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Sonntag, 25. Dezember 2022

WKSA 2022 - Finale

Da für mich irgendwie der Weihnachtsbaum zum Finale gehört, habe ich mit den Bildern gewartet, bis der Baum geschmückt war und es draußen dunkel wurde.

Beide Oberteile sind rechtzeitig fertig geworden.

Zunächst die abgewandelte Version aus der FashionStyle, die mir fast ein bisschen zu weit erscheint. Fällt euch auch auf, dass ich das Bündchen unten mit der falschen Strichrichtung des Nickistoffs angenäht habe. Überall sonst ist die Strichrichtung richtig. Ich trenne das Bündchen aber jetzt nicht mehr ab, es wirkt halt einen Ton heller.


Das zweite Oberteil ist Selma von Pattydoo. Dieser Schnitt könnte sich zu einem Liebling entwickeln.


Nach diesem Schnitt sind inzwischen auch zwei Unterziehrollis ohne die zusätzlichen Bündchen entstanden, wobei ich mit der Kragenhöhe experimentiert habe. Für diesen hier aus Strickstoff ist der im Schnittmuster vorgesehene warme aber genau richtig.

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Und heute Morgen noch einmal bei Tageslicht:



Heute Abend werde ich mich dann durch die andere Weihnachtskleidung des  WKSA2022 klicken.

Mittwoch, 2. November 2022

Pullover

Nachdem es nun ab November vermutlich langsam kälter wird, habe ich nun auch für mich wieder mit dem Nähen begonnen. Schwerpunktmäßig nähe ich ja gerade für die Enkel, mein Kleiderschrank ist immer noch gut gefüllt. (So langsam sollte ich mal die ältesten Sachen aussortieren...)

Auf dem letzten Stoffmarkt in Ulm habe ich mir ein paar Stoffvorräte besorgt und auch die Stoffanbieter im Internet verführen immer wieder dazu, mehr zu kaufen als man wirklich braucht.

Da ich mal wieder einen anderen Schnitt ausprobieren wollte, habe ich mir ein Schnittmuster aus der Fashion Style vom Oktober ausgesucht.


Eigentlich dachte ich, dass sich dieser Stoffcoupon vom Stoffmarkt dafür eignet, hatte aber dann doch mit dem Ergebnis zu kämpfen. Mit jedem Dämpfen der Nähte wurde der Pulli immer breiter und ich musste reichlich seitlich wegnehmen. Am Ende blieb dann nur noch unten ein Bündchen anzunähen, denn ich mag es einfach nicht, wenn der Saum so ausleiert. Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich vermutlich gleich eine Größe kleiner zugeschnitten.


So sieht der Pulli also aus, wenn ich ihn bereits den ganzen Tag getragen habe. Ich mag ihn aber trotzdem, er ist gerade für zuhause recht gemütlich und ideal für die Übergangszeit im Herbst.

Ich freue mich auch, dass ich damit mal wieder beim Me-Made-Mittwoch mitmachen kann. Zur aktuellen Übersicht im November geht es hier.

Mittwoch, 6. Januar 2021

Pulli

Ich hatte noch einen dunkelblauen Sommersweat im Regal liegen, den ich mal auf einem Stoffmarkt für eine Jogginghose mitgenommen hatte. Als nun die Fashion Style vom Januar im Briefkasten lag und ich darin einen Schnitt für einen Rollkragenpulli fand, so wie ich ihn schon länger suche, habe ich einfach mal den Schnitt in XL kopiert und zugeschnitten. Ich dachte, ok, das ist 'easy' und gleich fertig, aber es kam mal wieder anders. Die Seitenlinie hatte ich vor dem Zuschneiden schon mal begradigt und einfach drauf los genäht.


