Mittwoch, 30. Juli 2014

Rost #4



Ich kann kaum glauben, dass der Juli nun schon wieder vorbei ist. So lange ist doch noch gar nicht Sommer.... In der Nähe meines Arbeitsplatzes stehen diese armen Bäume und kämpfen ums Überleben. Hier kommt dieses rostige Beispiel für Frau Tonari:







Ich verstehe nicht, warum man auf einer Tiefgarage Bäume in diese rostigen Behälter pflanzen muss....

Sonntag, 27. Juli 2014

Stadiontage

Trotz des kurzen Gewitters heute Nachmittag waren die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften an diesem Wochenende im Ulmer Donaustadion wieder eine tolle Veranstaltung.
Gestern hatten wir das Glück, dass es genau zum Wettkampfbeginn mit den Regenschauern vorbei war und der ganze Nachmittag bei optimalen Bedingungen für die Athleten stattfinden konnte. Eines der Highlights war der neue Deutsche Rekord über die 100 Meter, der bereits im Vorlauf mit 10,05 Sekunden erreicht wurde. Das Finale war dann zwar mit 10.01 Sekunden noch schneller, war aber wegen des unzulässigen Rückenwindes nicht für die Bestenlisten zulässig.

Die jeweils ersten Beiden über  100 Meter auf ihrer Ehrenrunde

Heute Morgen habe ich mich noch über das sonnige Wetter gefreut und zunächst sah alles auch prächtig aus. Unser Hochsprung, bei dem heute die Männer an der Reihe waren, zog sich ziemlich in die Länge, so dass eine aufziehende Gewitterfront bedrohlich langsam immer näher kam. Und wie nicht anders zu erwarten, fanden dann die letzten drei Sprünge des Wettbewerbes doch noch im Regen statt. Anschließend wurden die Wettkämpfe alle kurz unterbrochen, aber bis wir beim 5000-Meter-Lauf Runden zählen mussten, war der kurze aber heftige Regenguss bereits wieder vorbei.

Hier habe ich noch ein paar Eindrücke der beiden Tage zusammengestellt.


Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer waren diese Meisterschaften wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung, die mir viel Spaß gemacht hat und mich darin bestärkt hat, noch ein paar Jahre als Kampfrichter weiter zu machen.

Samstag, 19. Juli 2014

Hitze

Rechtzeitig zum Wochenende kam der Hochsommer zurück. Die ganze Woche über war das Wetter auch im Büro erträglich,aber inzwischen ist es mir schon wieder zu heiß, um mich im Freien aufzuhalten. Ich bin gleich heute Morgen um 8  Uhr für 2 Stunden in den Garten gegangen, um Unkraut zu ziehen und Verblühtes abzuschneiden, denn ich vertrage diese Hitze nicht so gut. Im Haus herrschen jetzt die Temperaturen, die ich auch im Freien am liebsten habe.



Die Anzeige zeigt zwar Bewölkung an, aber bis jetzt ist der Himmel wolkenlos blau.
Übrigens unter unserer überdachten Terrasse zeigt das Wandthermometer aktuell 38 Grad an.....

Ausgerechnet für Montag, wenn ganz Ulm den jährlichen Schwörmontag feiern will, ist der nächste Temperatursturz angesagt. Da wir diesen Nachmittag und Abend traditionell mit Freunden bei uns auf der Terrasse feiern, hoffe ich, dass es kein Unwetter gibt. Solange es auch keinen Dauerregen gibt, können wir dann trotzdem unter unserem Terrassendach grillen.  So wie es aussieht, müssen wir wohl diesen Sommer mit diesen gewaltigen Temperaturschwankungen leben.

Für das kommende Wochenende, an dem in Ulm die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften stattfinden, ist die Wetterprognose bisher ganz brauchbar.

Freitag, 11. Juli 2014

Wochenrückblick

Nachdem das letzte Wochenende noch einmal schön und heiß war, kam pünktlich zum Wochenbeginn der große Regen, der zwar ersehnt wurde, aber nicht unbedingt so lange hätte dauern müssen. Fußball-WM und Büroarbeit waren die Hauptbeschäftigung bis einschließlich gestern, erwähnenswert ist vielleicht noch die Bluse, die ich mir genäht habe. So langsam macht mir das Nähen wieder richtig Spaß.

Pünktlich zum Freitag kam nun wieder die Sonne heraus und nach der wöchentlichen Hausarbeit haben wir unsere Räder geschnappt und endlich dem Internationalen Donaufest, das hier alle zwei Jahre stattfindet, einen kurzen Besuch abgestattet.

Hier nun ein paar Eindrücke von der Ulmer und der Neu-Ulmer Donauseite.












Freitag, 4. Juli 2014

2. Woche Südpfalz

Nachdem ich inzwischen bereits wieder meine erste Arbeitswoche hinter mich gebracht habe, zeige ich schnell noch ein paar Impressionen aus unserer 2. Urlaubswoche.

