Samstag, 20. September 2014

Südfrankreich - letzter Teil

Nun sind wir schon seit einer Woche wieder daheim und die erste Arbeitswoche habe ich auch schon wieder hinter mir.

Es fehlen vom Urlaubsbericht noch die Ausflüge per Auto. Zunächst also das 16 km entfernte Sète, das wir sowohl mit dem Rad als auch per Auto besucht haben.

Als wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir bereits etwas außerhalb der Stadt geparkt. Diese bemalten Wellerbrecher entdeckt man nur, wenn man zu Fuß in die Stadt hinein geht.




Sète wird auch als Klein-Venedig im Languedoc bezeichnet, warum das sieht man hier.


Da die Stadt von vielen Kanälen durchzogen wird, gibt es mehrere dieser Hebebrücken, die immer mal wieder hochgezogen werden, damit die Boote passieren können.

Als wir der Stadt an einem Sonntag einen Besuch abgestattet haben, dachten wir, wir sehen nicht richtig. In ganz Sète standen auf jedem freien Fleck Motorräder, eine Harley neben der anderen.
Auf Plakaten lasen wir dann, dass sich an diesem Wochenende ca. 1500 Biker aus ganz Frankreich hier treffen.



Da am darauffolgenden Montag das Wetter immer noch durchwachsen war, haben wir einen neuen Anlauf genommen,  endlich einmal wieder nach >>>Pézenas<<< zu fahren.  Da es letztes Jahr keinen einzigen freien Parkplatz gab, hatten wir darauf verzichtet, dieses Jahr nun hatten wir an einem Montagvormittag mehr Glück. Traditionell sind in französischen Städten die Geschäfte montags geschlossen und die Künstler, darunter viele Maler, öffnen ihre Läden sowieso erst nach und nach gegen Mittag. So ging es in den Gassen noch recht ruhig zu und nicht so bunt wie gegen Abend.

Diese alte Kleinstadt ist durch seine vielen historischen Gebäuden trotzdem sehr sehenswert.









Da wir noch einkaufen wollten (die Einkaufszentren haben natürlich auch montags offen) sind wir anschließend nach >>>Béziers<<<, der größten Stadt dieser Region, gefahren. Viele alte Gemäuer gibt es auch dort, nur sind die Gebäude höher und die Plätze größer.




Es waren wieder zwei schöne Wochen im Süden Frankreichs und ich gehe davon aus, dass wir nicht das letzte Mal dort waren....



à bientôt....

Kommentare:

  1. Großartige Bilder sind das Bellana!
    Grüßle Sabine

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  2. Liebe Bellana,
    danke für die schönen Bilder. Die Orte, die ihr besucht habt, kenne ich alle von früher, aber die sehen vermutlich inzwischen auch alle ein bisschen anders aus als in 1970er Jahren. Dass man die normalerweise tristen Wellenbrecher so toll angemalt hat, find ich prima.
    Herzliche Grüße von Elke und noch einen schönen Sonntag (bei uns regnet es immer noch).

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  3. Ich glaube dir auf Anhieb, dass ihr nicht das letzte Mal in Südfrankreich wart. Ihr liebt den Süden dieses Landes ebenso wie wir den Norden der britischen Insel.
    Herzlich, do

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