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Mittwoch, 4. April 2018

blaue Jacke


Viel genäht habe ich im letzten Monat nicht, denn die Erkältungswelle hier in Ulm und bei der Tochterfamilie in Lippstadt hat doch reichlich Zeit in Anspruch genommen. Auf die Schnelle habe ich ein paar Täschchen genäht, was mir auch viel Spaß gemacht hat. So für Zwischendurch ist das eine schöne Abwechslung.








1. GeoBag von Pattydoo













 Aber das ist ja heute hier nicht das Thema...





Für mich habe ich die bereits geplante zweite Strickjacke genäht. Der recht dünne Strickstoff lag bereit und den angepassten Schnitt vom letzten Mal wollte ich ja noch einmal verwenden. Zunächst wusste ich einfach nicht, was ich mit den Bündchen machen sollte, denn farblich gut passende Bündchenware habe ich einfach nicht gefunden und für Bündchen direkt aus dem Stoff war dieser einfach zu lappig. Ich habe aber dann entdeckt, dass die Farbe identisch ist mit dem Romanit von meinem Weihnachtskleid und das Reststück hat zum Glück für die Bündchen ausgereicht. 













Das Jäckchen ist perfekt zum Überziehen bei wärmerem Wetter und wird sicher ganzjährig eingesetzt. (Vielleicht ist der dünne Stoff aber nicht so ideal über eine weiter geschnittene Bluse, wie ich sie auf diesen Bildern trage...)





Ich schicke dieses neue Lieblings-Jäckchen hinüber zum Me-Made-Mittwoch und reihe mich damit in die vielen tollen Nähprojekte im April ein.



Mittwoch, 22. Februar 2017

Jäckchen





fashion style 12/2016





In der Fashion Style vom Dezember 2016 gab es direkt auf der Titelseite ein Jäckchen mit Schalkragen, das ich mir unbedingt für Silvester noch nähen wollte.



Da die Zeitschrift aber immer erst gegen Ende des Monats verfügbar ist, habe ich es nicht mehr ganz im alten Jahr geschafft. Ich hatte einen schwarzen Stoff mit Prägung und etwas Glitzer im Stoffgeschäft mitgenommen und obwohl an normalen Tagen daher nicht tragbar, das Jäckchen trotzdem Anfang Januar noch fertig genäht.



Da mir der Kragen so gut gefällt, habe ich versucht, den Schnitt vorne mit einer geraden Linie zu zeichnen und aus einem normalen dünnen Strickstoff zu nähen.  Das hat soweit auch gut geklappt, nur war die Jacke durch den legeren Schnitt unten viel zu weit und sackig. Außerdem hätte ich vorne mehr Länge gebraucht, da wäre es wohl besser gewesen, den Schnitt eine Nummer kleiner zu kopieren und dafür einen kleinen FBA vorzunehmen. Der Kragen war wieder schön gelungen und ich wollte daher die Jacke nicht entsorgen. Um etwas Form zu bekommen, habe ich den Beleg vorne wieder unten geöffnet und einfach ein Bündchen angenäht. Ich hatte vom Pulli, den ich letzte Woche gezeigt habe, noch ein Stück Bündchenstoff übrig. So ist die Jacke nun doch noch tragbar.









Da sich nun vorne zu viele Lagen Stoff befinden,

trägt die Jacke nun direkt über dem Bündchen etwas auf. Aber sie lässt sich auch gut offen tragen.































Von hinten sieht die Jacke nun wie ein Blouson aus.









Optisch besser wäre es gewesen, wenn vorne der Beleg bis ganz nach unten reichen würde und das Bündchen dann erst am Ende des Belegs beginnen würde. Aber das war leider nachträglich nicht mehr möglich. Sollte ich den Schnitt noch einmal nähen, werde ich das so machen.



So, zum Schluss habe ich schnell noch die schwarze Jacke übergezogen, die dem Originalschnitt aus der Zeitschrift bis auf die Ärmellänge entspricht. Auf den Bildern ist allerdings der Glitzereffekt nicht zu sehen.







Mit diesen beiden Jäckchen geht es nun hinüber zum MeMadeMittwoch.