Donnerstag, 31. Dezember 2015

Zum Jahreswechsel

In Kürze beginnt ein neues Jahr. Ich habe mir für dieses Jahr nichts Besonderes vorgenommen, sondern lasse einfach alles auf mich zukommen.

Ein positiver Start ist zunächst mal, dass sich meine 91-jährige Mutter nun doch entschlossen hat, nach Krankenhaus und Kurzzeitpflege das ihr angebotene Zimmer im Altenzentrum zu nehmen. Daher wird das 1. Projekt im neuen Jahr wohl ihr Umzug ins Heim sein.


Ich wünsche allen meinen Lesern




Rost #21

Zum letzten Mal in diesem Jahr sammelt Frau Tonari rostige Bilder.



Mein letztes Beispiel aus 2015 habe ich in Erkrath in der Nähe von Düsseldorf aufgenommen, als ich dort im Stadtpark mit dem Kinderwagen unterwegs war.






Was hier eigentlich abgebildet werden soll, hat sich mir jedoch nicht erschlossen. Vermutlich stand irgendwo etwas auf einer Hinweistafel. Ich bin einmal rund herum, konnte aber mit dem Kinderwagen nicht näher heran. Außerdem war es in der Wiese recht nass, wie man auf den beiden ersten Bildern erkennen kann. Ich glaube, so langsam gibt es in jeder Stadt, groß wie klein, ein 'rostiges' Kunstwerk.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Rückblick

Statt des üblichen Jahresrückblicks blicke ich zum Ende dieses Jahres auf mein Berufsleben zurück. Heute bekam ich nun mit der Post meine letzte Gehaltsabrechnung, das nächste Mal ist es dann die Rente.

Insgesamt kann ich recht zufrieden auf mein Arbeitsleben zurückblicken und das war eine recht lange Zeitspanne, da ich mich damals 1971 nach dem Abi entschlossen hatte, nicht zu studieren, sondern eine Ausbildung bei der BASF in Ludwigshafen zu machen. Viele Jahre lang wollte ich Mathematik unterrichten, zum Ende der Schulzeit hatte ich aber irgendwie genug von Schule und mich daher entschieden, eine mathematisch-technische-Assistentin zu werden. Und so bin ich dann in einem IT-Beruf gelandet, habe programmieren gelernt und von Lochkarten, Datenbändern und Großrechnern bis zu den Netzwerken und den Clouds von heute in unterschiedlichen Unternehmen alles mitgemacht. Irgendwann erfolgte dann auch der Wechsel von 'Wir-programmieren-alles-selber' zu 'Wir-passen-SAP-Software-an-unseren-Bedarf-an'.

Glück hatte ich zwischendurch auch, einmal als ich nach meiner Kinderpause von etwas mehr als sieben Jahren wieder einen Job gefunden habe (damals in den 80ern gab es noch kein Internet und damit auch kein Homeoffice) und ein zweites Mal, als ich mit gerade 50 Jahren wegen einer Firmenpleite in einer Auffanggesellschaft gelandet war und es zunächst so aussah, dass ich als 'Alte' auf dem Arbeitsmarkt in der IT-Branche keine Chance mehr bekomme.

Dank ehemaliger Arbeitskollegen bin ich dann in einem hier überwiegend regional tätigem Beratungshaus gelandet, bei dem ich jetzt bis zum Schluss tätig war und Kunden bei der Abbildung ihrer logistischen Prozesse in Materialwirtschaft und Produktion unterstützt habe.

Rückblickend kann ich sagen, dass man im IT-Umfeld das Rentenalter nur erreichen kann, wenn man bereit ist, ein Leben lang zu lernen (ich habe die Lehrgänge bei der SAP in Walldorf irgendwann nicht mehr gezählt). Ich habe so manchen älteren Kollegen erlebt, der sich irgendwann entschieden hat, sich beruflich neu zu orientieren, da er das Tempo der Neuerungen nicht mehr mitgehen wollte. Ich sage hier absichtlich Kollege und nicht Kollegin, da ich jahrelang die einzige Frau in der jeweiligen IT-Abteilung war.  Erst in den letzten ca. 15 Jahren hat sich das geändert und es werden immer mehr junge Frauen, die sich einen Job in diesem Umfeld aussuchen. Hier muss ich besonders meinen letzten Arbeitgeber loben, der den Frauen in der Kleinkinderphase mit Homeoffice und stark reduzierter Arbeitszeit sehr entgegenkommt.

