Samstag, 23. Oktober 2021

Herbst an der Donau

Inzwischen leuchten die Bäume richtig schön. Heute habe ich ein paar Impressionen in der Ulmer Friedrichsau gesammelt, leider schien die Sonne nur wenig.




Sonntag, 17. Oktober 2021

Mitte Oktober

Die bisher so schönen Oktobernachmittage haben wir außer für Gartenarbeit auch weiterhin für Ausflüge in der Umgebung genutzt.

Noch vor den ersten Frostnächten ging es ein Stück durch das Lonetal. In der Nähe des 'Archäopark Vogelherd' wurden am Wanderweg Skulpturen aufgestellt, die zum Teil von Kindern beklettert werden können. Unseren Enkeln würde das sicher gefallen. Den Archäopark selber werden wir sicher mal mit den Enkeln besuchen, im Moment sind sie meiner Meinung nach dafür aber noch etwas zu jung.


Auch in Altheim (Alb) waren wir noch einmal und haben die nächste Rundwanderung  'Durch das Hirschental'  gemacht.


Da wir inzwischen auch ein paar frostige Nächte hatten (ja, wir mussten sogar die Autoscheiben frei kratzen), färben sich nun auch die Blätter wieder so schön bunt. Die folgende Aufnahme stammt von heute Nachmittag am Bucher Stausee in der Nähe von Aalen. An der Donau und damit auch in Ulm war es heute den ganzen Tag neblig und ungemütlich, am Bucher Stausee konnten wir sogar im Freien Kaffee trinken.


Mittwoch, 6. Oktober 2021

tragbares Probeteil

Den Sommer über habe ich fast nichts für mich selber genäht. Kleider trage ich fast nie und Blusen und T-Shirts habe ich genug im Schrank, so dass da wenig nach bewährten Schnitten dazu kam. Genäht habe ich aber ab und zu für die Enkel, denn die wachsen ja regelmäßig aus ihren Sachen raus.

Stoff habe ich natürlich trotzdem gekauft, unter anderem auch einen günstigen grünen French Terry, mit dem ich zunächst einen angepassten Schnitt ausprobieren wollte.

Seit einiger Zeit bin ich ein Fan der Basisschnitte von Pattydoo. Mit diesen Schnittmustern komme ich gut klar und ich habe z.B. bei T-Shirts festgestellt, dass sich verschiedene Details auch gut bei ähnlichen Schnitten verwenden lassen. Zum Schnittmuster des Blousons 'Brooklyn' gibt es inzwischen eine Langversion, die ich aber mit nur 8 cm Verlängerung für meine Jacke als Basis genommen habe. Zunächst hatte ich mir überlegt, den Kragen des Sweatshirts 'Miley'
an diese Jacke zu basteln, da kam ein neues Schnittmuster heraus, das genau diesen Kragen als Variante hatte. Das war natürlich viel einfacher, da ich den Halsauschnitt vom Modell 'Hanna' direkt auf meinen Jackenschnitt übertragen konnte.  Einen langen Reißverschluss, den ich entsprechend kürzen  konnte, und Bündchenstoff hatte ich im Vorrat. 

Zugeschnitten und genäht war dann schnell.


Also tragbar ist diese Jacke zwar, aber genau so werde ich sie vermutlich nicht mehr nähen. Der Blousonschnitt samt Taschenlösung eignet sich wohl besser für einen dünneren Stoff. Die Kragenlösung mag ich, für meinen etwas dickeren Stoff hatte ich das falsche Bündchen. Die feine Version sieht irgendwie komisch aus, ein grobes Bündchen oder ein Bund aus demselben Stoff wäre wohl besser gewesen. Egal, ich werde die Jacke so tragen, wie sie jetzt ist.

Übrigens gefällt mir die Jacke 'Hanna', die etwas schmaler geschnitten ist,  eigentlich noch besser, so dass ich sie mir demnächst ohne den warmen Stehkragen und auch ohne Taschen aus einem dünneren und weicheren French Terry  ganz in Anthrazit nähen werde. So ist zumindest der Plan. Allerdings muss ich vorher noch den Wunsch des 6-jährigen Enkels nach einem neuen weichen Hemd erfüllen...

Nun geht es mit dieser Probejacke schnell noch ab zum heutigen Me-Made-Mittwoch und ich hoffe, ich find auch die Zeit, mir in Ruhe anzusehen, was andere schon für diesen Herbst genäht haben.

