Mittwoch, 13. April 2016

Shirt 02/2016


So nun ist auch der flutschige Jersey verarbeitet, den ich aus einer Restekiste für kleines Geld mitgenommen hatte. Auf weitere Einstellversuche mit der Overlook habe ich verzichtet und das Shirt mit der 'normalen' Nähmaschine zusammengenäht, was eine gute Entscheidung war.



Die Inspiration kam dieses Mal wieder von Burda, und zwar vom Shirt 128 aus dem Augustheft des letzten  Sommers.






128 1508
Nr. 128 aus Budastyle 08/2015



Zunächst wollte ich den Schnitt direkt verwenden, aber das Shirt war mir dann doch zu weit geschnitten und ich habe einen ähnlichen Ausschnitt an meinen Grundschnitt gebastelt. Ich bin einfach der Meinung, dass diese Oversize-Schnitte nur den gertenschlanken Frauen stehen.









Hier an der Puppe...









und hier an der Frau und vor dem Bambus im Garten...









Da es draußen wärmer wird, ist als nächstes wohl ein Sommerrock an der Reihe.



Und wie immer mittwochs geht es hier zum Me-Made-Mittwoch, der Parade der Nähbloggerinnen.

Dienstag, 12. April 2016

Ich sehe rot! - 4/2016



Auch im April gibt es jeden 2. Dienstag bei Jutta wieder Rotes zu sehen .

Beim Sichten der auf dem Dachboden aufgehobenen Spielsachen habe ich dieses rote Boot entdeckt und für den Enkel wieder gereinigt. Sobald er alleine sitzen kann, wird er wie damals sein Onkel und seine Mutter damit Spaß beim Baden haben.


Montag, 11. April 2016

Traumwetter

Dass es heute so tolles Wetter gab, war eigentlich nach der Vorhersage nicht zu erwarten gewesen. Direkt heute Morgen war es schon wolkenlos und daher noch sehr kühl. Die Sonne hat aber im Laufe des Tages die Luft wunderbar erwärmt, so dass der Nachmittag im Garten stattfinden konnte.

Es waren also Unkraut zupfen und Blüten bewundern angesagt.


Kaum regnet es ein paar Tage nicht, sind die Böden schon wieder viel zu trocken....

Sonntag, 10. April 2016

Sonntagsspaziergang

Heute Nachmittag sind wir mal wieder hier in Söflingen ein Stück an der Blau entlang gegangen. Zwischendurch kam sogar immer mal wieder kurz die Sonne raus. Der Frühling ist jetzt auch in Ulm angekommen, jeden Tag ein bisschen mehr.










Einen guten Start in die neue Woche!

Samstag, 9. April 2016

der Alltag plätschert so dahin

Nachdem das erste Vierteljahr 2016 uns mit dem Umzug meiner Mutter ins Heim und der Wohnungsauflösung beschäftigt hat, verläuft inzwischen der Alltag recht ruhig. Daher ist hier im Blog wenig los, denn wer interessiert sich schon für Fensterputzen, Gardinenwaschen, Unkrautjäten, usw. Heute Nachmittag bin ich mit dem Streuwagen über die Wiese, es musste nach dem Vertikutieren gedüngt werden und demnächst muss auch noch nachgesät werden.

Das Wetter im Moment wieder so lala ist, daher nutze ich die übrige freie Zeit für Nähprojekte. Da ich mir ein Buch über Schnittkonstruktion zugelegt habe, zeichne ich gerade einfache Schnittmuster nach Maß selber und bin vom Ergebnis positiv überrascht. Dieses Thema ist zwar ein ziemlicher Zeitfresser, macht mir aber gerade sehr viel Spaß.




Was gibt es sonst noch?

Diesen Monat werde ich noch ein paar Tage beim Enkel in Düsseldorf verbringen und für Ende Mai planen wir einen kompletten Umbau unseres Badezimmers, das noch entsprechend der frühen 80er in bahamabeiger Ausführung ist. Bei der Gelegenheit werden wir alles gleich altersgerecht ausführen lassen, z.B. wird eine große bodengleiche Dusche eingebaut. Im Moment schauen wir uns in verschiedenen Baumärkten nach Anregungen um und meiden noch die Ausstellungen des Sanitärfachhandels, denn da steigen sonst die Wünsche und damit die Kosten ins Unendliche....

Da es im Moment draußen überall blüht, geht es natürlich heute auch nicht ohne Blümchen.


Diese Träubleshyazinthen oder auch 'Baurablümchen' sind wahre Überlebenskünstler, wachsen an den unmöglichsten Stellen und vermehren sich unglaublich. 

Mittwoch, 6. April 2016

Shirt 01/2016


Da ich mich mit meinem Grundschnitt auch an Jersey versuchen möchte, habe ich mir bei Trigema ein paar Stoffreste bestellt. Da das immer ein Überraschungspaket ist, musste ich akzeptieren, dass es nur schwarze und hellblaue Stücke waren, allerdings ist die Stoffqualität recht gut. Und so habe ich meinen ersten Versuch aus schwarzem Stoff zugeschnitten.



Da ich bei Jersey keinen Schulterabnäher wollte, habe ich eine Anpassung vorgenommen, wie bei Hofenbitzer beschrieben.





