Die erste Anprobe ergab dann aber, dass ich mit dem Kopf nur mit äußerster Mühe durch die Öffnung kam und mein Stoff eigentlich für diesen doppelt gelegten Rollkragen viel zu dick ist. Zuerst habe ich überlegt, das Teil gleich zu entsorgen, denn die elastische Naht meiner Nähmaschine ist immer mühsam wieder aufzutrennen und bei so dunklem Stoff sieht man dazu kaum, wo man eigentlich genäht hat. Aber dann war mir der Stoff doch zu schade. Eigentlich war es blöd, für diesen Schnitt einen zwar elastischen French Terry zu nehmen, wenn eigentlich ein Jersey oder Strickstoff vorgesehen ist. Nun gut, ich habe den Kragen geduldig wieder abgetrennt, die Höhe halbiert und den Halsausschnitt ein kleines bisschen vergrößert. Das fühlte sich dann schon viel besser an.


Das nächste Problem war dann, dass der Pulli an der Hüfte immer noch zu weit war, also habe ich dann nach unten noch etwas Weite raus genommen. Und irgendwie war mir dann der ganze Pulli auch noch etwas zu kurz, denn ich mag es lieber wenn sich Saum und Ärmelabschluss mindestens auf derselben Höhe befinden.  Da ich nicht mehr genug passenden Saumbund im Vorrat hatte, habe ich aus demselben Stoff einen schmalen Bund zugeschnitten und angenäht. Das ganze Ergebnis geht so. Über der Brust hätte ich noch etwas mehr Weite gebraucht und alle anderen Änderungen habe ich mir auf dem Schnitt notiert. Ich kann mir also schon vorstellen, so einen Pulli noch einmal aus einem anderen Stoff zu nähen. Daheim auf dem Sofa ist der Pulli, so wie er nun ist, aber bequem und gemütlich . In diesen Pandemiezeiten brauche ich derzeit als Rentnerin wirklich keine schicke Bluse...


Hier geht es nun zum aktuellen Me-Made-Mittwoch. Mal schauen, was die anderen so alles inzwischen genäht haben.

Gezeigt werden alternativ auch die Lieblinge des letzten Jahres. Mein derzeit am liebsten und am häufigsten getragenes Oberteil  ist dieses:


Insgesamt habe ich im letzten Jahr wohl weniger genäht als die Jahre vorher. Ich glaube, es waren mehr Sachen für die Enkel als für mich selber.

Mittwoch, 7. November 2018

mal ein anderer Blusenschnitt


Nachdem ich bei den letzten Blusen immer wieder denselben Schnitt verwendet habe, wurde mir das nun doch langsam zu langweilig. Und so habe ich Lust, etwas anderes auszuprobieren.



Blusen trage ich besonders in der Zeit zwischen Sommer und Winter gerne, daher versuche ich mich an weiteren Schnittmustern. Ausgewählt habe ich das Titelmodell der FashionStyle vom August.





Es ist das Modell 11 aus dieser Zeitschrift. Da das Ausmessen des Schnitts ergab, dass die Bluse großzügig ausfällt, habe ich eine Größe kleiner kopiert, das Vorderteil oben aber etwas verlängert, da der Brustpunkt zu hoch lag. Der Abnäher ist dadurch nach unten gerutscht. Den Armausschnitt habe ich wieder original übernommen, denn der war groß genug. Ein normaler FBA war hier ungeeignet, da ich nicht noch mehr Weite haben wollte. Das Rückenteil habe ich einfach unten verlängert und die Seitenlinien wieder angepasst.















Dieser Schnitt mit den überschnittenen Schultern und den weiten Ärmeln funktioniert sicher am besten für einen weich fallenden Stoff. Ich habe die Bluse aus einem Viskose-Webstoff (Javanaise) genäht und war begeistert, wie problemlos sich diese Qualität  vernähen und bügeln lässt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, nur die Ärmel sind etwas zu lang oder die Manschetten zu weit. Wenn ich den Schnitt noch einem nähe, werde ich das berücksichtigen.








Hier noch ein paar Details.



