Freitag, 27. Juni 2014

Wieder daheim

Nach zwei Wochen Leben im Wohnwagen sind wir nun wieder daheim eingetroffen. Es waren quasi zwei Urlaube, eine Woche an der Ostsee und bedingt durch schlechter werdendes Wetter eine Woche in der Südpfalz. Aber der Reihe nach...

Auf der Fahrt in den Norden hatten wir gleich ein Erlebnis, auf das ich gerne verzichtet hätte, nämlich einen Reifenschaden. Auf einer Autobahnbrücke bei Bad Berneck (A9), zum Glück kurz vor der nächsten Ausfahrt, meldete unser Auto einen Druckverlust am Reifen hinten rechts. Nachdem der Gatte geprüft hatte, wie viel Luft wir bereits verloren hatten, beschlossen wir, auf der Standspur noch langsam bis zur Ausfahrt und zum dortigen Autohof zu fahren. Mit dem Wohnwagen hinten dran ist das nämlich alles nicht so einfach und mir war Angst und Bange, ob wir das schaffen. Zum Glück hat aber alles geklappt und der Gatte musste den Winterreifen, den wir sicherheitshalber in Kofferraum unseres Kombis mitgenommen hatten, nicht auf der Standspur der Brücke montieren. In den Autos der neuen Generation gibt es ja serienmäßig weder ein Ersatzrad noch einen Wagenheber, sondern nur noch so ein Reparaturset, wie das auch immer funktionieren mag. Da wir ja noch bis zur Ostsee wollten, musste natürlich ein neuer Reifen her. Also wurde mit Hilfe des Pannenservice des Automobilherstellers eine Werkstatt ermittelt, die einen passenden Reifen vorrätig hatte, die aber leider etwa 50 km entfernt in Lichtenfels am Main war. Und wie gut war es doch, dass wir noch direkt am Freitag losgefahren sind und sich das alles an einem Werktag regeln ließ....




Da wir insgesamt etwa vier Stunden Zeit verloren hatten, bis wir den neuen Reifen auf dem Auto hatten und wieder auf der A9 waren, mussten wir unterwegs ungeplant in Schlaitz bei Bitterfeld übernachten. Der Campingplatz liegt an einem der Seen, die inzwischen in dieser ehemaligen Braunkohleregion entstanden sind. Unter normalen Umständen wäre ich sicher nie dorthin gekommen.



 


Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Ostsee.....

Kommentare:

  1. Sowas ist uns in England mal passiert.
    Davon hatte ich auch berichtet. Als wir auf dem Weg nach Tintagel waren.
    http://minibares.wordpress.com/2011/08/30/tintagel-da-biste-platt/

    Wie gut, dass es bei euch mit 4 Stunden vorbei war. Und mit dem Wohnwagen seid ihr ja flexibel, das hat schon was.
    So habt ihr mal eine andere Gegend kennengelernt. Schaut aber richtig schön aus.
    Liebe Grüße Bärbel

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  2. Sie es positiv - durch die Reifenpanne habt ihr diesen schönen See kennengelernt. - gut dass nichts schlimmeres passiert ist.

    lg gabi

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  3. Liebe Bellana,
    wie gut, dass alles noch halbwegs glimpflich abgelaufen ist und ihr gesund und munter daheim angekommen seid.
    Liebe Grüße
    moni

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  4. Oh, das ist natürlich unangenehm. Aber gut, dass ihr doch bald weiterfahren konntet und nichts passiert ist. Aber jetzt bin ich mal gespannt, wie es weitergeht. Seit Tagen schwelgen wir in Bildern von Birgitts Rügenurlaub. Das ist ja auch Ostsee und sieht so gar nicht nach schlechtem Wetter aus. Aber das kann bei euch natürlich völlig anders gewesen sein (und wäre natürlich jammerschade. Aber da oben im Norden weiß man ja nie). Aber komm erstmal wieder in Ruhe an und sortiere dich :-)
    Liebe Grüße
    Elke

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  5. Oh oh, das war ja kein schöner Start in den Urlaub. Zum Glück ist ja nichts schlimmeres passiert.

    Ich bin auf deine Fotos von der Ostsee gespannt. Ward ihr nur an einem Ort oder seit ihr mehrere Badeorte angefahren. Da gibt es ja so einige schöne Fleckchen. Ich mag die Ostsee sehr und hab schon richtig Fernweh, muss mich aber gedulden, wird wohl erst im September so weit sein.

    Liebe Grüße :-)

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  6. Zum Glück habt ihr das mit dem Reifenwechsel gut geregelt bekommen. Ich kann mir gut vorstellen, wie froh Du warst als die Werkstatt in Sicht war. Aber einen sehr schönen See habt ihr dadurch entdeckt.
    Gutes eingewöhnen zu Hause.
    LG Sabine

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