Samstag, 8. Juni 2019

Wochenbericht 23 / 2019 - Schöne Pfingstfeiertage!

Diese Woche war das Wetter besser als zunächst vermutet. Im Gegensatz zu anderen Regionen haben wir von den Unwettern nichts mitbekommen. Es hat zweimal nur kurz geregnet und sich ein bisschen abgekühlt, es ist hier aber schon wieder viel zu trocken.

Zu Beginn der Woche haben wir einen Nachmittag am Erbacher Baggersee verbracht. Man bezahlt dort zwar Eintritt, findet aber bis auf ein Schwimmbecken alles, was zu einem Freibad gehört. Mir war allerdings das Wasser im See noch zu kalt.

















Nachdem es sich im Laufe des Mittwoch abgekühlt hatte und gestern Morgen der Himmel wieder blau war, waren wir wieder mit den Fahrrädern unterwegs. (Die Tage zu Beginn der Woche waren einfach zu heiß dafür.) Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass es entlang der Getreidefelder inzwischen blühende Randstreifen gibt, aber leider war dem nicht so. Da überall gespritzt wird, wächst meistens außer etwas Gras nichts. Am aufgeschütteten Rand eines Kieswerks habe ich dann doch noch Mohn zwischen vielen Disteln gefunden.



Heute Vormittag war es zunächst trüb, gegen Mittag schien die Sonne dann wieder. Im Moment ist wegen der vielen Großbaustellen jeden Samstag der städtische Nahverkehr kostenlos. Das haben wir heute mal genutzt und sind mit der Straßenbahn in die Stadtmitte gefahren. Auf dem Münsterplatz lief der Wochenmarkt noch und es gab zusätzlich  einen speziellen Rosenmarkt und einen Antikmarkt. Natürlich waren wir auch an der Donau, die wegen der Iller immer noch einen höheren Wasserstand als sonst hat. Im Allgäu hat es mehr geregnet als bei uns und der viele Schnee aus diesem Winter ist auch noch nicht wieder komplett geschmolzen.


Die Donau ist in Ulm noch nicht schiffbar. Nur dieses kleine Ausflugsboot, der 'Ulmer Spatz', wird von der Lebenshilfe betrieben und fährt mehrmals täglich (außer montags) vom Metzgerturm bis in die Friedrichsau und zurück.



Wenn man ein Stück weiter am Donauufer geht, trifft man oberhalb der Stadtmauer auf einen kleinen, feinen Park, den Rosengarten.



Die beiden Pfingstfeiertage werden wir im Garten und/oder in der näheren Umgebung genießen.

Mittwoch, 5. Juni 2019

T-Shirt mit besonderen Ärmeln




Bevor es nun richtig warm wird, habe ich mir ein paar neue Shirts genäht. Eines davon ist zur Abwechslung mal aus einem Burda-Schnittmuster entstanden, nämlich #118 aus der aktuellen Ausgabe 06/2019. Normalerweise habe ich größere Anpassungsprobleme bei Burda-Schnitten, aber als ich diesen Schnitt in Größe 44 ausgemessen hatte, wusste ich, dass ich den Schnitt so lassen kann.



Da die Ärmel aus einer doppelten Lage Stoff entstehen, habe ich einen recht dünnen Stoff aus Viskose gewählt, auch wenn dann die Gefahr droht, dass sich sonst so einiges abdrückt.










© burda style #118 06/2019

























Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.







Es ist ein Shirt für warme Sommertage geworden, wenn man keine Jacke überziehen muss. Diese Knoten am Ärmel tragen sich vermutlich nicht so gut unter einer Strickjacke.



Bestimmt gibt es auf der Me-Made-Mittwoch-Seite noch mehr sommerliche Kleidung zu sehen. Hier gibt es die Link-Party für den Juni.  

Sonntag, 2. Juni 2019

Wochenbericht 21 + 22 / 2019

Der Mai hat es lange nicht gut mit uns gemeint. Die Tage mit regnerischem und kühlem Wetter wollten kein Ende nehmen.



Zum Glück wurden wir aber von den ganz extremen Wetterlagen bisher verschont.







Trotzdem blühen meine frühen Pfingstrosen, sie stören sich wohl nicht an dem Nass von oben.

Wir haben diese trübe Zeit für Treffen mit Freunden genutzt und mussten sogar zwischendurch die Heizung wieder einschalten.




Pünktlich zu Himmelfahrt (auch Vatertag genannt)  kam dann die Sonne zurück und wir wir konnten endlich wieder auf die Räder. Nahezu in jedem Dorf findet an diesem Tag ein Fest statt, so dass wir keine Mühe hatten, uns unterwegs mit Nahrung zu versorgen.






Heute nun war es so warm, dass wir nur eine kleine Runde nach dem Mittagessen geplant hatten, aber ungeplant plötzlich eine Strecke über das Hochsträß genommen haben, wo dann nichts anderes übrig blieb als bei diesem blauen Himmel die Räder einen steilen 'Buckel' hinauf zu schieben. Manchmal wünsche ich mir dann doch, ich könnte (so wie heute viele andere Ältere) solche Strecken mit Motorunterstützung einfach hinauf fahren.