Und zum Schluss nun noch das Tragefoto für den Me-Made-Mittwoch.







Mittwoch, 7. März 2018

die nächste Bluse












Nachdem ich mit diesem Blusenschnitt  aus der FashionStyle  zufrieden bin und diese Blusen gerne trage, habe ich mir direkt noch einmal eine genäht.



















Ist das nicht eine tolle blaue Farbe?



Diese Popelinequalität habe ich mir hier bestellt und das bestimmt nicht zum letzten Mal, da ich froh bin, endlich eine Quelle für einfarbige Blusenstoffe gefunden zu haben.  Der Stoff ist ein Mischgewebe und hat sich prima vernäht.















Merke: Bei Stoff der keinerlei Elastizität besitzt und daher keinen Millimeter nachgibt, könnte das Armloch etwas weiter sein.



Da letzte Woche in Ulm auch noch Stoffmarkt war, liegen hier nun einige Stoffe, die darauf warten, vernäht zu werden. Ich möchte dieses Frühjahr noch mehr für mich nähen, die Enkelstoffe warten auf Verarbeitung und an Täschchen möchte ich mich endlich auch mal versuchen. Nur fehlt es mir Langsamnäher  trotz Rentnerdasein an Nähzeit. Abends bei Lampenlicht nähe ich nicht so gerne, aber die Tage werden ja jetzt wieder länger...



Heute komme ich wohl nicht mehr dazu, aber in den nächsten Tagen schaue ich mir sicher an, was es beim März-Me-Made-Mittwoch zu entdecken gibt.



Samstag, 23. Dezember 2017

WKSAL 2017 - Finale






Auf geht's zum großen Finale!



19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits den Stoff

10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

23.12.2017 Das große Finale!

















Da ich meinen Standardrockschnitt (ohne Abnäher) an das Oberteil genäht habe, war der Rest recht schnell genäht. Ich selber bin mit dem Ergebnis auch nicht so ganz zufrieden, dem Mann gefällt das Kleid sowieso nicht besonders. Das liegt sicher auch daran, dass ich meistens Hose und ein Oberteil trage und daher der Anblick ungewohnt ist. Wobei ich eigentlich die Kombination Hose/Oberteil besonders im Winterhalbjahr auch bevorzuge. Ich bin einfach kein Fan von Strumpfhosen...



Trotzdem werde ich dieses Kleid zumindest an Heiligabend tragen. Wenn dann am 1. Feiertag die Tochterfamilie hier eintrifft, brauche ich als Oma dann wieder ein Outfit, bei dem ich mich auch bequem auf den Boden setzen kann (also eine Hose).








Da wir den Weihnachtsbaum inzwischen aufgestellt und geschmückt haben, kann ich heute sogar ein Bild mit Baum zeigen.


















Im Halbdunkeln sieht man hier zum Glück nicht so genau, dass der Abnäher immer noch nicht so toll sitzt, eine Aufnahme mit Blitzlicht zeigt es mir leider ziemlich deutlich.








eindeutig zu eng und ungeeigneter Abnäher

Ich werde wohl nach Weihnachten aus diesem blauen Kleid einen Rock nähe, denn farblich würde der ganz gut zu meiner neuen Bluse passen und ein Reststück Stoff für einen Bund ist auch noch da. Im nächsten Jahr werde ich dann vermutlich lediglich ein neues Oberteil nähen und bei Bedarf ein 'altes' Kleid tragen. Die Winterkleider hängen bei mir nämlich sowieso die meiste Zeit des Jahres im Schrank.



Jetzt heißt es schnell noch nachschauen, in wieweit sich die anderen Teilnehmer am diesjährigen WKSAL ihre Wünsche und Vorstellungen realisieren konnten.



Kommt möglichst stressfrei durch die Weihnachtstage und auch gut über den Jahreswechsel. Im neuen Jahr wird dann wieder fleißig weiter genäht.


