Sonntag, 19. November 2017

Das T in die neue Woche (75)


Heute habe ich noch einmal ein T für Nova aus Lippstadt mitgebracht. Dieser Durchgang führt durch ein schönes altes Fachwerkhaus. Ich finde es nur schade, dass die Wände mal wieder besprüht wurden.


Inzwischen haben wir hier in Ulm die ersten Frosttage hinter uns. Auf den Kanaren herrscht dagegen der 'ewige Frühling', falls diese Aussage so immer noch richtig ist.

Sonntag, 12. November 2017

KW 44+45/2017

Die 44. Kalenderwoche verlief recht ruhig, wir haben nachmittags die Sonne genutzt, wann immer sie schien.


Am Freitag bin ich zum Stoffmarkt nach Stuttgart gefahren und habe Nachschub für die Nähmaschine besorgt. Für schlechteres Wetter bin ich nun gerüstet und bis zum Advent dauert es ja auch nicht mehr lange. Unsere jährlichen Weihnachtsmarktbesuche sind bereits in Planung.

In der letzten Woche war ich wieder bei der Tochterfamilie. Die Fahrten mit der Bahn habe ich mit Lesen verbracht, so hat es mich dann kaum gestört, dass ich durch mehrere Baustellen auf der Hin- und Rückfahrt jeweils 40 Minuten länger unterwegs war als sonst. Die Zeit mit den Enkeln entschädigt mich dann immer für diese lange Reisezeit von 6 Stunden.

Da ich hier im Blog keine Enkelbilder zeige, gibt es nur wenige aktuelle Aufnahmen wie diese schöne alte Fußgängerbrücke über die Lippe in Lippstadt.



So langsam geht nun der schöne Herbst zu Ende. Heute hat es bei uns in Ulm den ganzen Tag geschüttet und die nächste Kaltfront ist bereits angekündigt.

Das T in die neue Woche (...74)



So, bei Nummer 74 bin ich wieder dabei und zeige heute für Nova den Eingang zum Rathaus in Lippstadt. Ja, ich war letzte Woche wieder in Lippstadt bei der Tochterfamilie, leider bei trübem und kaltem Wetter. Zum Glück hat es aber wenig geregnet.


Ich war mit dem Kinderwagen unterwegs und dabei auch im 'Grünen Winkel' an der Lippe.


Einen guten Start in diese nasskalte Woche. Eventuell gibt es ja sogar den ersten Schneeschauer.

Mittwoch, 8. November 2017

hellgrüne Bluse


Da ich noch einen hellgrünen einfarbigen Stoff im Regal liegen hatte, habe ich einen weiteren Blusenschnitt ausprobiert. Dieses Mal habe ich Modell 15 aus der aktuellen Ottobre Herbst/Winter genäht.














Grundsätzlich ist das Schnittmuster ok und zunächst wollte ich die Bluse auch wie abgebildet nähen. Ich hatte es schon vermutet, dass die Taschen direkt auf der Brust für mich ungeeignet sind, aber trotzdem mal angebracht. Das Ergebnis konnte so nicht bleiben, denn solche Taschen sind eigentlich nur schön bei einer sehr flachen Brust. Vielleicht ist es auch machbar, wenn der Stoff weich fließt, aber für mich sicher nicht bei einem Baumwollstoff. Nachdem ich die Klappen wieder abgetrennt hatte, konnte ich mit dem Ergebnis leben. Apropos Stoff, der lässt sich leider kaum glatt bügeln und nachdem er mich eine Weile beim Nähen mit ständigen Knitterfalten geärgert hatte, habe ich kurz entschlossen bei den Ärmeln auf die aufwändigeren Manschetten verzichtet und nur schmale Bündchen angenäht. Ich war kurz davor, diese Bluse in der Tonne zu entsorgen.













Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, trägt sich diese Bluse überraschend angenehm. (Ich trage im Winterhalbjahr sowieso meistens eine Strickjacke zur Bluse.) Wenn ich den Schnitt noch einmal nähe, dann ohne die Brusttaschen und mit einem zusätzlichen  FBA . Oder ich nähe Bluse 11 mit dem Kragen von Bluse 15, denn beide Modelle haben gemeinsame Schnittteile.










