Sonntag, 1. März 2020

Februar - 2. Hälfte

Beim Wetter ging es auch den restlichen Februar auf und ab. Nach dem Sturm gab es alles, vom Wintereinbruch bis zu den ersten Blümchen im Garten.




















Der Schnee war schnell wieder weg, heute z.B. schien wunderbar die Sonne bei einem Sonntagsspaziergang über den Kuhberg.


Von dort oben hatte man heute ein Sicht bis zu den Alpen, auch wenn sich das mit dem Smartphone nicht gut zeigen lässt. Man kann die Berge direkt am Horizont nur erahnen.


Letztes Wochenende war ich mal wieder in Sachen Leichtathletik (als Kampfrichter) unterwegs, in einer der Ulmer  Messehallen, die im Winterhalbjahr für Sport genutzt wird, fanden die Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften statt. Die Halle ist so hoch, dass auch mit dem Stab gesprungen werden kann, was in normalen Turnhallen so nicht möglich ist.


Und natürlich beschäftigen uns im Moment auch die alles dominierenden Themen Coronavirus und die Situation an der griechisch-türkischen Grenze. Ich will hier aber keinen politischen Blog, sondern nur aus dem Alltag berichten. Auf jeden Fall muss man demnächst immer kurzfristig entscheiden, wohin man fährt, bzw. an welchen Veranstaltungen man teilnimmt. Dieser Virus wird unseren Alltag in nächster Zeit und vielleicht auch noch länger beeinflussen.

Sonntag, 16. Februar 2020

die letzten 10 Tage

Ich habe tatsächlich bereits seit 10 Tagen hier nichts mehr geschrieben. Damit ich später nachlesen kann, wie diese erste Hälfte des Februars verlaufen ist, fasse ich mal kurz zusammen.

Eigentlich wollte ich vom 11. (letzten Dienstag) bis gestern zur Tochterfamilie fahren, aber dann hat der Sturm 'Sabine' die Pläne geändert. Glücklicherweise hatte ich rechtzeitig mitbekommen, dass die Bahn auch erlaubt, gebuchte Fahrten vorzuziehen und so habe ich mich kurzfristig entschlossen bereits am frühen Sonntag Morgen nach Lippstadt zu fahren um vor dem Sturm und den auf die Oberleitungen stürzenden Äste und Bäume anzukommen. Das hat dann auch alles gut geklappt. Was hätte ich mich geärgert, wenn ich nicht hätte fahren können, denn Geld zurück hatte die Bahn zwar angekündigt, aber ich hatte für diese Fahrt meine Bonuspunkte für eine Freifahrt eingesetzt, die dann vermutlich weg gewesen wären.

Ironischerweise gab es den Oberleitungsschaden dann am Donnerstag in der Nähe von Leipzig, so dass ich auf dem Heimweg in Fulda nicht umgestiegen bin (der Anschluss-ICE hatte 1,5 Stunden Verspätung plus die zusätzlich 20 Minuten geplante Umstiegszeit) sondern weiter nach Würzburg gefahren bin, von dort dann mit einem RE nach Stuttgart und weiter nach Ulm mit einem EC. Ohne mein Smartphone und die Bahn-Apps wäre ich in Fulda ausgestiegen und hätte mich durchfragen müssen, wie ich am besten weiter komme. So war ich dann mit 'nur' 45 Minuten Verspätung daheim.

Dieses Wochenende ist wieder richtig warm geworden, was für uns gerade sehr praktisch ist, da die Heizung Probleme macht. Letzte Woche war bereits ein Monteur wegen einer Fehlermeldung hier und hat einen Fühler ausgewechselt. Die Heizung bleibt inzwischen aber ca. alle 45 Minuten mit einer anderen Fehlermeldung stehen, lässt sich aber im Moment noch immer wieder starten. Wir werden uns wohl durch das Wochenende retten können und ich hoffe mal, dass der Handwerker am Montag noch einmal kommt. Ich glaube, wir sollten mal ernsthaft über die Erneuerung unserer Gasheizung nachdenken...

Damit es hier wenigstens ein Bild zu sehen gibt, die ersten Schneeglöckchen blühen im Garten, für Ulm für Mitte Februar eher ungewöhnlich.


Außerdem wird es wieder einmal Zeit für mich, eine größere Blogrunde zu drehen, denn das habe ich in der letzten Zeit etwas vernachlässigt. Ich bleibe im Moment im Internet meist bei der derzeit schlechten Nachrichtenlage hängen und lese mich dann bei diesen Themen fest. Ich sage nur Thüringen, Coronavirus, USA, Brexit usw. ...

Donnerstag, 6. Februar 2020

kalt aber sonnig

Als ich heute nach dem Sport durch die Stadt ging, musste ich einfach schnell mit dem Handy eine Aufnahme von unserem Ulmer Münster machen. So schön angestrahlt von der flach stehenden Sonne am späten Nachmittag habe ich das Münster noch nicht gesehen. Nach den letzten Regentagen ist es zwar kalt geworden, aber die Luft ist ganz klar und der Himmel wunderschön blau.