Sonntag, 3. Oktober 2021

Nachtrag September

 Dieser September hat uns für den schlechten Sommer wirklich entschädigt. Wir haben diese sonnigen Tage genutzt und sind häufig nachmittags in der Umgebung unterwegs gewesen,

entweder im Ulmer Stadtpark Friedrichsau...


oder mit dem Fahrrad im Blautal ...



oder bei Wanderungen in der Umgebung von Altheim (Alb).









Bei so tollem Wetter muss man gar nicht zusammen mit vielen anderen bis ins Allgäu fahren, teilweise steile Hügel gibt es auf der Schwäbischen Alb auch, nur die wirklich hohen Berge fehlen.

Zum Schluss muss ich hier aber noch zwei besondere Bilder zeigen. Als ich morgens zum Briefkasten ging, fiel mir dieses Spinnennetz auf, das direkt von der Morgensonne angestrahlt wurde. Zum Glück hatte ich das Smartphone griffbereit.




Und was ich auch noch zeigen möchte, ist diese wunderschön gestaltete Karte, die mir Jutta (https://fotomomente2017.blogspot.com/) zum Geburtstag geschickt hat. Vielen Dank Jutta, ich habe mich sehr darüber gefreut.



Auch die ersten Oktobertage hat sich das Wetter von seiner besten Seite gezeigt. Wir haben trotzdem schon mal angefangen im Garten aufzuräumen, denn erfahrungsgemäß geht es dann plötzlich ganz schnell, dass die Blätter fallen und die Stauden geschnitten werden müssen. Und was mir so langsam auch fehlt, ist, mich mal wieder an die Nähmaschine zu setzen...

Montag, 20. September 2021

Urlaubswoche am Main-Teil 2

 Immer Vormittags ging es dann mit den Rädern entweder mainabwärts...






oder mainaufwärts...





oder auch entlang der Tauber zum Kloster Bronnbach (Details dazu bei Wikipedia).







Als wir an einem Vormittag keine Lust zum Radeln hatten, sind wir hinauf zur Burgruine Wertheim und von dort dann einen ausgeschilderten Rundweg gewandert.






Da wir auf der Heimreise gegen den Rückreisestrom aus dem Süden fahren konnten, sind wir ohne Stau zügig wieder nach Hause gekommen. Diese Urlaubswoche hat uns wieder einmal gezeigt, dass man gar nicht soweit fahren muss (245 km), wenn das Wetter mitspielt. Inzwischen ist unser Wohnwagen bereits winterfest gemacht worden und hat nun Pause bis zum nächsten Frühjahr. Vielleicht ermöglicht uns ja im nächsten Jahr eine abklingende Pandemie wieder nach Südfrankreich zu fahren, denn ich habe schon Sehnsucht nach dem Mittelmeer.

Freitag, 17. September 2021

Mitte September

Seit meinem letzten Post ist schon wieder einige Zeit vergangen. Direkt nach unserer Urlaubswoche am Rhein war ja das Wetter nicht so toll und wir haben dann auch nicht so viel unternommen. Das Aufräumen dauert ja immer auch eine Zeit, bis alles wieder an seinem Platz ist. Zu diesem Zeitpunkt war ja auch noch nicht klar, ob wir noch einmal mit dem Wohnwagen los fahren. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ihn noch nicht so gründlich geputzt...

Ende August hatte mein Mann mal die Idee, endlich mal in das Heimatmuseum in Geislingen/Steige zu gehen, über das wir schon ein paar mal in der Tageszeitung gelesen hatten. Wir waren an diesem Samstag Nachmittag die einzigen Besucher, aber es hat sich gelohnt. Es gab dort so viel Gesammeltes aus den letzten Jahrhunderten zu sehen, dass ich leider kaum Bilder gemacht habe. Wenigstens habe ich hinterher das imposante mehrstöckige Gebäude aufgenommen.


Dann wurde Anfang September das Wetter immer besser und auch stabil, so dass wir uns kurzfristig entschlossen haben, den Wohnwagen doch noch einmal für eine weitere Urlaubswoche zu packen. Eigentlich wären wir gerne wieder nach Stollhofen ins Rheintal gefahren, aber die guten Campingplätze waren alle noch randvoll. In Baden-Württemberg waren zu diesem Zeitpunkt noch Sommerferien und diese warme Region im Südwesten Deutschlands ist ja sehr beliebt.

Wir haben uns dann für den Main entschieden und uns einen Campingplatz in Wertheim ausgesucht. Direkt in Wertheim mündet ja die Tauber in den Main, so dass es viele Möglichkeiten gibt, am Fluss zu radeln.