Wieder daheim konnten wir uns dann im Garten wieder von den Strapazen erholen und uns über die gerade so schön blühenden Sträucher freuen. Mein Kreislauf war jedenfalls ganz schon in die Knie gegangen.


Ich bin gespannt, wie lange diese Schönwetterphase anhält, denn die nächsten Gewitter (Unwetter?) sind schon wieder angekündigt. 

Sonntag, 19. Mai 2019

Wochenbericht 20 / 2019

Nachdem ich an mehreren Buchsbäumen im bodennahen Bereich den Zünsler entdeckt hatte und wir keine Lust haben, mehrmals im Jahr die Pflanzen zu spritzen, haben wir uns entschieden, den Buchs komplett aus dem Garten zu verbannen.

Wir waren damit mehrere Tage beschäftigt, da wir einen alten großen Buchs, 2 mittlere Kugeln und 3 noch kleinere Pflanzen im Garten hatten. Die meiste Arbeit machte natürlich die große Pflanze.



Hier ist die eine Hälfte bereits entfernt. Eigentlich waren es 2 Pflanzen, die zusammen optisch eine Einheit bildeten. Entsprechend viele Wurzeln mussten beseitigt werden. Es ist durch die Mauer zum unteren Garten eine schattige Stelle, daher  wissen wir noch nicht, was wir dort neu anpflanzen werden. Zumindest diese alte Mauer sollte wieder verdeckt werden. Thuja und Eiben stehen an dieser Mauer schon genug, wir sind noch auf der Suche nach einer anderen Lösung.



Oben im Beet neben der Einfahrt war es einfacher zu entscheiden, da es dort sonnig ist. Hier haben wir anstatt der Buchskugel inzwischen eine Kolkwitzie (oder auch Perlmuttstrauch) gepflanzt. Ich hoffe, dieser Standort gefällt der Pflanze, denn ich freue mich schon auf die vielen rosa Blüten in den kommenden Jahren.








An den anderen Stellen, an denen noch Buchs wuchs, wurde Euonymus (Spindelstrauch) gepflanzt. Ich hoffe mal, dass der Zünsler nicht auch noch diese Pflanzen mag.

Damit wir nicht nur im Garten werkeln, haben wir die sonnigen, aber recht kühlen Tage zwischendurch auch für kleine Radtouren in die Umgebung genutzt. Seit ich nun weiß, wie vom Zünsler befallene Stellen an den Buchsbäumen aussehen, sehe ich unterwegs viele solche Problembuchse... 

Ich bin gespannt, ob der angekündigte Regen heute Nacht wirklich kommt, denn sonst muss ich morgen früh wieder die neuen Pflanzen gießen gehen.

Samstag, 11. Mai 2019

Wochenbericht 18 + 19 / 2019

Die 18. Kalenderwoche begann mit kühlem, regnerischen Wetter, so dass ich die Zeit genutzt habe, um wieder einmal ein bisschen zu nähen. Zum 1. Mai war endlich wieder besseres Wetter angesagt und wir waren bereits am planen, wohin wir mit den Rädern einen Ausflug machen können.

Dazu kam es aber nicht, denn die Tochter meldete sich, dass ein schlimmer Magen-Darm-Virus (aber kein Noro) den  großen kleinen Enkel erwischt hat und er für Infusionen in die Klinik muss. Daher haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zur Unterstützung nach Lippstadt gefahren. So konnten sich Mama und Papa im Krankenhaus abwechseln und die Tochter konnte nachts bei dem Kleinen in der Klinik bleiben. Der kleine, kleine Enkel fing dann eine Nacht später ebenfalls an zu spucken, insgesamt hat er das Ganze aber besser (und ohne Klinik) bewältigt als sein großer Bruder. Am Samstag ist dann der Gatte wieder nach Hause gefahren und am Nachmittag durfte der kleine Patient aus dem Krankenhaus auch wieder nach Hause.

Ich bin dann noch bis Mittwoch in Lippstadt geblieben, denn dann konnten beide Enkel wieder in die Kita. Die Bahnfahrt nach Hause verlief dieses Mal problemlos, scheinbar ist der Mittwoch ein guter Reisetag.

Von uns Erwachsenen hat der Virus lediglich die Tochter noch erwischt, der es aber inzwischen auch wieder gut geht. Ich hoffe, dass sich so eine Woche nicht so schnell wiederholt.

Leider war die restliche Woche wieder sehr regnerisch, aber heute Vormittag hat es endlich aufgehört zu regnen und ich konnte mal eine Runde durch den Garten drehen.

Die Ritzenköniginnen:





Die Akeleien säen sich an den unmöglichsten Stellen im Garten aus, aber sie sind wunderschön.





















Bei den Pfingstrosen dauert es auch nicht mehr lange, da muss es nur noch ein bisschen wärmer werden und die Sonne scheinen. Jedenfalls freue ich mich schon auf meine Lieblingsblüten.