Leider wird diese Wetterlage ja nicht lange anhalten, da für Anfang nächster Woche ein Tief mit Sturm oder sogar Orkan erwartet wird.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Langarmshirt


Eigentlich wollte ich mich ja mit Hosenschnittmuster beschäftigen, aber irgendwie drücke ich mich immer noch davor. Im Stoffregal habe ich noch einen Stoff gefunden, bei dem ich gar nicht mehr weiß, woher er stammt. Er sieht zwar so ein bisschen nach Sommersweat aus, ist aber aus einer Kunstfaser und daher geeignet für ein Probeteil. Oft sind Schnittmuster an mir bei passender Brustweite über die Hüfte viel zu weit und als Shirt oder Rolli daher zu sackig. Also habe ich mal wieder einen neuen Grundschnitt nach Hofenbitzer gezeichnet, dieses Mal in einer Version nicht hauteng und mit Brustabnäher, aber auch nicht so weit, wie bei einer Bluse aus Webstoff.



Dann habe ich das Ergebnis mit meinen bisherigen Shirtschnittmustern verglichen und festgestellt, dass 'Stacey' von Pattydoo in Gr. 44 am ähnlichsten ist. Die Version mit dem Ausschnittbeleg hatte mir bei einem Shirt schon mal ziemlich gut gefallen, also habe ich Ausschnittlösung, Schulterpartie und das um 1 cm verlängerte Armloch (so konnte ich auch die Armkugel für den Ärmel übernehmen) mit meinem Grundschnitt kombiniert.







Damit der untere Rand nicht so rumhängt, wie es mir immer wieder passiert, habe ich statt zu säumen unten und an den Ärmeln ein Bündchen angenäht.









Ich habe auf Basis dieses Schnittmusters schon weitere Versionen gebastelt, z,B, einen dünnen Rollkragenpulli ohne Bündchen unten  (noch ohne Aufnahmen) oder ein Shirt für wärmere Tage mit kurzem Arm.







Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls schon mal recht zufrieden, vielleicht sollte ich das Bündchen unten etwas schmaler machen...



Was es beim Februar-Me-Made-Mittwoch zu entdecken gibt, kann man hier bewundern.

Sonntag, 26. Januar 2020

Sonntagnachmittag

Nachdem sich heute die Sonne durch gekämpft hatte und da morgen dann die schon länger angekündigte Niederschlagsfront (hoffentlich) eintreffen soll, sind wir heute Nachmittag an der Blau entlang spaziert.



Donnerstag, 23. Januar 2020

raus aus dem Nebel

Gestern hatten wir das dringende Bedürfnis, den Ulmer Nebel samt kaltem Ostwind hinter uns zu lassen und die Sonne zu sehen. Oben auf der Schwäbischen Alb wurden wir fündig, auch wenn die paar Schneereste für die Wintersportler nicht genügen. Soweit ich weiß, waren in diesem Winter hier weder die Lifte in Betrieb, noch konnten bisher Loipen gespurt werden. Und nächste Woche soll es wieder wärmer und regnerisch werden. Regen wird zwar dringend benötigt, aber er könnte wirklich mal wieder in Form von Schnee fallen.



Sonntag, 12. Januar 2020

Winter?

Normalerweise wird es nach dem Jahreswechsel kälter und winterlicher. Statt Schnee und Sonne haben wir in Ulm das klassische Novemberwetter mit Nebel den ganzen Tag über und Reif am Morgen. Aber auch in einem ca. 100 km Radius um uns gibt es keinen Schnee und daher auch keine Loipen. Also bleibt uns nur mit dem Auto bis zur Sonne zu fahren und dann zu Fuß unterwegs zu sein.

Zum Beispiel sind wir in der Nähe von Memmingen und dort bei Aitrach an der Iller gewesen. Der Fluss wird dort zu einem See aufgestaut und man kann dort direkt bei entlaubten Bäumen in der Sonne entlang gehen.





Vielleicht kommt ja in den nächsten Wochen noch ein bisschen Schnee, jedenfalls stehen die Langlaufski im Keller bereit.

Die Weihnachtsdekoration ist inzwischen aufgeräumt und der Baum wird in der kommenden Woche auch abgeholt.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Lieblingsteil 2019


Anfang Januar gibt es beim Me-Made-Mittwoch traditionell einen Rückblick auf das vergangene Jahr mit der Frage nach dem Lieblingsstück.



Wenn ich mich durch die Monate zurück klicke, muss ich feststellen, dass ich relativ wenig für mich selber genäht habe. Produktiv war ich aber für die Enkel, die kräftig gewachsen sind und von mir mit neuen Oberteilen versorgt wurden.

Für mich habe ich im letzten Jahr überwiegend Basics genäht, da ich etliche alte T-Shirts aussortiert hatte. Und wie jedes Jahr habe ich mir auch ein paar neue Blusen genäht. Und dabei habe ich dann auch meinen eindeutigen Liebling des Jahres entdeckt:

















Für dieses Jahr habe ich mir nun vorgenommen, wieder etwas aufwändigere Teile zu nähen. Mein Schrank ist gut gefüllt und wenn ich ehrlich bin, brauche ich eigentlich nichts Neues.



Was ich unbedingt lernen möchte, ist Hosenschnitte sinnvoll für mich anzupassen. Stoffe dafür liegen bereit, aber bisher konnte ich mich nicht dazu aufraffen. Es reicht ja, wenn dabei ein paar wenige tragbare Hosen entstehen. Es wird also mehr um den Lerneffekt gehen, denn bei Hosen komme ich im Gegensatz zu Oberteilen gut auch mit Kaufhosen zurecht.