Zunächst habe ich eine Kopie des gezeichneten Grundschnitts (PK 4) auf Folie erstellt. In Schulterblatthöhe habe ich die Folie dann durchgeschnitten, den Abnäher zugelegt und die fehlende Weite auf die Rückenlinie und Armloch verteilt.



























Laut Hofenbitzer stören 0,5 cm Mehrweite im Ärmel nicht, ich bin mir da aber nicht so sicher. Auf jeden Fall benötigt man bei dieser Methode eine Rückennaht, da nun bei gleichbleibendem Halsausschnitt ein leichter Bogen entsteht, was einen Zuschnitt im Stoffbruch verhindert.























Vorne habe ich den Brustabnäher behalten, was aber eine Faltenbildung auch nicht verhindert hat. Vielleicht sind die Falten ja so weniger groß...





Da ich einen V-förmigen Ausschnitt mit Blende wollte, habe ich am Vorderteil und Hinterteil einen Streifen abgeschnitten und zusammengeklebt.















Dieser Ausschnitt war das dann etwas schwierig zu nähen und als die Spitze nach 2x Auftrennen auch nicht besser wurde, habe ich das ganze Shirt einfach ohne weitere Anprobe zusammengenäht, quasi als reines Probeshirt. Genervt hat beim Nähen sowohl  der schwarze Stoff (man sieht so wenig) und die Tatsache, dass dieser Stoff sich ständig vom Rand her eingerollt hat.



Da ich das Ergebnis dann doch nicht sooo schlecht fand, habe ich die missglückte Stelle mit einem Knopf getarnt, der aber nur in der Sonne so glänzt.









Hinten treffen Naht von Blende und Rückenmitte nicht sauber aufeinander, insgesamt ist etwas zu viel Stoff im Rücken und die Nähte sind (noch) nicht ordentlich gebügelt.












Der Stoff trägt sich aber sehr angenehm und nach der ersten Wäsche werde ich mal schauen, was sich noch durch besseres Dämpfen verbessern lässt.









Ich übe gerade noch mit einem bunten Flutschi-Jersey, wobei ich hier zunächst einmal die Overlook richtig einstellen muss.



Am 15. April ist Stoffmarkt in Stuttgart. Da fahre ich auf jeden Fall hin und werde mir sicher auch ein paar Jerseyvorräte zulegen. Im Moment ist es aber (noch) so, dass ich lieber Webware verarbeite.



Selbstgenähte Kleidung kann man wie jeden Mittwoch hier bewundern.

Montag, 4. April 2016

Ausgenutzt....

Nachdem wir im Moment traumhaftes Frühlingswetter haben und meine Erkältung wieder abgeklungen ist, haben wir die Nachmittage gestern und heute genutzt und jeweils eine kleine Radtour gemacht. Da ich dieses Jahr noch nicht auf dem Rad gesessen bin, war das für das erste Mal genau richtig.

Gestern Nachmittag sind wir ins Blautal geradelt, bis zum Naturfreundehaus in Blaubeuren-Gerhausen, wo wir eine Kaffeepause eingelegt haben. Von dort hat man einen schönen Blick hinüber zum 'Rusenschloß'.


Heute nun sind wir zunächst an der Donau entlang bis zur 'Illerspitz' geradelt.


Von rechts kommt die Donau ziemlich träge daher und von oben die wegen der Schneeschmelze in den Bergen gut gefüllte Iller. Am Industriegebiet 'Donautal' vorbei ging es dann über Ulm-Wiblingen bis zur Iller und an dieser entlang wieder bis zur Donau. Wir waren also auf dem Rückweg genau gegenüber auf der anderen Seite, wieder mit Blick auf die 'Illerspitz'.




Da es in den Illerauen viel Unterholz gibt und es sich ausschließlich um Laubbäume handelt, blühen hier an sonnigen Stellen inzwischen die Buschwindröschen.



Die nächsten Tage soll es ja nach und nach wieder kühler werden. Schade...

Freitag, 1. April 2016

Oberstadion - Osterbrunnen

Nachdem gestern Nachmittag das Thermometer dank Föhn bis auf 18 Grad gestiegen war, bin ich trotz Erkältung mit nach Oberstadion gefahren, um dort den Osterbrunnen zu besichtigen. In der Tageszeitung gab es einen längeren Bericht über diesen Brunnen, der noch bis zum 10.April bewundert werden kann. Obwohl Oberstadion ein kleiner Ort mit weniger als 2000 Einwohner ist und gestern Donnerstag war und somit kein Wochenende, waren wir nicht die einzigen Besucher.



Der Brunnen ist entlang eines kleinen Bachlaufs gestaltet worden.









Skulpturen und Reliefs waren mit Hilfe von Wachteleiern gestaltet worden.





Es gab unendlich viele liebevoll gestaltete Details zu bewundern.

Auf das angeschlossene Eiermuseum haben wir dann verzichtet, da es hier durch 2 Busse mit Führung eine längere Wartezeit gab.

Da es in Oberstadion auch noch ein Krippenmuseum gibt, lohnt es sich sicher, auch einmal in der Adventszeit nach Oberstadion zu fahren, da diese Gemeinde von uns nur etwa 40 km entfernt ist.