Nun bin ich gespannt, was das neue Jahr so bringen wird. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es mir langweilig wird, auch wenn meine Ex-Kollegen dies befürchten....

Heute gab es jedenfalls nach dem Morgennebel noch einmal die Gelegenheit, die Sonne zu genießen.



Montag, 28. Dezember 2015

Zwischen den Jahren

Nachdem es nun jeden Tag etwas kälter werden soll und heute morgen bereits alle Autoscheiben zugefroren waren, haben wir den heutigen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein noch einmal für einen Spaziergang genutzt und das Wiederauffüllen des Kühlschranks auf morgen verschoben.



Blick vom Kuhberg auf die Innenstadt

Ganz ausschließen kann man im Moment etwas Schnee zum Jahreswechsel nicht, auch wenn ich mir das derzeit gar nicht vorstellen kann....

Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachten 2015

Anreise 500 km ohne Stau - erstes Weihnachten mit dem Enkelkind - gemeinsames Familienessen - Geschenke auspacken - schlafen und gemütliches Frühstück im Hotel - noch mehr Familie - Spaziergänge mit Kinderwagen - heute eine Rückreiseroute trotz Bettenwechsel in den Urlaubsregionen wieder ohne Stau - daheim nun ein bereits vor Weihnachten geschmückter kleiner Christbaum




So schön ist unser diesjähriges Weihnachtsfest.



Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!


Ich wünsche allen meinen Lesern ein friedliches Weihnachtsfest, wo und wie Ihr auch immer Weihnachten feiert. 

Dienstag, 22. Dezember 2015

letzter Weihnachtsmarktbesuch 2015

Obwohl das Wetter zunächst nicht so toll war (es hat leicht geregnet) haben wir unseren letzten vor Weihnachten geplanten Ausflug durchgezogen. Diesmal ging es gegen Mittag mit dem Bayernticket der Bahn zunächst nach Kempten mit seiner hübschen Innenstadt und einem kleinen Weihnachtsmarkt.



Nach etwa 2 Stunden sind wir zurück zum Bahnhof und dann weiter nach Augsburg gefahren, wo es dann auch nicht mehr geregnet hat. Ich war bisher noch nie in der Innenstadt von Augsburg und muss sagen, ich bin total begeistert. Diese Stadt mit seinen etwas mehr als 280.000 Einwohnern ist mehr als doppelt so groß wie unser Ulm und wirkt daher bereits sehr großstädtisch. Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz ist wunderschön und bietet seinen Besuchern quasi alles, was man sich unter einem Weihnachtsmarkt nur vorstellen kann, von Krippenzubehör über Christbaumschmuck bis hin zu Seifen und Socken. Die Vesperbuden sind alle außen herum und um die Pyramide verteilt, so dass man ohne Glühwein- und Senfflecken durch die einzelnen Gassen gehen und sich alles genau anschauen kann (vermutlich bis auf die Wochenenden).







Ich denke, wir waren nicht das letzte Mal in der Fuggerstadt....

Nun geht es mit Riesenschritten auf die Feiertage zu, die wenigen Geschenke sind längst alle verpackt. Auch wenn wir dieses Jahr an Weihnachten zur Familie der Tochter fahren und ich sonst nichts vorbereiten muss, werde ich doch hier morgen einen Christbaum schmücken, denn der bleibt in unserer Gegend traditionell ja immer bis zum 06. Januar stehen.

Montag, 21. Dezember 2015

Montagsherz Advent 2015

In Bamberg habe ich zufällig ein Herz entdeckt, dass sich wunderbar als adventliches Montagsherz eignet: