Montag, 20. September 2021

Urlaubswoche am Main-Teil 2

 Immer Vormittags ging es dann mit den Rädern entweder mainabwärts...






oder mainaufwärts...





oder auch entlang der Tauber zum Kloster Bronnbach (Details dazu bei Wikipedia).







Als wir an einem Vormittag keine Lust zum Radeln hatten, sind wir hinauf zur Burgruine Wertheim und von dort dann einen ausgeschilderten Rundweg gewandert.






Da wir auf der Heimreise gegen den Rückreisestrom aus dem Süden fahren konnten, sind wir ohne Stau zügig wieder nach Hause gekommen. Diese Urlaubswoche hat uns wieder einmal gezeigt, dass man gar nicht soweit fahren muss (245 km), wenn das Wetter mitspielt. Inzwischen ist unser Wohnwagen bereits winterfest gemacht worden und hat nun Pause bis zum nächsten Frühjahr. Vielleicht ermöglicht uns ja im nächsten Jahr eine abklingende Pandemie wieder nach Südfrankreich zu fahren, denn ich habe schon Sehnsucht nach dem Mittelmeer.

Freitag, 17. September 2021

Mitte September

Seit meinem letzten Post ist schon wieder einige Zeit vergangen. Direkt nach unserer Urlaubswoche am Rhein war ja das Wetter nicht so toll und wir haben dann auch nicht so viel unternommen. Das Aufräumen dauert ja immer auch eine Zeit, bis alles wieder an seinem Platz ist. Zu diesem Zeitpunkt war ja auch noch nicht klar, ob wir noch einmal mit dem Wohnwagen los fahren. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ihn noch nicht so gründlich geputzt...

Ende August hatte mein Mann mal die Idee, endlich mal in das Heimatmuseum in Geislingen/Steige zu gehen, über das wir schon ein paar mal in der Tageszeitung gelesen hatten. Wir waren an diesem Samstag Nachmittag die einzigen Besucher, aber es hat sich gelohnt. Es gab dort so viel Gesammeltes aus den letzten Jahrhunderten zu sehen, dass ich leider kaum Bilder gemacht habe. Wenigstens habe ich hinterher das imposante mehrstöckige Gebäude aufgenommen.


Dann wurde Anfang September das Wetter immer besser und auch stabil, so dass wir uns kurzfristig entschlossen haben, den Wohnwagen doch noch einmal für eine weitere Urlaubswoche zu packen. Eigentlich wären wir gerne wieder nach Stollhofen ins Rheintal gefahren, aber die guten Campingplätze waren alle noch randvoll. In Baden-Württemberg waren zu diesem Zeitpunkt noch Sommerferien und diese warme Region im Südwesten Deutschlands ist ja sehr beliebt.

Wir haben uns dann für den Main entschieden und uns einen Campingplatz in Wertheim ausgesucht. Direkt in Wertheim mündet ja die Tauber in den Main, so dass es viele Möglichkeiten gibt, am Fluss zu radeln.

Es waren wunderbare Tage mit idealen Temperaturen. Da wir recht früh morgens losgefahren sind, um den täglichen großen Stau auf der A7 zu vermeiden, haben wir bei Würzburg noch einmal eine Pause eingelegt, um nicht zu früh auf dem Campingplatz anzukommen. Von diesem Rasthaus aus hat man einen fantastischen Ausblick über Würzburg.



Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viele Wohnmobile und Wohnwägen auf unseren Straßen gesehen zu haben. Angekommen auf dem Campingplatz hatten wir dann einen Stellplatz in der 2. Reihe mit prima Sicht auf den Main.


Am Nachmittag sind wir mit den Rädern zunächst einmal die 3 km ins Stadtzentrum von Wertheim gefahren, da wir bisher noch nie in dieser Stadt waren. Die Altstadt ist wirklich sehr schön, alt und interessant. Hier ein paar Eindrücke:




An den nächsten Tagen sind wir immer vormittags mit den Rädern an den Flüssen entlang gefahren, den Nachmittag haben wir dann auf dem Campingplatz, beim Einkaufen oder dem nebenan gelegenen städtischen Schwimmbad verbracht.

Bilder dazu dann im Teil 2 dieser Urlaubswoche.

Mittwoch, 25. August 2021

NRW-Woche

Am 14. August ging es mit dem gepackten Wohnwagen nach Meerbusch auf den Rheincampingplatz, da es in dieser Woche sowohl den 4. Geburtstag des 'kleinen' Enkels als auch die Einschulung des 'großen' Enkels zu feiern gab. Da noch Sommerferien waren und an diesem Wochenende ein Rückreisetag war, dauerte die Fahrt etwas länger. Wir brauchten für die 500 km 7 Stunden reine Fahrtzeit, was natürlich auch durch die gesperrte A61 (Flutkatastophe) mit verursacht wurde.  

Über das Wochenende war der Campingplatz sehr voll, aber wir hatten ja rechtzeitig einen Stellplatz reserviert. Leider war das Wetter die ganze Woche über nicht besonders schön und zwischendurch regnete es auch immer mal wieder. Sowohl der Kindergeburtstag als auch die Einschulung ging aber zum Glück trocken über die Bühne.

Leider kann ich hier keine Bilder von den Festivitäten zeigen. Ich hatte die Schultüte und auch eine Geschwistertüte genäht. Da noch etwas Stoff übrig war, entstanden für die Enkel dann aber noch sogenannte Leseknochen.


Was ich aber auch noch zeigen kann sind Bilder vom Rhein, aufgenommen auf dem Campingplatz. Direkt gegenüber liegt Kaiserswerth, das auch per Fähre erreicht werden kann.






Ursprünglich hatten wir vor, noch eine weitere Woche Urlaub dann in Westfalen zu machen. Da aber die Inzidenzen in NRW gerade sprunghaft ansteigen und auch die Wettervorhersage für diese Woche nicht besonders gut ist, haben wir uns letzten Sonntag entschieden, wieder nach hause zu fahren.

Ob wir im September noch einmal den Wohnwagen packen, ist im Moment völlig offen. Mein Gefühl sagt mir aber, wohl eher nicht.

Donnerstag, 12. August 2021

Noch eine Landesgartenschau

Eigentlich hatten wir diesen Tagesausflug für den September geplant. Nachdem aber diese Woche der Sommer plötzlich wieder für ein paar Tage da ist, die Inzidenz bei der anlaufenden 4. Welle gerade am Bodensee noch niedrig ist, sind wir gestern kurzfristig nach Überlingen gefahren. Und wir waren nicht die einzigen...

Überlingen liegt ja am Untersee und ist von Ulm aus nicht so günstig wie Lindau oder Friedrichshafen zu erreichen. Wir haben da zwei Optionen, entweder sich von Lindau oder Friedrichshafen am See entlang durch den üblichen Stau zu quälen oder hinter Biberach über Landstraßen quer hinunter zu fahren. Wir hatten uns für die Querfahrt entschieden und mussten auch noch eine Umleitung fahren (was in dieser Gegend immer eine zusätzliche Strecke von mindestens 15 km bedeutet). Aber nach 2 Stunden war dann das Ziel erreicht.

Wie wir von Bekannten schon erfahren hatten, lohnt sich diese Landesgartenschau wirklich, besonders natürlich an so einem wolkenlosen Tag. 

Hier einfach ein paar Eindrücke, weitere Details zur Gartenschau kann man bei Interesse hier  nachlesen.

Blumenrabatten

Schwimmende Gärten

auf dem Rundweg

Blick von oben 


Kunst am See

Es war trotz der der zahlreichen Besucher ein wunderschöner Tag am Bodensee.