Eine weitere Bluse werde ich mir diesen Herbst noch nähen, denn vom Stoffmarkt in Stuttgart habe ich mir letzten Freitag einen dezent gemusterten Stoff aus Viskose mitgebracht. Leider ist es nahezu unmöglich, auf dem Herbststoffmarkt einen für Blusen geeigneten, einfarbigen, nicht zu flutschigen und nicht transparenten Stoff zu finden. Vermutlich nähe ich aber diese Bluse nach dem Schnitt der blauen Bluse vom letzten Post. 





Auf geht's nun zum Me-Made-Mittwoch, wo auch diese Woche wieder viel Selbstgenähtes bewundert werden kann.


Dienstag, 31. Oktober 2017

Rost #43


Letzte Woche fiel mir bei unserer Wanderung im Großen Lautertal dieser Rost auf. Frau Tonari möchte ja immer am letzten Tag des Monats etwas Rostiges sehen.



Trotz dieser rostigen Säule und der Risse im Beton erschien mir diese Wendeltreppe sehr stabil, so dass ich kein Bedenken hatte, nach den 150 Höhenmetern auch noch diese 57 Stufen hinauf auf den Aussichtsturm der Ruine Wartstein zu steigen. Oben wird man dann mit einer traumhaften Aussicht belohnt.


Irgendwie haben die Wälder durch die restlichen ziemlich trockenen Blätter auch eine rostige Farbe...

Sonntag, 29. Oktober 2017

KW 43/2017

Da es im Süden Deutschlands noch einmal ein paar Tage 'goldenen' Oktober gab, sind wir am Mittwoch (bei Rentners ist das ja kein Problem) ins 'Große Lautertal' gefahren. Im Vorfeld hatten wir uns im Internet eine geeignete, nicht zu lange Wanderung ausgesucht.
Zunächst ging es ein Stück im Tal der Lauter entlang.






Nachdem wir an diesem Felsen vorbei gegangen waren,  ging es ziemlich steil bergauf.


Dieser Weg war nicht ganz ungefährlich, da der Pfad komplett mit Blättern bedeckt war und man die großen Steine und die Wurzeln nicht mehr sehen konnte. Auf dem höchsten Punkt steht dann die alte Ruine Wartstein mit einem Turm, der über eine betonierte Wendeltreppe bestiegen werden kann. Von dort oben hat man einen fantastischen Blick über das Tal.


Für mich war dann der Abstieg  durch das viele Laub eigentlich noch schwieriger, auch wenn  der Weg nicht ganz so steil war wie bergauf. Ich kam mir hier auf der Schwäbischen Alb vor wie bei einer Wanderung im Allgäu. Zum Glück war es ja an diesem Süd-West-Hang trocken, denn bei nassem Laub wäre die Gefahr trotz Wanderschuhe auszurutschen viel größer. Ich war jedenfalls froh, als ich wieder unten auf dem Talweg war.

Am nächsten Morgen war es zunächst nebelig, als aber um die Mittagszeit die Sonne doch wieder heraus kam, sind wir hinüber ins Bayerische gefahren und in der Nähe von Roggenburg eine Runde (dieses Mal aber einen einfachen breiten Weg) gewandert.

Die Felder sind bereits alle vorbereitet für den Winter

Im Hintergrund sind die Kirchtürme vom Kloster Roggenburg zu sehen.

Das Wetter war so schön und hier waren auch noch nicht alle Bäume kahl.



Am Freitag war es dann mit dem schönen, noch recht warmen Wetter vorbei. Wir haben also alles richtig gemacht.

Heute am Sonntag windet und regnet es, auch wenn wir hier im Süden besser dran sind als im Norden. Wir werden den Nachmittag gemütlich bei Freunden verbringen.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

blaue Bluse


Ich habe mir fest vorgenommen, ein paar einfarbige Blusen zu nähen, damit es mit dem Kombinieren der Kleidung etwas leichter wird.  Im Vorrat befand sich noch ein dunkelblauer Stoff, den ich mir mal für eine kurzärmlige Bluse gekauft hatte, die ich dann aber doch nicht genäht habe. Die gekauften 1,50 m  waren großzügig abgeschnitten worden, so dass der Stoff für diesen Blusenschnitt aus der FashionStyle vom letzten September ausreichend war.