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Neue Bluse


Damit ich auch außer dem Weihnachtskleid noch etwas Neues für die kommenden Feiertage zum Anziehen habe, habe ich mir noch eine neue Bluse aus einem feinen Viskosestoff genäht, nicht extra festlich, sondern ganzjährig gut tragbar.











Da ich diesen Schnitt (FashionStyle) schon einmal genäht habe, war sie schnell fertig.




























Die letzte Bluse war etwas knapp, diese hier hat sich stoffbedingt beim Bügeln etwas ausgedehnt und passt daher besser. Ich bin froh, dass ich den Schnitt nicht verändert habe. (Warum 'wächst' Viskose eigentlich beim Bügeln?) Übrigens, so grimmig wie auf diesem Bild schaue ich nicht immer.

Ich wünsche allen, die hier lesen,


 









und einen guten Start ins neue Jahr.








Mit dieser Bluse geht es heute zum letzten Me-Made-Mittwoch in 2017, aber 2018 geht es ja zum Glück weiter, denn die vielen Nähnerds sind für mich Ansporn und Motivation zugleich.  Mit 1x monatlich habe ich kein Problem, denn ich nähe nicht so viel, dass ich jeden Mittwoch hier ein neues Kleidungsstück zeigen kann.






Vielen Dank an das ganze Team, 


das sich mit diesem Me-Made-Mittwoch so viel Arbeit macht!






Sonntag, 10. Dezember 2017

WKSAL 2017 - Teil 3






Heute findet nun der dritte Termin des diesjährigen Sew Along statt.



19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits den Stoff

10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

23.12.2017 Das große Finale!













Zugeschnitten war schnell, wenn auch ohne Probeoberteil recht mutig, wie sich später herausgestellt hat. Obwohl ich die Teile mit meinem Grundschnitt verglichen habe und der Meinung war, dass es so passen müsste, sind doch einige Probleme aufgetaucht. Diese Art Abnäher sind für mich doch eher ungeeignet (ich hatte das irgendwie ja schon befürchtet). Da es als Einzelkämpfer sehr schwierig ist, sich die Abnäher selber abzustecken, habe ich beschlossen zunächst den Ausschnitt fertig zu nähen und dann weiter zu entscheiden. Obwohl die Maßangabe für die Oberweite eigentlich in Gr. 46 passen müsste, war das Oberteil doch etwas knapp, so dass ich an der vorderen Naht etwas Weite zugegeben habe.

(Ein FBA wäre wohl besser gewesen, aber ohne Probeteil...)








Das hatte nun zur Folge, dass der Kragen nicht mehr bis vorne zum Ausschnitt reicht. Hier habe ich nun beschlossen, dass dies einfach so sein muss.















Am Rückenteil habe ich die schrägen Abnäher etwas kürzer genäht, ich denke, das kann so bleiben. Da ich mit den Abnähern vorne immer noch experimentiere, habe ich zunächt die Ärmel genäht und auch eingesetzt. So langsam sieht das Ganze nun etwas besser aus. Den Rock werde ich aber erst annähen, wenn die Abnäher vorne endgültig festgelegt sind, denn wenn das nicht klappt, kann ich die Rockteile immer noch zu einem normalen Rock zusammennähen. (Für einen Rockbund reicht mein Stoff noch). Ich hatte in der letzten Zeit einfach zu wenig Nähzeit, da ich gestern auch noch den ganzen Tag für die Ulmer Leichtathletik als Kampfrichter in der Halle stand. Bei Tageslicht nähen (und besonders wieder trennen) ist bei diesem Blau einfach angenehmer als bei künstlicher Beleuchtung.



Noch bin ich zuversichtlich, dass das Kleid bis Weihnachten fertig wird, denn es wird nicht gefüttert und einen  Reißverschluss brauche ich auch nicht.