Es waren wunderbare Tage mit idealen Temperaturen. Da wir recht früh morgens losgefahren sind, um den täglichen großen Stau auf der A7 zu vermeiden, haben wir bei Würzburg noch einmal eine Pause eingelegt, um nicht zu früh auf dem Campingplatz anzukommen. Von diesem Rasthaus aus hat man einen fantastischen Ausblick über Würzburg.



Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viele Wohnmobile und Wohnwägen auf unseren Straßen gesehen zu haben. Angekommen auf dem Campingplatz hatten wir dann einen Stellplatz in der 2. Reihe mit prima Sicht auf den Main.


Am Nachmittag sind wir mit den Rädern zunächst einmal die 3 km ins Stadtzentrum von Wertheim gefahren, da wir bisher noch nie in dieser Stadt waren. Die Altstadt ist wirklich sehr schön, alt und interessant. Hier ein paar Eindrücke:




An den nächsten Tagen sind wir immer vormittags mit den Rädern an den Flüssen entlang gefahren, den Nachmittag haben wir dann auf dem Campingplatz, beim Einkaufen oder dem nebenan gelegenen städtischen Schwimmbad verbracht.

Bilder dazu dann im Teil 2 dieser Urlaubswoche.

Mittwoch, 25. August 2021

NRW-Woche

Am 14. August ging es mit dem gepackten Wohnwagen nach Meerbusch auf den Rheincampingplatz, da es in dieser Woche sowohl den 4. Geburtstag des 'kleinen' Enkels als auch die Einschulung des 'großen' Enkels zu feiern gab. Da noch Sommerferien waren und an diesem Wochenende ein Rückreisetag war, dauerte die Fahrt etwas länger. Wir brauchten für die 500 km 7 Stunden reine Fahrtzeit, was natürlich auch durch die gesperrte A61 (Flutkatastophe) mit verursacht wurde.  

Über das Wochenende war der Campingplatz sehr voll, aber wir hatten ja rechtzeitig einen Stellplatz reserviert. Leider war das Wetter die ganze Woche über nicht besonders schön und zwischendurch regnete es auch immer mal wieder. Sowohl der Kindergeburtstag als auch die Einschulung ging aber zum Glück trocken über die Bühne.

Leider kann ich hier keine Bilder von den Festivitäten zeigen. Ich hatte die Schultüte und auch eine Geschwistertüte genäht. Da noch etwas Stoff übrig war, entstanden für die Enkel dann aber noch sogenannte Leseknochen.


Was ich aber auch noch zeigen kann sind Bilder vom Rhein, aufgenommen auf dem Campingplatz. Direkt gegenüber liegt Kaiserswerth, das auch per Fähre erreicht werden kann.






Ursprünglich hatten wir vor, noch eine weitere Woche Urlaub dann in Westfalen zu machen. Da aber die Inzidenzen in NRW gerade sprunghaft ansteigen und auch die Wettervorhersage für diese Woche nicht besonders gut ist, haben wir uns letzten Sonntag entschieden, wieder nach hause zu fahren.

Ob wir im September noch einmal den Wohnwagen packen, ist im Moment völlig offen. Mein Gefühl sagt mir aber, wohl eher nicht.

Donnerstag, 12. August 2021

Noch eine Landesgartenschau

Eigentlich hatten wir diesen Tagesausflug für den September geplant. Nachdem aber diese Woche der Sommer plötzlich wieder für ein paar Tage da ist, die Inzidenz bei der anlaufenden 4. Welle gerade am Bodensee noch niedrig ist, sind wir gestern kurzfristig nach Überlingen gefahren. Und wir waren nicht die einzigen...

Überlingen liegt ja am Untersee und ist von Ulm aus nicht so günstig wie Lindau oder Friedrichshafen zu erreichen. Wir haben da zwei Optionen, entweder sich von Lindau oder Friedrichshafen am See entlang durch den üblichen Stau zu quälen oder hinter Biberach über Landstraßen quer hinunter zu fahren. Wir hatten uns für die Querfahrt entschieden und mussten auch noch eine Umleitung fahren (was in dieser Gegend immer eine zusätzliche Strecke von mindestens 15 km bedeutet). Aber nach 2 Stunden war dann das Ziel erreicht.

Wie wir von Bekannten schon erfahren hatten, lohnt sich diese Landesgartenschau wirklich, besonders natürlich an so einem wolkenlosen Tag. 

Hier einfach ein paar Eindrücke, weitere Details zur Gartenschau kann man bei Interesse hier  nachlesen.

Blumenrabatten

Schwimmende Gärten

auf dem Rundweg

Blick von oben 


Kunst am See

Es war trotz der der zahlreichen Besucher ein wunderschöner Tag am Bodensee.