Sonntag, 12. September 2010

A Gruscht



Es ist bald wieder soweit. Da ich am Wochenende die meiste Zeit zum Bloggen habe, veröffentliche ich den Beitrag schon heute.

Übrigens ist 'Gruscht' das schwäbische Wort für Krempel.

Diese uralte Kaffeemaschine stammt aus dem Nachlass einer Tante meines Mannes. Sie steht normalerweise oben auf der Vitrine einfach zur Dekoration. Nicht dass ihr denkt, unsere Wohnung wäre ein Antiquitätenlager, aber es gab eine Zeit, da wurden in der Verwandtschaft Wohnungen aufgelöst und wir haben uns da das eine oder andere Stück mitgenommen bevor es auf dem Müll landet.
Ich werde weiter 'gruschteln', um in nächster Zeit noch weitere Stücke zeigen zu können.

Ansonsten war heute wirklich wieder ein schöner Tag. Wir waren zu einem Familientreffen in Stuttgart und konnten sogar im Freien essen. Schade, dass der Sommer nun wohl vorbei ist.

Freitag, 10. September 2010

Alte Kinderbilder

Angeregt von den vielen alten Kinderbildern in verschiedenen Blogs, konnte ich nicht widerstehen und habe die alten Alben heraus gesucht. Mein Papa hat ganz viele Bilder von uns Kinder gemacht und ich besitze einige davon. Er hatte eigentlich immer eine Photoausrüstung. Als wir älter waren, haben wir uns dann aufgeregt, dass wir ständig auf ihn warten mussten, bis er mit seinen ganzen Objektiven fertig war und wieder alles in seiner Phototasche verstaut hatte.

Da ich aber keinen Scanner habe, habe ich schnell den Photo genommen, auch wenn der sich nicht besonders für solche Aufnahmen eignet.


Zwischendrurch waren meine Eltern mit uns auch beim Photographen im Ort, der eigentlich immer besonders schöne Aufnahmen gemacht hat.



Dienstag, 7. September 2010

Mein Poesiealbum













Hier stelle ich Euch mein gut behütetes Album vor:

Das Büchlein ist außen mit strukturiertem Plastik überzogen, also abwaschbar und sehr haltbar. Ich habe es an Ostern 1961 von meiner Mutter bekommen, die sich dann auch als erste eingetragen hat.


Vor allem eins mein Kind, sei treu und wahr,
Laß nie die Lüge deinen Mund entweihn,
Von alters her im deutschen Volke war
Der höchste Rum, getreu und wahr zu sein.
                                                  R.Prutz


Damals waren diese Scherenschnittbildchen sehr beliebt, alternativ dazu gab es in den Schreibwarengeschäften die Bögen mit den bunten Bildchen mit oder ohne Strass. Die besonders Mutigen haben sogar selbst gemalt. Ich selber habe immer nur Bildchen geklebt, da ich niemandem das Album verschandeln wollte.

In den nächsten Wochen werde ich Euch weitere Einträge zeigen.

Montag, 6. September 2010

Und wieder etwas Altes




Diese Waage stand früher bei meiner Schwiegermutter zur Dekoration in der Küche. Als der Haushalt aufgelöst wurde, bestand meine Tochter darauf, dass ich sie für sie aufhebe, bis sie mal eine Wohnung mit mehr Platz hat. So steht die Waage halt in ihrem ehemaligen Zimmer auf einem Schrank. Fürs Photo habe ich sie aber auf den Boden gestellt.
Ich bin ja mal gespannt, ob sie irgendwann einmal abgeholt wird.

Sonntag, 5. September 2010

Urlaub 2. Woche

Damit nicht der Eindruck entsteht, dass wir nur schlechtes Wetter im Urlaub hatten, die Woche im Rhônetal hatten wir dann nur blaues Wetter. Gelandet sind wir auf einem Campingplatz in einem Eichenwäldchen.



Der größte Teil des Platzes war reserviert für Mobilhomes, aber Dank Nachsaison gab es genügend Platz. Auch auf diesem Campingplatz verbrachten fast ausschließlich holländische Familien ihre Ferien. Hier gab es zwar keinen See, aber auch ein sehr schönes Schwimmbad.



Da dieser Platz abseits von allen Straßen und 5 km vom nächsten Ort entfernt liegt, herrschte himmlische Ruhe.

Valence mit vielen alten schönen Fassaden
Außer zu einem Kurzbesuch in Valence waren wir nur per Fahrrad in der Umgebung unterwegs.
In der Umgebung gibt es überall in den Dörfern viel altes Gemäuer.
 

Aussicht über Chabeuil 

Kirche in Chabeuil


Kirche in Châteaudouble
Es war mal wieder ein Urlaub mit der richtigen Mischung aus Erholung und Sightseeing.

Samstag, 4. September 2010

Noch einmal Urlaub 1.Woche

Hier gibt es  noch einmal Bilder vom Lac de Chalain. Auf dem Campingplatz waren wir unter lauter holländischen und englischen Familien fast Exoten.




Alternativ gibt es auch ein Schwimmbad auf dem Campingplatz in Hanglage mit Blick über den See. Wobei das Wasser im See noch warm genug war und es einfach schöner ist im See zu schwimmen als in einem Becken.


Immer wenn sich die Sonne dann versteckt hat, haben wir den Tag genutzt, die Gegend zu erkunden.
Ein Ausflug ging in die Hauptstadt des Jura nach Lons-Le-Saunier.

Leider hatten wir nicht berücksichtigt, dass in Frankreich in den Städten in den Sommermonaten bis auf die Supermärkte montags die Geschäfte geschlossen sind.


Ein weiterer Ausflug ging nach Baume-les-Messieurs, ein sehr beliebtes Ziel in dieser Region. Ich möchte nicht wissen, wie es dort in der Topsaison zugeht.
Jedenfalls sind die schmalen Straßen immer nur in ein Richtung befahrbar, so dass man automatisch ein Rundfahrt durch diesen Talkessel macht.







Es gab hier sogar mal eine Infotafel mit deutschem Text, wenn auch zum Teil recht lustig übersetzt. Z.B. werden solche Talkessel als 'Kerbtäler' bezeichnet.



Leider hat sich dann das große Tief über Mitteleuropa immer weiter ausgedehnt, so dass es auch im Jura anfing zu regnen. Also beschlossen wir, ein Stück weiter in den Süden zu fahren. Gelandet sind wir dann in der Region Rhône-Alpes  im Departement Drôme.
Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 2. September 2010

Urlaubsbuch

Von den Büchern, die ich mit in den Urlaub genommen habe, hat mir dieses am besten gefallen.


Am Anfang muss man sich ein bisschen an den Schreibstil gewöhnen, aber dann kann man mit dem Lesen nicht mehr aufhören.
Wir werden hier heute alles zusammenpacken, denn der Urlaub ist zu Ende und morgen geht es wieder Richtung Heimat.

Montag, 30. August 2010

Das Haus der Köpfe



Da ich hier im Urlaub nichts Altes zur Verfügung habe, zeige ich Euch ein altes Haus, auch wenn man es weder als Krempel noch als Chaos bezeichnen kann..




Dieses Haus, Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut, steht in Valence und markiert den Übergang von der Gotik in die Epoche der Renaissance. Seinen Namen verdankt es den zahlreichen Köpfen, die als Skulpturen die Hauswand schmücken.