Da die Südpfalz bei unserer Fahrt zurück in den Süden direkt auf unserem Weg lag, haben wir dort spontan die 2. Urlaubwoche verbracht. Obwohl wir wegen Überfüllung in Bad Dürkheim keinen Platz auf dem Campingplatz bekamen, sondern auf den nächsten Platz nach Rülzheim ausweichen müssten, war diese Entscheidung genau richtig. Wir hatten wunderbares Wetter und wie wir bereits von einem früheren Besuch in dieser Region wussten, gibt es hier jede Menge Radwege, die auch alle gut ausgeschildert sind.

In dieser Gegend gibt es jede Menge zu sehen wie z.B.

Germersheim

oder

Landau
oder auch

Speyer

Es ging immer mal wieder am Rhein entlang und sogar einmal mit der Fähre hinüber auf die baden-württembergische Seite.

Rheinfähre Leimersheim
Zwischendurch wurde aber auch einmal Pause gemacht....



 oder am See neben unserem Campingplatz gefaulenzt.


Schön war es und ein abwechslungsreicher  Deutschlandurlaub.
Ehe es Herbst wird, werden wir dieses Jahr aber doch noch einmal ans Mittelmeer fahren.

So, nun wird es langsam Zeit, dass ich mich auf das gleich beginnende Viertelfinale einstelle.
Vielleicht wird dieses Spiel gegen Frankreich ja etwas besser als das Algerienspiel.

Dienstag, 1. Juli 2014

1.Woche Ostsee (3)

Gegen Ende der ersten Woche wurde das Wetter schlechter. Es hat zwar nicht geregnet, aber ohne Sonne und mit mehr Wind war es doch recht kalt. Nachdem dann der Wettermann uns ständig erzählt hat, dass es im Nordosten kühl und regnerisch bleibt und im Südwesten richtig Sommer herrscht, kam so langsam die Idee auf, den Standort zu wechseln. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt bis Mitte der 2. Woche an der Ostsee zu bleiben und dann auf dem Heimweg noch in Potsdam Station zu machen, aber bei dem Regenwetter in Großraum Berlin hätte das dann auch keinen Spaß gemacht.

Zunächst sind wir vom Fahrrad auf das Auto umgestiegen und  noch nach Ribnitz-Damgarten gefahren, um uns das Deutsche  Bernsteinmuseum anzusehen. Solange wie diese Fahrt über volle Straßen gedauert hat, war ich froh, dass wir uns nicht auch noch Rügen vorgenommen hatten, sondern lieber auf dem Rückweg einen Halt in Rostock eingeplant haben. Für Rügen hätte ich mir sowieso lieber einen sonnigen Tag gewünscht, aber wir waren ja mit Sicherheit nicht das letzte Mal an der Ostseeküste.....

Ribnitz-Damstein
Das Museum hat uns sehr gut gefallen. besonders nett fand ich, dass man zusammen mit der Eintrittskarte ein kleines Stückchen Bernstein bekam.

Auch die Hansestadt Rostock hat eine hübsche Innenstadt, mehr ist bei so einem Kurzbesuch nicht zu entdecken.


In der Kirche sieht man deutlich, dass man sich in Küstennähe befindet.




Zum Abschluss noch einmal ein Blick auf die Ostsee bei Sonne, aber stärkerem kalten Wind.



Und tschüss!

Dieses Bild wurde am längsten Tag des Jahres aufgenommen


Es ging nun also statt auf der A9 nach Potsdam in diesem Urlaub über die A7 zurück Richtung Süden. Da es auf unserem Weg lag, haben wir uns einen Campingplatz in der Südpfalz gesucht und dann spontan dort unsere zweite Urlaubswoche verbracht.

Fortsetzung folgt...

1.Woche Ostsee (2)

Die erste Zeit waren wir jeden Tag 3-4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs.

Durch die Felder ging es hinauf zum Leuchtturm von Bastdorf (demnächst auf einer Briefmarke zu bewundern), weiter zum Seebad Rerik zwischen Steilküste und Salzhaff und zurück durch die Kühlung, einem hügeligen Waldgebiet im Hinterland von Kühlungsborn.

Durch die Felder

Bastdorfer Leuchtturm

Steilküste bei Rerik

Salzhaff bei Rerik


Bei nicht ganz so schönem Wetter ging es entlang des Ostseeradwegs über Heiligendamm und durch den Gespensterwald bei Nienhagen nach Warnemünde (und natürlich wieder zurück).


Heiligendamm
Dieses Seebad besteht im Wesentlichen aus dem Luxushotel, in dem der G8-Gipfel 2007 abgehalten wurde, einer Klinik und großen alten Villen, die demnächst luxussaniert werden, wobei in der ersten fertiggestellten Anlage am Strand die Wohnungen wohl noch nicht verkauft sind. Irgendwie wirkt dieser älteste deutsche Seebadeort im Vergleich zu den übrigen lebendigen Seebädern an dieser Küste auf mich etwas merkwürdig.


Wieder die Steilküste

Der Gespensterwald


Warnemünde, ein beliebter Startpunkt für so manche Kreuzfahrt

Von Kühlungsborn über Heiligendamm bis nach Bad Doberan dampft die Bäderbahn 'Molli' auf ihrer Schmalspur.



Außerdem gibt es in Bad Doberan noch ein sehenswertes Münster in Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert.


Fortsetzung folgt......