Freitag, 23. Juli 2021

Landesgartenschau im bayerischen Ingolstadt

In Ingolstadt wird gerade die im letzten Jahr abgesagte Landesgartenschau 2020 nachgeholt. Nachdem das Wetter aktuell gut dafür passt, haben wir gestern zusammen mit Freunden spontan beschlossen, nach Ingolstadt zu fahren. Die Eintrittskarten waren schnell vorher online erworben und wie erhofft waren dann die Besucherzahlen an einem Donnerstag noch vor den Sommerferien überschaubar. Ein paar Schulklassen waren vermutlich als 'Wandertag'  auf dem Gelände unterwegs, aber nach Ablauf der Unterrichtszeit haben die sich alle wieder auf den Heimweg gemacht.

Normalerweise machen wir solche Ausflüge mit der Bahn, diesmal sind wir aber zu viert mit dem Auto gefahren, das wir in einem großen kostenlosen Parkhaus bei einem der Eingänge abstellen konnten.

Die Gartenschau hat sich richtig gelohnt, es gab bei Traumwetter z.B. wunderschöne Blumenrabatten zu sehen. Insgesamt haben wir 4 Stunden auf dem Gelände verbracht. Hier ein paar Eindrücke:










Dieses Jahr haben wir noch zwei weitere Möglichkeiten, Landesgartenschauen anzusehen und zwar beide am Bodensee. Die bayerische 2021 findet in Lindau statt und die baden-württembergische Variante in Überlingen. Allerdings werden wir nicht in der Topsaison an den Bodensee fahren, sondern falls es die Inzidenz dann noch möglich macht, im September nach den Sommerferien.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Urlaub in Waging am See - Teil 3

In den letzten Urlaubstagen und nach den Gewitternächten sind wir zum Radeln an die Salzach gefahren. Das Auto haben wir jeweils in Friedolfing, einem kleinen Ort etwa 12 km vom Campingplatz Richtung Salzach, auf einem Parkplatz am Sportplatz abgestellt und sind dann einmal Richtung Norden und einem Richtung Süden geradelt.

Nördlich liegt Tittmoning, einer recht alten Kleinstadt mit einer Burg und alten Häusern in der Altstadt. Da es hier auch eine Brücke über die Salzach nach Österreich gibt, führt leider die Bundesstraße mitten durch den Ort und vor all den schönen Häusern parken überall Autos.






Zufällig haben wir auch an einem Haus dieses Schild entdeckt:


In südlicher Richtung gibt es dann die nächste Brücke hinüber nach Österreich in Laufen. Dorthin sind wir dann die gesamt Strecke an der Salzach entlang geradelt.




Noch relativ neu ist dagegen eine zusätzliche Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Salzach:



Dieser 'Europasteg' wurde 2006 anstelle einer alten Holzbrücke eröffnet, die 1920 einem Hochwasser zum Opfer fiel. Hochwasser ist hier scheinbar häufiger der Fall.


Am letzten Tag des Junis sind wir dann wieder nach Hause gefahren und sind mit diesen 10 Tagen Urlaub im Chiemgau sehr zufrieden. Man kann also auch in der weiteren Umgebung in Deutschland immer wieder etwas Neues entdecken. Im August werden wir dann eine Woche auf einem Campingplatz am Rhein in der Nähe der Tochterfamilie verbringen, da der ältere Enkel in die Schule kommt. Ob wir dann im Herbst noch einmal unterwegs sein werden, hängt wohl vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Freitag, 2. Juli 2021

Urlaub in Waging am See - Teil 2

Eine schöne Radrunde hat uns direkt vom Campingplatz zum Schönramer Filz, einem Hochmoorgebiet, geführt, wo es natürlich nicht so hügelig ist.

Als nächstes stand ein Ausflug per Auto nach Traunstein auf dem Programm. Wir haben uns in der Touristeninfo einen Innenstadtplan geholt und sind die empfohlene Runde durch die Altstadt gegangen.


Noch vor dem Wochenende, an dem sich dann wegen des tollen Wetters wie erwartet der Campingplatz komplett gefüllt hat, haben wir die Räder hinten auf das Auto gepackt und sind hinüber an den Chiemsee gefahren. Das Auto haben wir in Chieming direkt am See abgestellt und sind dann die Strecke bis Gstadt und wieder zurück geradelt.