Allen, die Wert auf diesen Tag legen, wünsche ich morgen einen schönen Muttertag. Ich fand diesen Tag früher, als die Kinder klein waren und extra gemalt und gebastelt haben, sehr schön, heute halte ich so einen 'Muss sein' - Tag für überflüssig und für reine Geldmacherei. Zufällig kommt aber gerade morgen (wir haben schon länger nach einem möglichen gemeinsamen Termin gesucht) mein Bruder vorbei und bringt die Fotoalben unserer verstorbenen Mutter mit. Wir werden sie durchschauen und in Erinnerungen schwelgen. 

Mittwoch, 1. Mai 2019

Rosa Bluse


Es gibt noch einen Blusenschnitt, den ich unbedingt ausprobieren wollte. Da ich noch einen rosafarbenen Stoff im Regal hatte und nicht mehr verstehe, warum ich den eigentlich mitbestellt hatte, dachte ich mir, ich nähe einfach mal ein Probeteil. Nachdem ich das Schnittmuster ausgemessen hatte und dabei feststellte, dass alles recht großzügig bemessen ist, habe ich den Schnitt ohne Änderung einfach in Größe 44 genäht. Dieser Schnitt stammt aus der FashionStyle 03/2019 und hat dort die Nummer 10.






© Knipmode (KM1903-10)





Weggelassen habe ich lediglich die Brusttasche, denn bei meinem kräftigen Oberkörper muss ich die Brust nicht auch noch betonen.

Die Bluse war schnell genäht und auch der Kragen hat dieses Mal super geklappt.













Als ich die fertige Bluse dann angezogen habe, war ich vom Ergebnis überrascht. Sie passt und ist trotz der Farbe für mich gut tragbar. Lediglich im Hüftbereich hätte ich sie enger nähen sollen. Da ich Blusen meistens in der Hose trage, ist das aber nicht so schlimm. Wenn ich diesen Schnitt noch einmal verwende, (was ich zumindest für den Kragenbereich vorhabe), werde ich die Weite unten reduzieren.







Und hier geht es nun zum Me-Made-Mittwoch im Mai. 

Sonntag, 28. April 2019

Spamkommentare nerven

Da ich im Moment mal wieder mit anonymen englischen Kommentaren überschwemmt werde, habe ich jetzt die Sicherheitsabfrage für die Kommentarfunktion aktiviert. Der Statistik nach, müssten diese Kommentare aus den USA kommen. Leider gibt es hier bei Blogger keine Funktion, um anonyme Kommentare auszufiltern und ich möchte die Kommentarfunktion nicht auf Google-Nutzer beschränken. Freigeschaltet werden von mir grundsätzlich nur Kommentare, die nicht anonym sind.

Da hier sonst sowieso nur noch selten kommentiert wird und ich den Blog im Moment hauptsächlich für mich als 'Wochenbuch' nutze, wird das hoffentlich nur wenig stören.

Nachtrag:

Wenn ich anonym kommentiere, kommt dies hoch:


Wenn es bei Google-Usern nicht auftaucht, ist es ok und würde ja bei den automatisierten anonymen Kommentare helfen, diesen Spam zu verhindern.

Samstag, 27. April 2019

Wochenbericht 17 / 2019

Das Osterwetter war ein Traum, die Tochterfamilie war zu Besuch und die Kinder konnten im Garten suchen, was der Osterhase versteckt hatte. Bilder gibt es, wie immer in solchen Fällen, für die Öffentlichkeit keine.

Da das Wetter aber auch nach den Feiertagen noch ein paar Tage so schön blieb, haben wir mit den Rädern eine kurze Tour ins 'kleine Lautertal' unternommen. Das ist gar nicht weit von hier, die  Lauter ist ein kleiner Nebenfluss der Blau in einem recht ruhigen, sehr schönen kleinem Tal. Die Fahrstraße endet hinten im Tal, daher gibt es nur Ausflügler und keinerlei Durchgangsverkehr.

Wie die Blau hat die kleine Lauter einen Quelltopf, der aber im Vergleich zum Blautopf in Blaubeuren ebenfalls klein ist.



Es gibt mit dem Rad zwei verschiedene Wege, eine geschotterte Strecke durch den Wald und die geteerte Fahrstraße. Auf dem Weg hinter ins Tal haben wir den Waldweg gewählt, zurück ging es dann auf der Fahrstraße auf der anderen Talseite. Dort hat man nämlich einen tollen Blick auf die Felsen am Hang.


Der Blick von der Straße über das Flüsschen zur anderen bewalteten Seite zeigt, wie schmal dieses Tal ist.


Was wir diese Woche auch noch gemacht haben, war ein Ausflug (per Auto) nach Lauingen an der Donau, denn dort ist in diesen Tagen wieder das offiziell größte Osternest der Welt aufgebaut.


Seit gestern regnet es nun zum Glück immer wieder mal, was bitter nötig war. Es ist aber bisher immer noch viel zu wenig, was da vom Himmel kommt...