29) kam dann die Tochterfamilie zu Besuch, wobei der Schwiegersohn die Woche über aber nicht hier bleiben konnte, da er arbeiten musste.

Mit einem demnächst 3-Jährigen und einem Krabbelkind mit 11 Monaten kommt Leben ins Haus, aber sie machen viel Freude.

Das Wetter war gut, so dass wir auch immer wieder im Garten oder in der Stadt unterwegs waren.


Sandeln macht Spaß, aber auch Straßenbahn und Karussell fahren. In der Woche vor dem Ulmer Schwörmontag gibt es traditionell das 'Volksfest' mit vielen Fahrgeschäften in der Friedrichsau.

Als die Tochterfamilie wieder abgereist war, war zunächst alles wieder aufräumen angesagt und außerdem waren die ersten Pflaumen reif.


In KW30 waren dann ein paar Termine nachzuholen (Friseur, Hausarzt) und gleich am Montag fand ja wie jedes Jahr unser privater Schwörmontag statt. Über diesen Ulmer Stadtfeiertag habe ich ja in den letzten Jahren immer wieder mal berichtet, daher erspare ich es mir dieses Mal.
Störend ist gerade, dass mein rechtes Knie Beschwerden macht und ich vermutlich in der kommenden Woche um einen Besuch beim Orthopäden nicht herum komme. Treppen gehen ist gerade besonders blöd und im Haushalt bleibt daher viel liegen. Es hat mich aber nicht daran gehindert, gestern den Geburtstag einer Freundin mit zu feiern und auch weitere Pflaumen zu verarbeiten.


Mittwoch, 11. Juli 2018

Internationales Donaufest

Wie am Wochenende bereits angekündigt, waren wir gestern gegen Abend noch einmal auf dem Donaufest an der Donau. Zunächst haben wir uns die Stände auf der Ulmer Seite angesehen. Es gibt viel Kunstgewerbe und viel deftige Balkanküche im Angebot und auf der Ulmer Seite der Donau sind es insgesamt mehr Verkaufsstände als auf der Neu-Ulmer Seite, wie der Blick von der Stadtmauer zeigt.


Wir haben uns dann aber entschieden, auf der Neu-Ulmer etwas zu essen, also ging es die Stadtmauer entlang


über die Donaubrücke


hinüber auf die bayerische Seite.

Nachdem wir gegessen hatten, gibt es zusätzlich zum Fußweg weitere Möglichkeiten zurück auf die Ulmer Seite zu kommen,

entweder mit einer Zille


oder mit der Solarfähre, für die wir uns dann doch entschieden haben.

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Wir haben uns noch ein kühles Bier gegönnt und waren dann mit Bus und Straßenbahn genau zur 2. Halbzeit des Fußballspiels wieder daheim. Auf Bilder an den einzelnen Ständen habe ich bewusst verzichtet, da viele Menschen unterwegs waren und mir nicht so klar ist, was nun wegen der Datenschutzverordnung noch möglich ist, ohne Erlaubnis zu zeigen.

Daher noch eine Aufnahme von einem der vielen Blauarme, die hier in die Donau münden.


Sonntag, 8. Juli 2018

Das T in die neue Woche am 8.Juli


Für Nova habe ich aus Ostwestfalen mal wieder ein Tor mitgebracht.


Hier geht es in den Kurpark von Bad Waldliesborn (genannt Walibo), einem Ortsteil von Lippstadt. Bei diesen hohen Temperaturen ist es dort dank der vielen hohe Bäume ideal für eine Runde mit dem Kinderwagen, wenn der kleine Enkel schlafen soll.


Im Kurpark gab es früher einmal eine Bahn, Reste der Gleise liegen noch im Boden. Heute gibt es ein Kurbähnchen auf Rädern, das hier am 'Bahnhof' der Therme hält und ein Runde durch den Ort fährt.


Da dieses Bähnchen nicht so häufig fährt, habe ich es aber nicht aufnehmen können.

Samstag, 7. Juli 2018

KW 26 +27 / 2018

Am Sonntag Morgen ging es mit dem Wohnwagen los Richtung NRW in die Nähe der Tochterfamilie an die Lippstädter Seenplatte, wo es direkt neben dem Strandbad am Albersee einen recht ordentlichen Campingplatz gibt.

Am Albersee




Vormittags waren wir mit den Fahrrädern unterwegs und nachmittags waren die Enkel an der Reihe.









Da die Tochter und ihr Mann am Samstag auf eine Hochzeit in Hannover eingeladen waren, sind wie am Freitag für 2 Nächte in das Gästezimmer der Tochter umgezogen. Die Kinder waren darauf vorbereitet, dass Mama und Papa von Samstag Morgen bis Sonntag Mittag wegfahren und dafür Oma und Opa da sind, so dass diese Zeit ohne große Probleme über die Bühne ging.

Gemüsebrei für den 'Kleinen' war vorgekocht und der 'Große' liebt Maultaschen.





 Das Wetter war gut, so dass wir viel draußen sein konnten.










Am Montag ging es dann mit dem Wohnwagen wieder nach Hause.

In der ganzen Woche, in der wir unterwegs waren, hatte es natürlich nicht geregnet, so dass es im Garten entsprechend aussah.  Nachdem wir ja zunächst mit Aufräumen und Gießen beschäftigt waren, hat es dann zum Glück erst am Donnerstag wenig und dann gestern etwas mehr geregnet, so dass nun das Wasserfass wieder gut gefüllt ist.

Inzwischen wurde bei uns in Ulm das 11. internationale Donaufest gestartet, 10 Donauländer, die 10 Tage zusammen feiern.



Wir sind mit den Fahrrädern auf der bayerischen Seite in Neu-Ulm unterwegs gewesen und werden uns die einzelnen Verkaufsstände (Kunstgewerbe und Gastronomie) bei Gelegenheit sicher noch einmal genauer anschauen.

In Anbetracht der aktuellen politischen Situation in Europa, ist es schön, dass es so ein Fest  mit unseren östlichen europäischen Nachbarn gibt. Es gibt parallel etliche kulturelle Veranstaltungen und auch ein internationales Jugendlager.