Ich bin sicher, dass andere Teilnehmer als geübtere Kleidernäher  inzwischen bereits fertig sind. Ich sollte mich da künftig für Weihnachten wohl eher auf bequeme Blusen, Pullis oder Shirts konzentrieren und auf enger geschnittene Teile verzichten.


Sonntag, 26. November 2017

WKSAL 2017 - Teil 2






Heute findet nun der zweite Termin  des Sew Along statt.



19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits den Stoff

10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

23.12.2017 Das große Finale!











Zunächst wollte ich der Ausschnittlösung vom gelben Kleid doch noch eine Chance geben und habe den Ausschnitt an den  Ottobre Sweatshirt-Schnitt vom letzten Post gebastelt. Die Taschen im Vorderteil  habe ich dabei weggelassen. Das Ergebnis ist tragbar, auch wenn die komplizierteste Stelle, nämlich die untere Spitze, nicht hundertprozentig gelungen ist. Das geht vielleicht besser, wenn ich statt mit dem Standardfüßchen mit dem durchsichtigen nähe, denn dann sieht man besser, wohin man eigentlich näht.











Nachdem ich die ganze Woche über Schnitte kopiert, verglichen und ausgemessen hatte, musste ich leider feststellen, dass der gelbe Schnitt im Oberteil bei gleicher Größe viel schmaler geschnitten ist als z.B. der Baukastenschnitt und damit die Anpasserei mit Sicherheit bei mir ins Chaos führen würde. Also entscheide ich mich schon mal wegen des Oberteils für den Baukastenschnitt.











Dann gingen die Probleme mit dem Rockteil weiter. Der vorgesehene Rock ist mir zu schmal, denn ich muss ja an Weihnachten mit den Enkeln (am Boden) spielen können, die anderen möglichen Rockteile waren mir für meinen festen Jeresy wiederum zu weit.





Also habe ich auf Höhe der Abnäherspitze das Vorderteil nach unten aufgeschnitten und den Abnäher zugedreht, so dass eine leichte A-Form entsteht. Nachdem ich am Rückenteil unten dieselbe Weite eingefügt hatte, ist auch der hintere Abnäher verschwunden. Das liegt einfach daran, dass ich sowieso von der Taille aus zur Hüfte auf die nächst kleinere Größe abzeichne. Ich habe diese Methode, wie im Konstuktionsbuch von Hofenbitzer beschrieben, schon einmal  für einen Sommerrock basierend auf meinem Rockgrundschnitt verwendet.


Also, es wird das Baukastenkleid mit einem selbst gezeichneten Rockteil. Da für mich die nächste Woche das Nähen ausfallen muss, schneide ich einfach mal so zu und hoffe, dass ich bis zum nächsten Termin schon etwas vorzeigen kann. Geht das Ganze in die Hose, habe ich ja immer noch mein Weihnachtskleid vom letzten Jahr, das ich sehr gerne trage.





Ich vermute mal, dass die ersten Weihnachtskleider bereits fertig sind und weitere Kleider bereits in Arbeit sind. Die heutige Übersicht hier wird es zeigen.


Mittwoch, 21. Juni 2017

Blusentop Nr. 2


Auf die Schnelle habe ich mir noch einmal ein Blusentop  nach dem Schnitt aus der FashionStyle  (Heft 12/2016) genäht.













Wie man an der Frisur sieht, war es bei den Aufnahmen recht windig...

Was andere bei diesen sommerlichen Temperaturen tragen, schaue ich mir heute beim MeMadeMittwoch an.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Jäckchen





fashion style 12/2016





In der Fashion Style vom Dezember 2016 gab es direkt auf der Titelseite ein Jäckchen mit Schalkragen, das ich mir unbedingt für Silvester noch nähen wollte.



Da die Zeitschrift aber immer erst gegen Ende des Monats verfügbar ist, habe ich es nicht mehr ganz im alten Jahr geschafft. Ich hatte einen schwarzen Stoff mit Prägung und etwas Glitzer im Stoffgeschäft mitgenommen und obwohl an normalen Tagen daher nicht tragbar, das Jäckchen trotzdem Anfang Januar noch fertig genäht.