Allerdings konnte ich die Knopfleiste nicht, wie im Schnitt vorgesehen, separat zuschneiden. Mit angeschnittener Knopfleiste konnte ich Vorder-und Rückenteil nebeneinander legen, so dass der Stoff für die langen Ärmel, Kragen und Manschetten gut ausgereicht hat. Da meine zuletzt genähte Bluse etwas großzügig ausgefallen war, habe ich diesen Schnitt komplett in Größe 44 genäht und lediglich in der Taille die Linienführung etwas begradigt.










Von vorne betrachtet ist die Bluse recht gut gelungen, besonders mit dem Kragen und den Manschetten bin ich zufrieden.











Im Rücken sieht man, dass sich mein erstes Tragegefühl bestätigt hat. Der Armausschnitt ist etwas zu eng (ich habe aber keine dicken Arme..), was aber nicht weiter schlimm ist, da ich die Bluse sowieso im Winterhalbjahr meistens unter einer Jacke trage. Nachdem ich dann die Bluse gestern einen ganzen Tag getragen hatte, hat mich aber das Armloch nicht mehr gestört, ich kann mich in dieser Bluse gut bewegen. Der Stoff ist aus Baumwolle (Popeline) und fällt daher sowieso nicht so schön. Vielleicht gebe ich diesem Schnitt noch einmal eine Chance mit einem weicher fallenden Stoff und einem etwas großzügigerem Armloch. Am 07. November ist in Stuttgart Stoffmarkt, da werde ich mich nach geeigneten Blusenstoffen umschauen, ich muss mich nur zwingen, einfarbige oder wenigsten kleingemusterte maximal 2-farbige Stoffe zu kaufen.



So, nun geht's mit der neuen Bluse hinüber zum Me-Made-Mittwoch.

Samstag, 21. Oktober 2017

KW 40-42/2017

Aus der ersten Oktoberwoche gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Wir haben den Herbst genossen und ich habe mir eine Jacke für die kühlere Jahreszeit genäht. Allerdings wird sie zur Zeit noch nicht benötigt, da es dieses Jahr im Gegensatz zu früheren Jahren auch bei uns in Ulm bisher keine Nebeltage gibt.

In Woche 41 war ich bei der Tochterfamilie in Lippstadt und aus dem Kurpark von Bad Waldliesborn habe ich ein paar Skulpturen mitgebracht, die dort verteilt im Gelände stehen.



Gelernt habe ich mal wieder, in welchen Zügen eine Sitzplatzreservierung wirklich notwendig ist. Auf der Hinfahrt am Dienstag gab es genügend freie Plätze, zurück bin ich (extra samstags und nicht am Freitag) den Abschnitt von Kassel bis Mannheim in einem ICE gefahren, der von Berlin bis in die Schweiz fährt und der komplett reserviert war.  Nur mit viel Glück habe ich dann doch einen Platz ergattert, aber nur, weil ein reservierter Platz nicht belegt wurde. Nach dem Umstieg in Mannheim saß ich dann wieder in einen ziemlich leeren Waggon.

Merke: Auch außerhalb der Ferienzeit und nicht nur montags oder freitags,  sondern sogar samstags macht eine Reservierung in einem Zug, der aus Berlin kommt oder nach Berlin fährt Sinn.

Diese Woche nun waren wir schwerpunktmäßig im Garten unterwegs, da ein neuer Stellplatz für unseren Wohnwagen angelegt werden musste. Wir hatten bisher für den Wohnwagen eine alte Garage ein paar Kilometer entfernt gemietet, die aber nun vom Eigentümer selber für ein Wohnmobil benötigt wird. Da wir genügend Platz auf dem Grundstück haben, haben wir uns im unteren Gartenbereich  einen entsprechenden Stellplatz pflastern lassen. Das schwierigste Problem hierbei war, dass die Rampe, die der Wohnwagen dort hinunter muss, etwas abgeflacht werden musste, damit er beim Runterfahren nicht aufsetzt.

Nun steht er aber unten, eingepackt für den kommenden Winter. Von dort kann er dann im nächsten Frühjahr problemlos mit dem Auto wieder hochgezogen werden.



Daneben wurde dann ein neues Beet angelegt, dass aber final erst nächstes Jahr bepflanzt wird und um den Stellplatz herum muss wieder neu eingesät werden, wofür es jetzt auch bereits zu spät im Jahr ist.



Ich hoffe mal, dass es wie angekündigt nach ein paar regnerischen Tagen mit dem goldenen Oktober weiter geht.