Da mir der Kragen so gut gefällt, habe ich versucht, den Schnitt vorne mit einer geraden Linie zu zeichnen und aus einem normalen dünnen Strickstoff zu nähen.  Das hat soweit auch gut geklappt, nur war die Jacke durch den legeren Schnitt unten viel zu weit und sackig. Außerdem hätte ich vorne mehr Länge gebraucht, da wäre es wohl besser gewesen, den Schnitt eine Nummer kleiner zu kopieren und dafür einen kleinen FBA vorzunehmen. Der Kragen war wieder schön gelungen und ich wollte daher die Jacke nicht entsorgen. Um etwas Form zu bekommen, habe ich den Beleg vorne wieder unten geöffnet und einfach ein Bündchen angenäht. Ich hatte vom Pulli, den ich letzte Woche gezeigt habe, noch ein Stück Bündchenstoff übrig. So ist die Jacke nun doch noch tragbar.









Da sich nun vorne zu viele Lagen Stoff befinden,

trägt die Jacke nun direkt über dem Bündchen etwas auf. Aber sie lässt sich auch gut offen tragen.































Von hinten sieht die Jacke nun wie ein Blouson aus.









Optisch besser wäre es gewesen, wenn vorne der Beleg bis ganz nach unten reichen würde und das Bündchen dann erst am Ende des Belegs beginnen würde. Aber das war leider nachträglich nicht mehr möglich. Sollte ich den Schnitt noch einmal nähen, werde ich das so machen.



So, zum Schluss habe ich schnell noch die schwarze Jacke übergezogen, die dem Originalschnitt aus der Zeitschrift bis auf die Ärmellänge entspricht. Auf den Bildern ist allerdings der Glitzereffekt nicht zu sehen.







Mit diesen beiden Jäckchen geht es nun hinüber zum MeMadeMittwoch.

Samstag, 20. August 2016

als Shirtschnitt ja, aber als Kleiderschnitt ?


Im Moment probiere ich weitere Schnitte aus. Ich habe noch Trigemastoffe aus einem 'Putzlappen'-Paket, bei dem man sich die Farben nicht aussuchen kann. Die Qualität der Stoffe ist aber immer recht gut und die Reststücke reichen eigentlich auch immer für ein Shirt. Das ist also ideal zum Testen von Schnittmustern.



Zunächst habe ich aus dem Wickeloberteilschnitt aus dem aktuellen Buch von Rosa P.  ein Shirt gebastelt.









Prinzipiell funktioniert diese Wickeltechnik, ich werde aber das Oberteil noch etwas verlängern, da der Abnäher unter der Brust etwas zu weit nach oben reicht und das Armloch auch etwas eng ist. Ob ich bei einem eventuell zu nähenden Kleid die vorgesehene breite Passe mag, da bin ich mir nicht so sicher. Ich könnte ja auch z.B. Passe und Rock aus einem Stück zuschneiden... Ob der Schnitt dann aber noch funktioniert?





Aus der aktuellen FashionStyle (07/2016) gefiel mir eigentlich Schnitt (Nr. 16 und 17) recht gut. Ich habe mir aus einem dünneren grauen Jersey ebenfalls zunächst das Shirt genäht. Das Ergebnis gefällt mir nicht besonders, daher wird aus diesem Schnitt definitiv kein Kleid genäht. Die Falten auf der Schulter und an der Seite gefallen mir zwar, aber die Schräge verläuft bei mir irgendwie komisch quer über die Brust. Dieser Schnitt ist wohl wieder eher etwas für die Schmalbrüstigen, bei denen die Falten locker über die Brust fallen.









Als Haus- und Garten-Shirts oder auf dem Camping-Platz werde ich die beiden Teile aber tragen...